Archiv der Kategorie: Unternehmen

Kaufprämie für Schwerlastfahrräder (Cargo-Bikes)

Copyright: Flor!an, Wikipedia (CC: BY-SA 4.0)

Seit dem 1. März 2018 zahlt die Bundesregierung eine Kaufprämie von 30 Prozent (max 2.500 Euro) für gewerbliche Schwerlasträder.

Die neue Kaufprämie des Bundes kann hier beantragt werden und gilt für

  • Schwerlastfahrräder mit E-Antrieb (z.B. Cargo-Bikes)
  • Schwerlastanhänger mit E-Antrieb
  • Gespanne aus Lastenfahrrad und Lastenanhänger bei denen ein Bestandteil einen E-Antrieb hat

Bedingung ist eine Nutzlast von 150 Kilogramm und ein Transportvolumen von einem Kubikmeter. Bei Gespannen ist nur das Gesamttransportvolumen von einem Kubikmeter Voraussetzung für die Förderung.

Informationen zu den Cargobikes, deren Herstellern und dem Fördertopf finden Sie auf der Homepage von Cargobike.Jetzt.

Bürgerenergiepreis Unterfranken 2018: 10.000 Euro für die Energiezukunft

Viele Energiehelden, klein und groß, bringen mit ihrem lokalen Engagement die Energiewende voran. Und dafür zeichnet die Bayernwerk AG sie mit dem Bürgerenergiepreis Unterfranken aus. So erfahren noch mehr Menschen von den vielen Impulsen, die Bürgerinnen und Bürger setzen. In Unterfranken beginnt nun die nächste Bürgerenergiepreis-Runde, bei der uns auch in diesem Jahr die Regierung von Unterfranken unterstützt.

Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen, Vereine, Schulen und Kindergärten, die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls für die Energiezukunft setzen. Gefördert werden pfiffige und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz oder Ökologie befassen.
Ausgeschlossen sind Projekte von Gewerbebetrieben, die deren eigentlichen Geschäftszwecks unterstützen (z.B. ein Heizungsbauer, der eine neue Wärmepumpe entwickelt hat).

Eine ausführliche Beschreibung, den Bewerbungsbogen und Videos der Vorjahressieger finden Sie im Internet unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis. Bewerben Sie sich für diesen Preis und zeigen Sie allen, mit welchen Ideen und Pro-jekten Sie die Energiezukunft vorantreiben. Der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen kann zusammen mit Fotos und ergänzenden Unterlagen (max. 10 DIN A 4-Seiten) bis zum 24. April 2018 bei der Bayernwerk Netz GmbH, Ursula Schmitt, Unterdürrbacher Straße 14-22, 97080 Würzburg, eingereicht werden.

Die Gewinner werden durch eine Fachjury benannt, die auch die Höhe des Preisgeldes festlegt.
Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren können Sie sich an Annette Seidel,
Telefon 09 21-2 85-20 82, buergerenergiepreis@bayernwerk.de, wenden.

Noch bis zum 9. März läuft übrigens auch die Bewerbungsfrist für den Bayerischen Energiepreis.

Bayerischer Energiepreis 2018: Insgesamt 31.000 Euro für Energieprojekte der Zukunft

Auch 2018 sollen wieder innovative Energieprojekte und bayerische Spitzentechnologie mit dem Bayerischen Energiepreis prämiert werden. Der renommierte Preis wird für die erfolgreiche Umsetzung neuer kreativer Ideen und den verantwortungsvollen Umgang mit Energie vergeben. Bewerben können sich alle, die ein innovatives Energieprojekt erfolgreich umgesetzt haben, eine zukunftsweisende Technologie anwenden oder ein Spitzenprodukt vorzuweisen haben.
Das Engagement von Unternehmen, Kommunen, Hochschulen, Vereinen, Teams und Privatpersonen rund um das Thema Energie soll mit diesem Preis gewürdigt werden.

Der Bayerische Energiepreis wird seit 1999 alle zwei Jahre vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vergeben. Er besteht aus einem Hauptpreis (kategorieübergreifend) und jeweils einem Preis in den acht Kategorien:

1. Gebäude als Energiesystem / Gebäudekonzept
2. Energieerzeugung – Strom, Wärme
3. Energieverteilung  und Speicherung – Strom, Wärme
4. Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion sowie Energieeffizienznetzwerke
5. Produkte und Anwendungen
6. Kommunale Energiekonzepte
7. Initiativen / Bildungsprojekte
8. Energieforschung – Nachwuchsförderpreis

Insgesamt wird ein Preisgeld in Höhe von 31.000 Euro ausgelobt, davon erhält der Hauptpreisträger 15.000 Euro. 

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte

Geringere Fuhrparkkosten, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und eine bessere Erreichbarkeit: Für Unternehmen lohnt es sich, die Mobilität am eigenen Standort genau unter die Lupe zu nehmen. Lohnenswerte Veränderungen können beispielsweise die Einführung von Elektrofahrzeugen, neue Angebote wie Carsharing oder die dienstliche Nutzung von Pedelecs und Lastenrädern sein.

Auch Beschäftigte stehen bei der Gestaltung des täglichen Arbeitsweges vor der Wahl: Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto? Zwei Drittel entscheiden sich für letzteres. Das bedeutet häufig Stress, wenig Bewegung sowie viel Lärm und klimaschädliche Emissionen in der Region. Vor diesem Hintergrund suchen auch Betriebe aus Unterfranken zunehmend nach Lösungen, um ihre betriebliche Mobilität zu verbessern.

Was Unternehmen ganz konkret tun können, um ihre Dienstreisen, ihren Fuhrpark und die Wege zur Arbeit effizient und klimafreundlich zu gestalten, zeigt die Konferenz

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte in Unterfranken

Datum: 7. November 2017, 10.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Siebold-Museum Würzburg, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

Experten/-innen und Unternehmensvertreter/-innen informieren, was es beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beachten gilt, warum und wie Betriebe die Mobilität ihrer Beschäftigten gesundheits– und damit ressourcenorientiert gestalten können und wie sich Mobilitätskosten verringern lassen.

Die Konferenz ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Projektes „Gute Wege zur guten Arbeit“ des ACE Auto Club Europa e.V. in Kooperation mit Stadt und Landkreis Würzburg und dem Förderkreis Umweltschutz Unterfranken (FUU) e.V. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

Programm/Anmeldung: http://ace.de/gutewege-unterfranken

Text: ACE; Copyright Foto: ACE/Strehlau

Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2017

53529_logo-nachhaltigkeit_2017-900Betrieblichen Umweltschutz zum Nulltarif gibt es nicht! Er lohnt sich aber trotzdem! So führen Investitionen unterm Strich vielfach zu erheblichen Kosteneinsparungen – etwa durch geringeren Material- und Energieeinsatz oder sinkende Entsorgungskosten. Ganz zu schweigen vom Imagegewinn, nicht nur für Unternehmen, sondern auch für eine gesamte Region, die sich als Standort mit hoher Umweltqualität einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte verschaffen kann.

Dieses Engagement würdigt die Region Mainfranken GmbH mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2017. Richtete sich die letztjährige Wettbewerbsrunde an mainfränkische Schulen, so werden in diesem Jahr mainfränkische Arbeitgeber ausgezeichnet, die in Sachen nachhaltiges Wirtschaften mit gutem Beispiel vorangehen. Ziel ist es, die in der Region bereits vorhandenen betrieblichen Anstrengungen zu würdigen, nach außen sichtbar zu machen und dadurch Motivation zur Nachahmung ökologisch tragfähiger, wirtschaftlich effizienter und sozial gerechter Maßnahmen zu schaffen. Denn nur so können die richtigen Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Mainfranken gestellt werden.

Schwerpunkt des Wettbewerbs bilden die Themen Klima und Energie. Die Implementierung von Energiemanagementsystemen wird ebenso honoriert wie die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen, die Nutzung regenerativer Energien oder der Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Auch die Realisierung eines klimafreundlichen Mobilitätsverhaltens, die Inanspruchnahme einer externen Energieberatung sowie außerbetriebliches Engagement beim Umwelt- und Klimaschutz zählen zum Kriterienkatalog des Wettbewerbs.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Bund fördert Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Vorbehaltlich Zustimmung des Gemeinderats soll in rentraler Lage nahe des Altorts und des Bahnhofes eine E-Tankstelle realisiert werden.

Vorbehaltlich Zustimmung des Gemeinderats: Die Gemeinde Veitshöchheim plant in zentraler Lage am Bahnhof neben der Caritas-Sozialstation die Errichtung einer Stromtanstelle. Im unmittelbaren Umgriff befinden sich die Bücherei, das Rathaus, die Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe im Altort und natürlich der Hofgarten. Fußläufig erreichbar sind außerdem die Mainfrankensäle und das jüdische Kulturmuseum.

Grünes Licht für das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI: Die EU-Kommission hat heute das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm der Bundesregierung genehmigt. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen.

„Wir wollen der Elektromobilität zusätzliche Dynamik verleihen. Der Schlüssel dafür ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Damit geben wir den Autofahrern das Vertrauen, dass sie ihre Fahrzeuge überall und jederzeit aufladen können. Wir statten daher schon heute alle Raststätten auf Autobahnen mit Ladesäulen aus – und investieren jetzt noch einmal 300 Millionen Euro für weitere 15.000 Ladesäulen in ganz Deutschland.“ Bundesminister Alexander Dobrindt

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt. Hierzu zählt auch das E-Tankstellenprogramm auf Autobahnen und das „Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität“ mit rund 30 Millionen Euro pro Jahr für die Kommunen. Darüber hinaus wurde bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen auf den Weg gebracht – wie z.B. die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Fahrzeuge, eigene E-Kennzeichen und Privilegien für Sonderfahrspuren und Parkplätze.

Textquelle: BMVI

Weiterführende Informationen mit Förderaufruf und Richtlinien auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur

Steckdosen gesucht: Erfassung der Ladeinfrastruktur für Pedelecs und E-Bikes in Veitshöchheim

img_7493-anderein den letzten Jahren hat sich das Fahrrad – auch dank technischer Weiterentwicklungen – zu einem immer beliebteren Verkehrsmittel entwickelt. Längst sind dabei Hügel und Berge keine Hindernisse mehr: Pedelecs und E-Bikes machen Fahrten bei jeder Topographie ohne größere Anstrengungen möglich. Viele Veitshöchheimer fahren bereits mit elektronischer Unterstützung beispielsweise die Günterslebener Straße, die Birkentalstraße oder den Geisberg hoch. Auch viele Touristen nutzen die neuen Möglichkeiten und steuern Veitshöchheim mit dem Pedelec bzw. E-Bike an.

Es gilt deshalb eine entsprechende Ladeinfrastruktur zu optimieren. Einige Hotel-, Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe bieten schon jetzt ihren Besuchern/Kunden die Möglichkeit an, während des Aufenthalts bzw. Einkaufs den Akku des Fahrrads aufzuladen. Es handelt sich letztlich um eine Dienstleistung, die sowohl dem Anbieter (in Form von Gästen/Kunden) als auch dem Nutzer viele Vorteile und Synergieeffekte bringt.

Die Gemeinde Veitshöchheim möchte nun in Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein Veitshöchheim e.V. und dem Tourismusverein Nördliches Würzburger Land e.V. eine Übersicht erstellen, in welchen Veitshöchheimer Hotel-, Gastronomie- und Einzelhandelsbetrieben sowie öffentlichen Einrichtungen das Aufladen von E-Bikes und Pedelecs möglich ist. Ob einfach eine haushaltsübliche Steckdose oder eine spezielle Ladeeinrichtung ist dabei unerheblich. Diese Übersicht soll sowohl als Faltblatt in gedruckter Form mit Ortsplan als auch online auf den Internetseiten erscheinen. Es ist angedacht, dass von den teilnehmenden Betrieben und Institutionen vor Ort ein einheitlich gestalteter Aufkleber „E-Bike-Tankstelle Veitshöchheim“ gut sichtbar – beispielsweise im Eingangsbereich oder Schaufenster – angebracht wird. Die entsprechenden Faltblätter und Aufkleber werden von der Gemeinde Veitshöchheim kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine Ausweitung des Konzepts auf weitere mainfränkische Orte ist geplant.

Als Grundlage für die geplante Publikation finden Sie hier den Erfassungsbogen als PDF-Datei. Diesen können Sie – bitte vollständig ausgefüllt – beim Verkehrs- und Gewerbeverein, bei der Touristik GmbH oder der Gemeinde abgeben. Für Rückfragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Kostenlos und vor Ort: Gemeinde Veitshöchheim bietet Beleuchtungs-Check für Wohnung, Haus oder Betrieb

beleuchtungscheckLicht-Checks fürs Auto oder Fahrrad sind vor Anbruch der dunklen Jahreszeit keine ungewöhnlichen Angebote. Die Gemeinde Veitshöchheim bietet in der zweiten Novemberwoche jetzt erstmals einen Check für Haus, Wohnung, Betrieb und Garten bei den Veitshöchheimern vor Ort an. Das Ziel: Stromverbrauch und damit Kosten und CO2-Emission zu reduzieren.

Der kostenlose Beleuchtungs-Check findet am 7. und 9. November 2016 in den Wohngebieten Altort, Setz, Lindental und Schenkenfeld statt. Am 8. bzw. 10. November 2016 gilt das Angebot für die Wohngebiete Gadheim, Birkental, Sendelbach, Speckert und Gartensiedlung. Klimaschutzmanager Jan Speth analysiert auf Wunsch den Beleuchtungsbestand, beantwortet Fragen und berät bezüglich einer Umstellung auf effiziente LED-Leuchtmittel. Eine Kaufberatung ist jedoch ausgeschlossen.

Die Anzahl der maximal 30-minütigen Beratungen ist begrenzt – die Gemeinde bittet deshalb um eine Anmeldung beim Klimaschutzmanager (Rathaus Zimmer 26, 0931/9802-731, j.speth@veitshoechheim.de). Für Berufstätige gibt es eine begrenzte Anzahl an Abendterminen.

LED-Beleuchtung im Haushalt oder Betrieb? Wir haben den passenden Ratgeber!

IMAG4949Viele sind mit der LED-Technik noch wenig vertraut. Es ist auf den ersten Blick nicht ganz leicht, schnell den passenden Ersatz für die Glühbirne zu finden. Wie viel Watt bzw. Lumen muss eine LED haben, die ich als Ersatz für meine 60-Watt-Birne einschrauben muss? Was hat es mit den unterschiedlichen Lichtfarben auf sich? Ich habe viele Leuchtstoffröhren – gibt es auch dafür Ersatz? Kann ich einfach meine dimmbaren Halogen-Strahler durch Leuchtmittel ersetzen? Wir haben einen Ratgeber herausgebracht, der die wichtigsten Informationen auf einen Blick zusammenfasst. Auch eine Umrechnungstabelle für den nächsten Einkauf ist dabei!

Denn: Egal ob im Haushalt, Büro, Hotel-/Gastronomie-/Einzelhandelsbetrieb oder Unternehmen: Umstellen auf effektive Beleuchtung lohnt sich schon ab der ersten Sekunde. Wer beispielsweise eine 60 Watt Glühbirne (Lebensdauer: 1.000 Stunden, Preis 50 Cent) durch eine 9,2 Watt LED (Lebensdauer: 25.000 Stunden, Preis 7,95 Euro) ersetzt, spart über die Lebensdauer der LED bei einer angenommenen täglichen Brenndauer von drei Stunden und einem Strompreis von 26 Cent insgesamt 335,13 Euro ein. Mit einer Glühbirne!

Oft gibt es bedenken: „Brennt eine LED durch, wenn ich diese in meine 100 Watt-Fassung schraube?“ Kurz und bündig: Nein! Sie können das Leuchtmittel bedenkenlos einschrauben. Jedoch sind nicht alle Fassungen für LED-Ersatz geeignet: Gerade im Niedervolt-Bereich (z.B. kleine Halogen-Strahler mit G4/GU4-Sockel) ist eine ausreichende Kühlung oft kaum möglich. Gerade bei dimmbaren Halogenstrahlern („Spots“) muss man im Vorfeld prüfen, ob ein Leuchtmittelaustausch möglich ist. Sonst gibt es unschöne Überraschungen.

Natürlich kann ein Faltblatt nicht alle Fragen beantworten. Ich beantworte Fragen, die darüber hinaus gehen gerne. Auch ein Vor-Ort-Termin mit Beratung ist jederzeit möglich!

Der Ratgeber ist im Klimaschutz-Prospekthalter bzw. im Zimmer 26 in gedruckter Form erhältlich.

>>> Faltblatt „LED-Beleuchtung“

Zuschüsse vom Staat für Brennstoffzellen

IBZ-Grafik_RGB_16-08-12Satte Zuschüsse gibt es für Hauseigentümer, die eine Brennstoffzelle für die Wärme- und Stromproduktion einbauen lassen. Je nach elektrischer Leistung gibt es für Geräte der Hersteller in der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) zwischen 8.850 und 12.450 Euro vom Staat dazu.

Im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ der KfW (Programmnummer 433) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Markteinführung der innovativen Technologie mit einem Festbetrag von 5.700 Euro, der darüber hinaus mit einem Zusatzbetrag von 450 Euro je angefangener 100 Watt elektrische Leistung aufgestockt wird. Für ein Gerät mit einer Kilowattstunde Stromerzeugung gibt es zum Beispiel 10.200 Euro. Der Zuschuss ist grundsätzlich mit der Stromvergütung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) kombinierbar. Andere KfW-Programme, zum Beispiel „Energieeffizient Sanieren“ oder „Energieeffizient Bauen“, lassen sich außerdem nutzen.

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen und dieses durch einen Sachverständigen zu begleiten. Die Energieexpertenliste des Bundes ist unter www.energie-effizienz-experten.de in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude bzw. Nichtwohngebäude“ abrufbar. Ansprechpartner sind auch im Energieberater e.V. Franken organisiert. Weitere Anforderungen sind beispielsweise ein hydraulischer Abgleich und der Abschluss eines Vollwartungsvertrags mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren. Die Initiative Brennstoffzelle weist darauf hin, dass der Einbau einer Brennstoffzelle durch einen Fachunternehmer erfolgen sollte, der vom jeweiligen Hersteller im Vorfeld geschult wurde. Geräte haben zum Beispiel die Anbieter Buderus, Hexis, Junkers, Senertec, Solidpower, Vaillant und Viessmann im Programm. Auch Energieversorger bieten Brennstoffzellen-Komplettlösungen an, zum Beispiel die Unternehmen EnBW in Baden-Württemberg und EWE in Niedersachsen.

>>> zum KfW-Programm 433