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Dauerhaft günstigere Stunden- und Tagespreise für das Veitshöchheimer Carsharing-Auto

TÜV, Service/Ölwechsel, Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung, Tanken, Reifenwechsel, Autowäsche, Wertverlust: Als Nutzer des Veitshöchheimer Carsharing-Autos braucht man sich über diese Kosten keine Gedanken mehr machen. Positive Änderung für alle Nutzer: Der silberne Ford Fiesta ist jetzt dauerhaft im günstigsten Tarif („Mini-Tarif“) eingruppiert. In der Folge sind sowohl die Tages- als auch die Stundenpreise günstiger.

Die gemeinschaftliche Nutzung des Veitshöchheimer Carsharing-Autos haben das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) über die Tochtergesellschaft APG sowie das Ford-Autohaus Rumpel und Stark in Kooperation mit DB Rent/Flinkster möglich gemacht. Seit gut einem Jahr steht das Auto nun am Parkplatz Bahnhof gegenüber des Gernecksplatzes. Mit der bisherigen Nutzung sind die Verantwortlichen zufrieden: „Die Zahl der Interessenten ist steigend, das Fahrzeug wurde zuletzt insgesamt öfter genutzt. Es gibt natürlich immer Luft nach oben“, teilte das Autohaus mit.

Nach einmaliger Registrierung für 14,90 Euro (bzw. 9,90 Euro für VVM-/APG-Abo-Kunden) kann das Auto ohne monatliche oder jährliche Gebühren ausgeliehen werden. Die Buchung des Autos ist flexibel via Internet, App oder Telefon möglich. Abgerechnet werden nur die tatsächlich zurückgelegten Kilometer:

  • Stundenpreis zwischen 22 und 8 Uhr: 1,50 Euro
  • Stundenpreis zwischen 8 und 22 Uhr: 2,30 Euro
  • Tagespreis: 39 Euro, ab dem zweiten Tag 29 Euro
  • Kilometerpauschale: 19 Cent

Wer sich ernsthaft mit dem Thema Carsharing auseinandersetzt, sollte auf Milchmädchenrechnungen verzichten. Viele Kritiker rechnen nämlich lediglich ihre Spritkosten gegen und kommen dann zu dem Ergebnis, dass das Carsharing viel zu teuer ist. Für einen fairen Vergleich (z.B. als Zweitwagen-Ersatz) muss man jedoch alle zu Beginn aufgeführten laufenden Kosten berücksichtigen.

Nutzer des Veitshöchheimer Carsharing-Angebots profitieren übrigens auch in anderen Städten: Über 4.500 Fahrzeuge – darunter auch E-Autos und Transporter – können deutschlandweit ausgeliehen werden. So ist man auch bei einer Städtetour oder im Urlaub an der Nordsee mobil. Das Carsharing-Auto darf auch von Fahranfängern genutzt werden.

Unter www.carsharing.veitshoechheim.de findet man ausführliche Informationen des gemeindlichen Klimaschutzmanagers. Anmeldung bzw. telefonische Auskunft ist beim Autohaus unter 09367/8630 möglich.

Vergünstigter Carsharing-Tarif bis Ende Juli

Das Auto mit anderen teilen? Seit etwa einem halben Jahr ermöglicht dies in Veitshöchheim ein silberner Ford Fiesta mit APG-Logo. Das mit allem Komfort ausgestattete Carsharing-Auto steht zentral am Parkplatz Bahnhofstraße/Gernecksplatz und kann nach einmaliger Registrierung flexibel genutzt werden. Mit der Kundenkarte lassen sich ferner deutschlandweit 4.500 Fahrzeuge vom Elektroauto bis zum Transporter öffnen und fahren. Möglich gemacht haben das Carsharing-Angebot die APG und das Ford Autohaus Rumpel und Stark aus Unterpleichfeld (Ford Carsharing), die Gemeinde stellt wiederum den Stellplatz zur Verfügung.

Bisher hat das Veitshöchheimer Carsharing-Auto 450 Kilometer zurückgelegt (Stand Anfang Mai) – die Anzahl der Nutzer ist laut Autohaus steigend. Mit vergünstigten Tarifen bis zum 31. Juli 2017 soll nun ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, das Carsharing-Angebot (möglicherweise zunächst erstmal testweise) zu nutzen. Der Fiesta ist in diesem Zeitraum zum günstigeren Tarif der Fahrzeugklasse „Mini“ nutzbar – natürlich auch von schon registrierten Kunden. Der Stundenpreis beginnt demnach bei 1,50 Euro, der Tagespreis liegt bei 39 Euro (29 Euro ab dem zweiten Tag). Monatliche/Jährliche Gebühren fallen nicht an.

Die Kundenkarte kann beim Autohaus Rumpel und Stark unter der Telefonnummer 09367/8630 bzw. der E-Mail-Adresse carsharing@rumpel-stark.de erworben werden. Inhaber von VVM-Zeitkarten erhalten die Kundenkarte vergünstigt. Informationen im Überblick unter www.carsharing.veitshoechheim.de.

Carsharing in Unterfranken: Bericht in der Main-Post

Einen kritischen Blick hat unsere lokale Tageszeitung auf das Thema Carsharing in Unterfranken geworfen. Das Ergebnis überrascht nicht: In den Städten wird das Angebot ein Auto mit anderen zu teilen bis auf Ausnahmen wesentlich stärker angenommen als im ländlichen Raum. Eine Beobachtung, die man gewissermaßen auch auf Veitshöchheim übertragen kann: Bisher wird der silberne Flitzer am Bahnhofsparkplatz – leider – etwas zögerlich angenommen.

Zu teuer? Viele Kritiker des Carsharings machen es sich sehr einfach und rechnen bei der Fahrstrecke gegen, was sie für die gleiche Distanz mit ihrem eigenen PKW an Kraftstoffkosten haben. Viel zu teuer! Das ist jedoch eine Milchmädchenrechnung: Hinzurechnen muss man beim eigenen PKW die laufenden Unterhaltskosten, wie Steuern, Versicherung, TÜV, ggf. Stellplatzmiete und natürlich die Werkstattkosten, die bei manchen Reparaturen schnell mal mehrere hundert Euro auffressen. Irgendwann braucht man dann neue Reifen, ältere Autos wiederum mehr Öl, ein dreckiges Auto mal eine Reinigung. Vom Wertverlust ganz zu schweigen.

Wenn man diese Kosten sachlich-nüchtern gegenrechnet, ist das Carsharing dann plötzlich nicht mehr so teuer. Im Gegenteil: Man spart Geld und möglicherweise auch CO2, weil man häufiger aufs Auto verzichtet. Carsharing ist also eine gute Alternative – und wenn es „nur“ für den Zweitwagen ist. Das Carsharing-Auto darf übrigens auch von Fahranfängern ab 18 Jahren genutzt werden!

Informationen zum Veitshöchheimer APG-Carsharing finden Sie hier . Einfach unverbindlich ausprobieren und auf Alltagstauglichkeit testen!

© Dieter Gürz

© Dieter Gürz

Für Fragen, Kritik oder Anregungen zum örtlichen Carsharing stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung!

Carsharing mit Fahrzeug im Veitshöchheimer Altort – Inhaber von VVM-Zeitkarten profitieren

© Dieter Gürz

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Absolut zentral und damit gut erreichbar steht seit November ein neues Carsharing-Auto im Veitshöchheimer Altort: Der silberne Ford Fiesta befindet sich gegenüber des Gernecksplatzes am Parkplatz Bahnhofstraße und kann ab sofort nach Registrierung genutzt werden.  Die gemeinschaftliche Nutzung dieses Autos möglich gemacht haben das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) über die Tochtergesellschaft APG sowie das Ford-Autohaus Rumpel und Stark in Kooperation mit DB Rent/Flinkster. Veitshöchheim ist damit nach Rimpar die zweite Gemeinde, die das APG-Carsharing ermöglicht. Weitere Standorte im Landkreis sollen noch folgen.

Kundenkarte holen und losfahren

Für die zukünftigen Nutzer ist das neue Carsharing-Angebot so einfach und transparent wie möglich gestaltet: Für einmalig 14,90 Euro kann eine deutschlandweit gültige Kundenkarte beantragt werden, mit der sich das Auto via Frontscheiben-Kartenleser öffnen lässt. Inhaber von VVM-Zeitkarten/APG-Zeitkarten müssen hierfür nur 9,90 Euro bezahlen. Buchen/reservieren kann man das Auto dann via Internet oder alternativ App. Als Fahrer muss man sich dann um nichts weiter kümmern und ist durch automatische Haftpflichtversicherung gut geschützt: Schlüssel und Tankkarte befinden sich im Handschuhfach des Autos – einfach zum gebuchten Zeitpunkt reinsetzen und losfahren! Tanken ist beim APG-Carsharing für den Nutzer nebensächlich: Mit der hinterlegten Tankkarte tanken Sie bei teilnehmenden
Tankstellen kostenlos auf. Dies ist nur erforderlich, wenn der Tank gegen Ende der Fahrt zu weniger als ¼ gefüllt ist.

Unkompliziertes Bezahlsystem

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Preise

Beim APG-Carsharing fallen keine monatlichen oder jährlichen Kosten an. Sprich: Man zahlt nur dann, wenn man das Auto auch nutzt. Die Abrechnung erfolgt dann – abweichend als in der Tabelle links angegeben (!) – zum Mini-Tarif entweder stündlich bzw. alternativ tageweise. Die Stunde kostet zwischen 22 und 8 Uhr genau 1,50 Euro und zwischen 8 und 22 Uhr 2,30 Euro. Ein Tag kostet 39 Euro und ab dem zweiten Tag 29 Euro. Die Kilometerpauschale beträgt 0,19 Cent pro Kilometer und wird GPS-genau abgerechnet. Bezahlen kann man via Lastschrifteinzug oder Kreditkarte. Die Rechnung bzw. Aufstellung der Fahrten erhält man kostenlos via E-Mail.

Leider werden im Hinblick auf Carsharing-Angebote häufig „Milchmädchenrechnungen“ gemacht: „Wenn ich mit meinem eigenen PKW die gleiche Strecke fahre, zahle ich doch nur ein paar Cent Sprit“, so die Bilanz vieler Kritiker. Doch diese Rechnung geht nicht auf: TÜV, Service/Ölwechsel, Versicherung, Kfz-Steuer, Reifenwechsel, Autowäsche muss man berücksichtigen, wenn man einen fairen Vergleich ziehen will. Viele dieser Kosten nimmt man garnicht mehr bewusst wahr, da die Posten einfach per Lastschrift vom Konto abgebucht werden.

Nutzungsbeispiele

Ausflug an den See: Familie Schmitt plant einen Ausflug an einen Badesee und trägt den Termin am Vorabend via App ein. Am nächsten Tag holt die Familie das Auto mit der Kundenkarte am Bahnhof ab, läd Luftmatratze und Sonnenschirm ein und fährt zum See. Insgesamt verbringt die Familie vier Stunden mit dem Auto und legt 25 Kilometer zurück. Danach liegt der Schlüssel wieder im Handschuhfach und mit der Karte wird das Auto verschlossen. Familie Schmitt bekommt anschließend 24,75 Euro inklusive Kilometerpauschale in Rechnung gestellt. „Da zahl ich mit meinem Privatauto aber weniger“ könnte man zu Familie Schmitt nun sagen, darf dabei aber nicht unberücksichtigt lassen: Anschaffungskosten, Versicherungskosten, KfZ-Steuer, Werkstatt-Kosten (inkl. Service/Inspektion, TÜV etc.) und Spritkosten fallen beim Carsharing weg! Auch muss man sich über Wertverlust, Ölwechsel oder das leidige Reifenwechseln keine Gedanken mehr machen.

Anderes Beispiel: Thomas hat Besuch und zu später Stunde noch Hunger und möchte mit Freunden nach Würzburg fahren. Für die insgesamt etwa 18 Kilometer zahlt er 3,42 Euro Kilometerpauschale und 3 Euro für zwei Stunden Nutzungsdauer (nach 22 Uhr).

Ansprechen möchte man vor allem Familien ohne Zweitwagen, Fahranfänger, die kein eigenes Auto haben, Gewerbetreibende oder Touristen.

Das Veitshöchheimer Carsharing-Auto

© Dieter Gürz

© Dieter Gürz

Das Veitshöchheimer Carsharing-Auto ist ein Ford Fiesta Fünftürer mit viel Stauraum. Sitzheizung, Front- und Heckscheibenheizung, Klimaanlage, moderne Musikanlage und weitere Ausstattung bieten maximalen Komfort. Eiskratzen entfällt. Zukünftig wird es möglicherweise auch ein Elektroauto geben, sollte die Stromtankstelle am Parkplatz realisiert werden.

Das Fahrzeug steht zentral im Altort, im Umgriff von Bahnhof, Bücherei, Hofgarten, Jugendzentrum, Rathaus. Es muss nach Benutzung auch dort wieder abgestellt werden.

Veitshöchheim als Vorreiter im Landkreis

Veitshöchheim hat im Landkreis Würzburg bereits eine Vorreiterrolle eingenommen, was Carsharing angeht: Als erste Gemeinde in der Region war hier nach einer Vorlaufzeit von eineinhalb Jahren Diskussion und Beratung im Agenda 21-Arbeitskreis im März 2014 ein Seat Mii-Dreitürer-Auto der Sharegroup GmbH, einem Kooperationspartner der DB Rent mit dem größten Netz in Deutschland, nutzbar. Möglich wurde dieses örtliche Scouter-Carsharing-Angebot durch das Arbeitskreismitglied Manfred Hohmeier, der auch einen seiner eigenen Stellplätze in der Sendelbachstraße 1 als Standort unentgeltlich zur Verfügung stellte. Leider wurde das Carsharing-Auto Ende 2015 von Scouter trotz (für Veitshöchheimer Verhältnisse) gute Nutzung nach Würzburg abgezogen und bis Dato trotz Zusagen nicht zurückgebracht.

Informationen zum APG-Carsharing auf einen Blick:

Anmeldung beim Autohaus Rumpel & Stark:

Autohaus Rumpel und Stark GmbH | Ölbergstr. 4 | 97294 Unterpleichfeld
Tel.: 09367 / 8630 | info [at] rumpel-stark.de

Veitshöchheims Klima-Zukunft: Klimaforscher ist im Rathaus zu Gast

2015-10-16_Vortrag ProfessorEin heißer Sommer hat Veitshöchheim 2015 ins Schwitzen gebracht. Und den ein oder anderen vielleicht auch zum Nachdenken: Wie verändert sich das Klima in Zukunft? Die Veitshöchheimer Agenda 21 lädt in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Klimaschutzmanager am Donnerstag, den 12. November ab 18:30 Uhr zur Informationsveranstaltung in den Sitzungssaal des Rathauses ein: Klimaforscher Prof. Dr. Heiko Paeth referiert zum Klimawandel.

Der Würzburger Professor beschäftigt sich schon länger mit den klimatischen Veränderungen in der Region: „Bisweilen besteht der Eindruck, dass der Klimawandel eher die unterentwickelten und ärmeren Regionen der Erde treffen wird. Im Vortrag wird mit diesem Eindruck aufgeräumt, indem die regionale Dimension der zu erwartenden Klimaänderungen beleuchtet wird“, so Paeth.

In seinem Vortrag geht der Klimaforscher darauf ein, wie der Klimawandel die Lebensqualität vor Ort verändern wird und welche Chancen und Risiken damit einhergehen. „Nur noch wenige bezweifeln öffentlich, dass unser Planet sich erwärmt und wohl auch extreme Wetterereignisse häufiger vorkommen werden“, bilanziert der Würzburger.

Für den Klimaschutz setzen sich in Veitshöchheim Bürger wie Gemeinde ein: An Stellwänden informieren sowohl die lokale Agenda 21, als auch die Gemeinde Veitshöchheim über vergangene und zukünftige Veranstaltungen und Projekte. „Unser ehrgeiziges Ziel ist es, mit unserem Klimaschutzkonzept den CO2-Ausstoß bis 2040 um 80% zu verringern“, sagt Klimaschutzmanager Jan Speth. Vorgestellt wird ferner das Veitshöchheimer Carsharing, das in Zukunft möglicherweise ein Elektrofahrzeug umfasst.

Der Referent: Professor Dr. Heiko Paeth

Heiko Paeth wurde 1970 in Neunkirchen geboren. Nach dem Studium der Geographie an der Universität Bonn hat er an eben dieser Universität im Bereich Meteorologie promoviert und habilitiert. Seit 2006 ist er Professor für Klimatologie am Institut für Geographie und Geologie der Universität Würzburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Klimaänderungsforschung, Klimamodellierung, Geostatistik und Klimafolgenforschung.

Veranstaltungsort:

Der Sitzungssaal befindet sich am Erwin-Vornberger-Platz 1 (Rathaus) und ist fußläufig vom Bahnhof über die Bilhildisstraße erreichbar. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder befinden sich direkt im Innenhof.