Archiv der Kategorie: Unternehmen

Zuschüsse vom Staat für Brennstoffzellen

IBZ-Grafik_RGB_16-08-12Satte Zuschüsse gibt es für Hauseigentümer, die eine Brennstoffzelle für die Wärme- und Stromproduktion einbauen lassen. Je nach elektrischer Leistung gibt es für Geräte der Hersteller in der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) zwischen 8.850 und 12.450 Euro vom Staat dazu.

Im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ der KfW (Programmnummer 433) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Markteinführung der innovativen Technologie mit einem Festbetrag von 5.700 Euro, der darüber hinaus mit einem Zusatzbetrag von 450 Euro je angefangener 100 Watt elektrische Leistung aufgestockt wird. Für ein Gerät mit einer Kilowattstunde Stromerzeugung gibt es zum Beispiel 10.200 Euro. Der Zuschuss ist grundsätzlich mit der Stromvergütung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) kombinierbar. Andere KfW-Programme, zum Beispiel „Energieeffizient Sanieren“ oder „Energieeffizient Bauen“, lassen sich außerdem nutzen.

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen und dieses durch einen Sachverständigen zu begleiten. Die Energieexpertenliste des Bundes ist unter www.energie-effizienz-experten.de in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude bzw. Nichtwohngebäude“ abrufbar. Ansprechpartner sind auch im Energieberater e.V. Franken organisiert. Weitere Anforderungen sind beispielsweise ein hydraulischer Abgleich und der Abschluss eines Vollwartungsvertrags mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren. Die Initiative Brennstoffzelle weist darauf hin, dass der Einbau einer Brennstoffzelle durch einen Fachunternehmer erfolgen sollte, der vom jeweiligen Hersteller im Vorfeld geschult wurde. Geräte haben zum Beispiel die Anbieter Buderus, Hexis, Junkers, Senertec, Solidpower, Vaillant und Viessmann im Programm. Auch Energieversorger bieten Brennstoffzellen-Komplettlösungen an, zum Beispiel die Unternehmen EnBW in Baden-Württemberg und EWE in Niedersachsen.

>>> zum KfW-Programm 433

 

Förderprogramm für Solarspeicher wird fortgesetzt

Seit Frühjahr 2015 förderte der Bund PV-Batteriespeichersysteme mit zinsgünstigen Krediten über das KfW-Programm 275. Nach dem Auslaufen der akuellen Förderperiode soll das Programm nach einer kurzen Pause nun in modifizierter Form verlängert werden: Die genaue Ausgestaltung des Programms ist derzeit in Vorbereitung.

„Batteriespeicher können ab 2016 in den Programmen „Erneuerbare Energien (270, 274)“ und „Energieeffizient Bauen (153)“ mitfinanziert werden.“ heißt es auf der Seite der KfW-Bank.

Offene Fragen zu Förderprogrammen beantworte ich jederzeit gerne, nutzen Sie auch die Möglichkeit der kostenlosen Vor-Ort-Energieberatung!

Sammelbox für leere/defekte Schreibgeräte und Korrekturmittel

Seit Sommer 2015 steht im Rathaus, Zimmer 15, eine Sammelbox für leere oder defekte Schreibgeräte und Korrekturmittel. Gesammelt werden Kugelschreiber, Gelroller, Druckbleistifte, Marker, Filzstifte, Füllfederhalter und Patronen, sowie Korrekturmittel (Tintenkiller, Tipp-Ex).

Die gesammelten Schreibgeräte und Korrekturmittel werden von TerraCycle recycelt und zu Stiftehaltern, Mülltonnen und Gießkannen weiterverarbeitet.

Die Sammelbox ist während der Öffnungszeiten des Rathauses erreichbar. Natürlich können die Stifte und Korrekturmittel auch in einem Kuvert adressiert an Klimaschutz außerhalb der Öffnungszeiten in den Briefkasten geworfen werden. Dann bitte darauf achten, dass nichts ausläuft.

Kostensparende LED-Beleuchtung steht bei Vortragsabend im Mittelpunkt

vortragsreihe-klimaschutz-led-2016-modifEgal ob im Haushalt, Büro, Gastronomie-/Einzelhandelsbetrieb oder Unternehmen: Häufig werden noch ineffiziente Leuchtmittel wie Glühbirnen und Leuchtstoffröhren mit geringer Lebensdauer eingesetzt. Die Gemeinde Veitshöchheim möchte Privathaushalte und Betriebe dazu anregen, auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umzustellen und lädt deshalb am Mittwoch 19. Oktober 2016 um 19 Uhr zu einem Vortrag in den Sitzungssaal des Rathauses ein.

Der Veitshöchheimer Daniel Schiel von der Firma dando-art Lichttechnik sowie der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth werden an diesem Abend die Qualitätsmerkmale und Vorteile der LED-Beleuchtung vorstellen. Welche LED ersetzt welche Glühbirne? Was für Farbtemperaturen gibt es? Sind LED dimmbar? Dies sind nur einige der Fragen, die im Rahmen des Vortrags geklärt werden sollen.

„Hinsichtlich der Lebensdauer von LED-Leuchtmitteln können wir schon erste Erfahrungen vorweisen“ berichtet Klimaschutzmanager Jan Speth. Auf dem gemeindlichen Parkdeck in der Bilhildisstraße setzt die Gemeinde seit 2011 auf LED-Technik und fuhr damit bisher sehr gut: Rund 27.500 Betriebsstunden haben die LED mit klassischer E27-Fassung unter widrigen Bedingungen auf dem Buckel – die Lebensdauer gab der Hersteller damals mit 25.000 Stunden an.

Eine Beleuchtungsausstellung mit handelsüblichen LED-Leuchtmitteln und Produkten von „dando-art Lichttechnik“ sollen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. „Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt“ weiß Daniel Schiel aus eigener Erfahrung. Schiels Leuchten wurden unter anderem in der Bücherei im Bahnhof installiert.

Eine Anmeldung für den Vortragsabend ist nicht notwendig – der Eintritt ist frei.

5. EnergieDialog Mainfranken für Unternehmen

regionmainfrankenlogoDie Energiewende betrifft nicht nur Stromkonzerne und besonders energieintensive Unternehmen, sondern alle Branchen. Angezeigt ist daher eine systematische Auseinandersetzung mit den Themen Energie und Umwelt. Denn nur wer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Weichen stellt und Lösungen parat hat, schafft die Grundlage, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der 5. EnergieDialog Mainfranken widmet sich dieser Thematik und präsentiert Wege zur Umsetzung der Energiewende in Unternehmen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. April 2016 ab 9 Uhr im SKZ (Kunststoff-Zentrum) in Würzburg statt. Nähere Informationen und das Anmeldeformular entnehmen Sie der PDF-Datei.

Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischem Abgleich

2015-05-20 08_31_08-Grundfos_ALPHA2.pdf - Adobe Acrobat ProDas Bundeswirtschaftsministerium unterstützt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit August den Austausch von Umwälzpumpen, Warmwasserzirkulationspumpen und den hydraulischen Abgleich. So soll die Energieeffizienz im deutschen Gebäudebestand erhöht werden. Die Pumpen müssen durch neue, hocheffiziente Pumpen ersetzt werden. Die Optimierung der Heizung muss an Anlagen erfolgen, die seit mindestens zwei Jahren installiert sind. Antragsteller (Privatpersonen oder Unternehmen) müssen sich dafür zunächst beim BAFA registrieren und dann die Maßnahmen von Fachhandwerkern durchführen lassen. Anschließend kann die Rechnung beim BAFA eingereicht werden. Bei Bewilligung zahlt der Staat 30 Prozent der Nettokosten für Kauf und Umsetzung. So kann doppelt gespart werden: über die Energie-Ersparnis und durch das Fördergeld.

„Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischem Abgleich“ – so heißt die am 1. August in Kraft getretene Förderrichtlinie offiziell. Sie ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz im Gebäudebereich: Schließlich entspricht ein Großteil der Heizungspumpen in Deutschland nicht dem Stand der Technik. Hocheffiziente Pumpen verbrauchen 70 bis 80 Prozent weniger Strom als die alten Pumpen. Zudem können sie meist an die individuellen Bedürfnisse der Hausbesitzer angepasst werden, sodass sie nur eingeschaltet sind, wenn sie benötigt werden. Alte Pumpen laufen hingegen häufig das ganze Jahr rund um Uhr.

Auch der hydraulische Abgleich bietet ein hohes Sparpotenzial: 90 Prozent der Heizungen sind nicht richtig eingestellt und verbrauchen erheblich mehr Brennstoff als nötig. Dies lässt sich durch einen hydraulischen Abgleich beheben. Es ist also sowohl für die Umwelt als auch für den Geldbeutel sinnvoll, den Pumpentausch und die hydraulische Optimierung der Heizanlage mit einer Förderung voranzubringen. Genau dies macht die neue Richtlinie – mit sehr attraktiven Zuschüssen.

>> Checkliste: In 5 Schritten zur Förderung (PDF, 75 kB)

>> Alle Infos zur Pumpenförderung

>> Alle Infos zur Förderung für den hydraulischen Abgleich

Quelle/Text: CO2-Online

Veitshöchheims nachhaltigste Unternehmen gesucht!

52416_logo-nachhaltigkeit-2015-1500Betrieblichen Umweltschutz zum Nulltarif gibt es nicht – er lohnt sich aber trotzdem! So führen Investitionen unterm Strich vielfach zu erheblichen Kosteneinsparungen, ganz zu schweigen vom Imagegewinn – nicht nur für Unternehmen selbst, sondern auch für eine gesamte Region, die sich als Standort mit hoher Umweltqualität im Wettbewerb um Fachkräfte einen entscheidenden Vorteil verschaffen kann.

In Mainfranken setzen bereits viele Arbeitgeber auf nachhaltiges Wirtschaften und sind damit Vorbilder für Unternehmerschaft und Bürger in der Region. Dieses Engagement würdigt die Regionalentwicklungsgesellschaft Region Mainfranken GmbH mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2015.

Teilnehmen können Unternehmen und Betriebe/Niederlassungen aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistungen sowie Behörden, Hochschulen und freien Berufen, die ihren Sitz in Mainfranken (kreisfreie Städte Schweinfurt und Würzburg, Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt, Würzburg) haben.

>> mehr Informationen

 

EnergieBonusBayern: Neues Förderprogramm für innovative Gebäude und Heizsysteme

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Die Investition in zukunftsfähige, energieeffiziente Gebäude und der Austausch von alten, ineffizienten Heizungsanlagen (Heizungstausch) werden ab dem 15. September 2015 von der Bayerischen Staatsregierung besonders belohnt: Mit dem 10.000-Häuser-Programm EnergieBonusBayern fördert der Freistaat Bayern private Bauherren und Gebäudeeigentümer, die ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich Energiekosten einsparen.

Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Teilen „EnergieSystemHaus“ und „Heizungstausch“. Mit der Entscheidung für einen der beiden Programmteile können Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern (einschließlich Reihenhäusern) in Bayern den „EnergieBonusBayern“ erhalten. Der Bonus wird als Zuschuss in Höhe von 1.000 bis zu 18.000 Euro gewährt und ist mit den Programmen des Bundes (KfW, BAFA) grundsätzlich kombinierbar.

Start des Programms ist am 15. September 2015. Erst ab diesem Zeitpunkt sind Antragstellungen per Online-Plattform möglich. Zu diesem Zeitpunkt bereits begonnene oder schon abgeschlossene Projekte sind nicht förderfähig. Weiterführende Informationen finden Sie hier – bei Fragen gerne melden!