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Über 30.000 Fahrrad-Kilometer: Veitshöchheimer Stadtradeln-Teilnehmer werden gewürdigt

Die radelaktivsten Teams und Teilnehmer stehen am 27. Juli ab 17 Uhr am dm-Markt (Am Geisberg 23) im Fokus der Veitshöchheimer Stadtradeln-Abschlussveranstaltung. „200 Jahre Fahrrad“ lautet 2017 passenderweise das Thema des Rahmenprogramms. Gesucht wird das älteste noch verkehrssichere Fahrrad Veitshöchheims.

Den Radverkehrsanteil zu erhöhen und CO2 einzusparen – das sind die zentralen Ziele des bundesweiten Stadtradeln-Wettbewerbs, an dem Veitshöchheim bereits zum fünften Mal in Folge teilgenommen hat. Besonders gewürdigt werden deshalb bei der Abschlussveranstaltung die radelaktivsten Teams auf den Plätzen 1 bis 3, die/der radelaktivste Teilnehmer/in, die radelaktivste Schulklasse und die/der radelaktivste Schüler/in.

Unter dem Motto „Dein Fahrrad – deine Geschichte“ ruft die Gemeinde dazu auf, mit dem eigenen Fahrrad zu kommen und an einer Fotosession teilzunehmen: Von jedem Radler wird ein Foto gemacht, das mit in Textform festgehaltenen Erlebnissen, Erfahrungen, Radtouren etc. in Zusammenhang gestellt wird. Viele Radler haben vor allem eine ideelle bzw. emotionale Bindung zu ihrem Drahtesel.

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Stadtradeln-Teilnehmer darüber hinaus: An Stellwänden kann man die 200-jährige Entwicklung des Fahrrads von der Draisine bis zum E-Bike anhand eines Zeitstrahls nachverfolgen. Auch wer es nicht aufs Treppchen geschafft hat, kann an einer Verlosung toller Preise teilnehmen. Für Kinder ist ein kleiner Fahrrad-Parcours aufgebaut.

Prämiert wird an diesem Abend außerdem Veitshöchheims ältestes noch verkehrssicheres Fahrrad. „Das ist mal ein etwas anderes Oldtimer-Treffen“ findet Klimaschutzmanager Jan Speth, der sich für die Organisation des Veitshöchheimer Stadtradelns verantwortlich zeichnet.

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr, die eigentliche Würdigung erfolgt ab 17.30 Uhr.

„Veitshöchheim erfahren“: Mit dem Fahrrad dem Trinkwasser auf der Spur

Unter dem Motto „Trinkwasser – ein kostbares Gut“ ruft die Gemeinde Veitshöchheim am 8. Juli ab 13:15 Uhr dazu auf, sich auf das Fahrrad zu schwingen und gemeinsam vom Brunnen bis zur Kläranlage verschiedene Stationen im Ort anzufahren. Das Ziel der Veranstaltung: Für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Trinkwasser sensibilisieren.

Erste Station und zugleich Startpunkt der Fahrradrundfahrt „Veitshöchheim erfahren“ bildet der Martinsbrunnen im Altort: Kulturreferentin Martina Edelmann berichtet, wie sich die Veitshöchheimer Bürger früher mit Wasser versorgt haben, beispielsweise über Haus- und Hofbrunnen. Oftmals war das eine sehr mühsame Angelegenheit. Einige der alten Brunnen sind bereits versiegt.

„Wir wollen auch den Aufwand sichtbar machen, der betrieben wird, bis das Wasser aus dem Hahn oder Duschkopf kommt“, sagt der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth, der sich für die Organisation verantwortlich zeichnet. Die zweite Station bilden deshalb die gemeindeeigenen Brunnen „Sendelbachbrunnen“ (stillgelegt) und „Kalter Berg“ (in Betrieb). Zwar ist es aufgrund von Auflagen nicht möglich, einen Blick in den Brunnen zu werfen, dennoch wird die Tiefbauabteilung den Radlern interessante Einblicke geben.

„Eine noch größere Bedeutung wird zukünftig im Hinblick auf den Klimawandel auch der überregionalen Verteilung von Trinkwasser zukommen“, ist sich Speth sicher. Schon jetzt wird Wasser mit entsprechendem Aufwand aus dem Alpenvorland in trockenere Regionen wie Mainfranken gepumpt. Die dritte Station bildet deshalb der Hochbehälter mit dem Thema Fernwasserversorgung.

Viel Aufwand und Energieeinsatz ist außerdem notwendig, um das Abwasser möglichst effektiv zu reinigen. Der Werksleiter der Kläranlage, Rainer Siebert, wird an der vierten Station die Funktionsweise der Veitshöchheimer Kläranlage aufzeigen. Gezeigt werden auch konkrete Maßnahmen, die zu einer merklichen Energieeinsparung in der Anlage geführt haben.

„Es freut mich, dass wir eine solche ressortübergreifende Veranstaltung auf die Beine stellen können“, findet Bürgermeister Jürgen Götz. „Vielleicht gelingt es uns so, den ein oder anderen doch mal zum Nachdenken anzuregen, wenn er das nächste Mal duscht oder die Toilettenspülung betätigt“, so das Gemeindeoberhaupt.

Die letzte Station der Stadtradeln-Begleitveranstaltung bildet passenderweise ein Infostand zum Thema „Trinkwasser einsparen im Haushalt“. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos und auch mit E-Bike möglich. Bei schlechter Witterung entfällt die Rundfahrt.

Unterstützung erhält die Gemeinde Veitshöchheim von den Sponsoren Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim, Architekten Keß und König, dando-art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn Main-Spessart-Express, dm drogerie-markt Veitshöchheim, Hotel am Main, Meegärtle und S&S Bikes.

Veitshöchheimer treten beim Stadtradeln 2017 für Klima und Gesundheit in die Pedale

Bereits zum fünften Mal ruft die Gemeinde Veitshöchheim die Radfahrer dazu auf, sich am bundesweiten Fahrradwettbewerb Stadtradeln zu beteiligen. Im Aktionszeitraum vom 18. Juni bis 8. Juli sollen die Autos stehen bleiben und die Kilometer CO2-frei auf dem Rad zurückgelegt werden. Zum Mitmachen motivieren möchte die Gemeinde mit Fahrrad-Veranstaltungen, Preisen und einer Sonderwertung für Schulklassen.

Das Ziel der Veranstaltung ist klar: Innerhalb von drei Wochen sollen möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad oder Pedelec zurückgelegt werden. Ob beruflich oder privat ist egal. Teilnehmen können alle, die in Veitshöchheim wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder dort eine Bildungseinrichtung besuchen. Geradelt wird im Team, die Kilometer werden online in einem Radelkalender gesammelt.

„Die Anmeldung ist kostenlos und sehr einfach“ berichtet der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth. Der 30-Jährige koordiniert die Veranstaltung für die Gemeinde Veitshöchheim. Es gibt auch ein offenes Team, dem sich alle anschließen können. Anmeldung ist unter www.stadtradeln.de/veitshoechheim möglich. Wer keinen PC oder Internetzugang hat, kann die Kilometer auch vom Klimaschutzmanager eintragen lassen.

Im Jubiläumsjahr des Fahrrads – 1817 fuhr der erste Drahtesel – beginnt das Veitshöchheimer Stadtradeln am 18. Juni mit einer Auftakt-Radtour. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr im Rathausinnenhof. Schlusspunkt bildet die Fahrradrundfahrt „Veitshöchheim erfahren“, die unter dem Motto „Trinkwasser – ein kostbares Gut“ mehrere interessante Stationen umfasst. Gemeinsam losgeradelt wird am 8. Juli um 13.15 Uhr am Martinsbrunnen. Die Würdigung der radelaktivsten Teams mit Preisen erfolgt am 27. Juli ab 17:30 Uhr am dm-Markt.

Besonders motiviert werden sollen durch eine Sonderwertung die Veitshöchheimer Schüler: Die Schulklasse mit den meisten Kilometern im Radelkalender bekommt eine Klassenfahrt vom Mobilitätspartner DB Mainfrankenbahn Main-Spessart-Express spendiert. Zugelassen sind für die Sonderwertung nur Teams, die ausschließlich aus Schülern einer Klasse bestehen.

Unterstützung erhält die Gemeinde Veitshöchheim mit Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim, Architekten Keß und König, dando-art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn Main-Spessart-Express, dm drogerie-markt Veitshöchheim, Hotel am Main, Meegärtle und S&S Bikes wieder durch zahlreiche lokale Sponsoren. Koordiniert wird die bundesweite Kampagne vom Klima-Bündnis e.V.

Mit dem Fahrrad dem Klimawandel auf der Spur

PressebildOb im Weinberg, im Wald oder daheim im Vorgarten: Der Klimawandel sorgt schon heute in vielen Lebensbereichen für Veränderungen. Am Samstag setzten sich 27 Veitshöchheimer für eine etwas andere Rundfahrt aufs Rad: Experten berichteten an mehreren Stationen von ihrer Arbeit und notwendigen Anpassungen.

„Bleiben Sie ruhig mal direkt in der Sonne stehen, so ein Baumstamm muss an einem warmen Sommertag auch über 40 Grad aushalten“ – Klaus Körber, Sachgebietsleiter Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), war voll in seinem Element, als er den Radlern die Forschungsprojekte der LWG zum Klimawandel vorstellte. „Als wir 1996 das erste Klimaschutz-Projekt gestartet hatten, haben uns viele müde belächelt. Heute ist es das Thema überhaupt“ berichtete der Experte.

Baum an Baum reiht sich auf etwa zwei Hektar Fläche im LWG-Versuchsbetrieb am Stutel. Welche Sorten verkraften die Klimafolgen am besten? Wie kann man diese effektiv wässern? Was bewirkt ein weißer Anstrich des Stamms? „Das Forschungsprojekt ist in dieser Dimension einmalig“, so Körber. Einen wichtigen Einfluss hat auch die Globalisierung, ist sich der Experte sicher: „Die Drosophila suzukii (Kirschessigfliege) auf den heimischen Himbeeren ist beispielsweise ein Schädling aus China“.

Während die Kastanie zunehmend durch die Klimaerwärmung bedroht ist, geht die Maulbeere als Gewinner des Temperaturanstiegs hervor. Für den Biergarten oder für Verkehrsflächen sind diese Bäume jedoch nur bedingt geeignet: Je nach Sorte hinterlassen die Früchte dunkle Flecken. „Die schmecken aber super“, bilanzierte eine Teilnehmerin der Rundfahrt beim Probieren.

Anpassungen sind auch im Veitshöchheimer Wald erforderlich: Revierförsterin Annette Fricker veranschaulichte zunächst mit Diagrammen die Veränderungen der Temperatur und des Niederschlags über einen längeren Zeitraum und führte die Radfahrer dann durch den Wald. „Wichtig ist eine standortangepasste Durchmischung und Verjüngung“ beschrieb Fricker eine nachhaltige Forstwirtschaft.

Laubbäume machen etwa 90% des Veitshöchheimer Walds aus, darunter viele Buchen und Eichen. In der Summe ist das Laubholz für die Klimaerwärmung weniger anfällig als reine Nadelwald-Monokulturen. „Vom Klimawandel profitieren vor allem auch Schädlinge“, berichtete die Revierförsterin. Eichenprozessionsspinner oder Borkenkäfer sind oft nur schwer einzudämmen.

„Veitshöchheim ist zwar keine klassische Weinbaugemeinde, aber viele hier haben noch eigene, in der Regel verpachtete Weinberge“ berichtete die gemeindliche Kulturreferentin Martina Edelmann an einer Station. Anschaulich schilderte die Veitshöchheimerin Veränderungen in der Weinlage „Sonnenschein“ und verdeutlichte, wie hart die Arbeit früher im Wengert war. Flurbereinigung und Technisierung haben vieles erleichtert.

Technik stand bei der Station „Staustufe Erlabrunn“ im Fokus: Der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth beschrieb die Funktionsweise von Schleuse, Wehren und Kraftwerk und zeigte historische Abbildungen. Der Organisator der Fahrradrundfahrt ging ferner auf die Erwärmung des Mains und deren Auswirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen ein. Ihren Abschluss fand die Radtour „Veitshöchheim erfahren“ unter den Kastanien des Biergartens „Meegärtle“.

Stadtradeln Abschlussveranstaltung: Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer am 23. Juli am dm-Markt

Plakat AbschlussveranstaltungStadtradeln 2016 Abschlussveranstaltung: Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer – Wir suchen Veitshöchheims kreativste Fahrrad-Transportmöglichkeiten!

Ausgezeichnete Leistungen wurden dieses Jahr wieder von den Teilnehmern des bundesweiten Fahrradwettbewerbs Stadtradeln erbracht. Am Samstag, 23. Juli 2016 erfolgt ab 10 Uhr die Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer am Veitshöchheimer dm-Markt (Am Geisberg 23). Für die aktivste Schulklasse gibt es eine Klassenfahrt.

Das Rahmenprogramm dreht sich in diesem Jahr rund um die Themen „Einkaufen mit dem Fahrrad“ und „Nachhaltigkeit“: Ein kleiner „Marktplatz“ informiert und lädt zum Ausprobieren ein: Der Fahrradladen S&S-Bikes stellt E-Bikes und ein fabrikneues Lastenrad für Probefahrten zur Verfügung und beantwortet gerne Fragen. Vorgestellt werden außerdem verschiedene Transportmöglichkeiten von der Fahrradtasche bis zum Anhänger. Aufgezeigt wird ferner, was man sich alles mehr kaufen kann, wenn man mit dem Rad statt dem Auto zum Einkaufen fährt. Bei der anschließenden Verlosung kann jeder etwas gewinnen!

Wie kreativ ist Veitshöchheim? Unser Ziel ist es, möglichst viele verschiedene Transportmöglichkeiten aufzeigen zu können. Egal ob Fahrradanhänger, Lastenrad, Trolley, Eigenkonstruktionen oder geräumige Fahrradtasche: Mitbringen und gewinnen!

Bei der Abschlussveranstaltung kommen auch Kinder auf ihre Kosten: Ein Geschicklichkeitsparcours kann entweder mit dem eigenen Fahrrad oder einem Laufrad absolviert werden.

Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich herzlich bei den Stadtradeln-Sponsoren dm-Markt, dando-Art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn/Main-Spessart-Express, Architekten Keß und König, Meegärtle, S&S-Bikes, Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim und Hotel am Main.

Programm:

  1. Begrüßung durch Herrn Albrecht (dm-Markt) und Bürgermeister Knötgen (Gemeinde)
  2. Würdigung radelaktivste/r Schulklasse/Schüler durch den Klimaschutzmanager
  3. Pressefoto mit allen (!) Teilnehmern, möglicherweise mit Lastenfahrrad, Anhängern, mitgebrachten Transportmöglichkeiten als szenische Ergänzung
  4. Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer durch den Klimaschutzmanager
  5. „Marktplatz“: Anschauen und informieren, ausprobieren, Meinungsaustausch (an der Pinnwand)
  6. Verlosung auf Basis des Marktplatzes: Jeder kann gewinnen
  7. Verabschiedung

Für Rückfragen steht Klimaschutzmanager Jan Speth (Tel. 9802-731, E-Mail: j.speth@veitshoechheim.de) gerne zur Verfügung.

Veitshöchheim erfahren – Fahrradrundfahrt durch Wald und Weinberge

Poster 2016

Natur, Kultur, Technik und Klimaschutz stehen am Samstag, den 9. Juli im Fokus der Fahrradrundfahrt „Veitshöchheim erfahren“. Organisiert vom Klimaschutzmanager der Gemeinde Veitshöchheim führt die Tour mit mehreren Stationen durch Weinberge, Wald und an den Main. 2015 fiel die Veranstaltung der Hitze zum Opfer – jetzt wird die Rundfahrt nachgeholt.

Die Fahrraderlebnistour in Richtung Thüngersheim bietet nicht nur einen schönen Ausblick auf Veitshöchheim, sondern befasst sich an den Stationen mit dem Thema Klimawandel. „Experten schildern dabei anhand ihrer Arbeit, wie der Klimawandel auch Veitshöchheim verändert und Anpassungen erforderlich macht“, so Klimaschutzmanager Jan Speth. Die Revierförsterin Annette Fricker berichtet beispielsweise über Veränderungen und Anpassungen im Wald und Klaus Körber von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) über aktuelle Forschungsprojekte wie „Stadtgrün 2021“.

Passend zum Streckenverlauf veranschaulicht Martina Edelmann vom Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim Veränderungen im örtlichen Weinbau. Auch Technikbegeisterte kommen auf ihre Kosten: So bildet die Staustufe Erlabrunn-Thüngersheim eine weitere Station. Klimaschutzmanager Speth berichtet hier über die Geschichte des Bauwerks, die Energiegewinnung und die Erwärmung des Mains.

Gemeinsam losgeradelt wird um 13.15 Uhr ab der Kreuzung Birkentalstraße/Dürerstraße. Endstation der rund 10 Kilometer langen Strecke bildet der Biergarten „Meegärtle“. „Die Strecke eignet sich auch für weniger ambitionierte Radfahrer“, teilt die Gemeinde mit.

Ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht, zeigt die Wetter-Ampel unten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Stationen

Route ohne Schleuse

 

  • Station Kultur: Martina Edelmann erläutert die geschichtliche Entwicklung des örtlichen Weinbaus. Wie haben sich die Anbaumethoden und Werkzeuge verändert? Weinbau früher und heute.
  • Station Wald: Revierförsterin Annette Fricker erklärt anhand von Anschauungsobjekten, welche Baumarten es im Veitshöchheimer Wald vom Klimawandel bedroht sind. Ein großes Thema ist die nachhaltige Forstwirtschaft.
  • Station LWG: Im Versuchsbetrieb am Stutel stellt Klaus Körber die Arbeit und aktuelle Forschungsprojekte der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau vor.
  • Station Technik: Klimaschutzmanager Jan Speth zeigt zunächst historische Aufnahmen vom Bau der Staustufe Erlabrunn-Thüngersheim. Ob Kaplan-Turbine, Fernsteuerung, Dreigurtschütz – die Station soll vor allem Technikbegeisterte ansprechen.
  • Station Sinne: Unter den alten Kastanien des Meegärtle findet die Radrundfahrt gegen Abend ihren Abschluss. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

An einer „Wasser-Station“ auf Der Strecke wird es kostenlos Mineralwasser und Traubenzucker geben. Die Gemeinde bedankt sich in diesem Zusammenhang beim Veitshöchheimer dm-Markt für die Unterstützung!

Wetterampel

Ampel grün

Rekord beim Stadtradeln: 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück

Rekordergebnis: Die Siegerteams des Stadtradelns 2015 bei der Preisverleihung am dm-Markt. Es gratulierten Bürgermeister Jürgen Götz (links), Filiallleiter Dirk Albrcht (mittig, mit grünem Schal) und der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth (rechts) | © Dieter Gürz

Rekordergebnis: Die Siegerteams des Stadtradelns 2015 bei der Preisverleihung am dm-Markt. Es gratulierten Bürgermeister Jürgen Götz (links), Filiallleiter Erik Albrecht (mittig, mit grünem Schal) und der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth (rechts) | © Dieter Gürz

Ein neues Rekordergebnis konnten die aktiven Fahrradfahrer/innen dieses Jahr für Veitshöchheim beim Stadtradeln einfahren: Mit 34.785 Kilometer wurden die Ergebnisse von 2013 und 2014 deutlich übertroffen. Organisiert waren die 141 Teilnehmer in 21 Teams, darunter auch viele Schulklassen. Bei der Preisverleihung am Freitagabend am Veitshöchheimer dm-Drogeriemarkt zeichneten Bürgermeister Jürgen Götz, dm-Filialleiter Erik Albrecht und Koordinator Jan Speth die Siegerteams aus.

Veitshöchheim belegte dieses Jahr bundesweit bei den Radkilometern pro Einwohner Platz 56 von etwa 330 Teilnehmern, bayernweit Platz 40 von 151 Teilnehmern und unterfrankenweit Platz zwei hinter Höchberg und vor Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg. Der Bürgermeister bedankte sich ganz herzlich bei allen Radlern und kündigte bereits fürs nächste Jahr wieder die Teilnahme an, um dann Höchberg Platz 1 im Bezirk streitig zu machen.

Prämiert wurden am dm-Markt die drei Siegerteams, der kilometerstärkste Radfahrer, die radelaktivste Schulklasse und der motivierteste Stadtradeln-Schüler. Für alle anderen gab es im Rahmen einer Verlosung hochwertiges Fahrradzubehör zu gewinnen. Dank des Mobilitätspartners DB Mainfrankenbahn konnte sich die Schulklasse über eine Klassenfahrt nach Schweinfurt freuen, für die „Goldmedaillen-Träger“ gab es zusätzlich Bayerntickets.

Für die 7c des Gymnasium Veitshöchheim gab es eine Klassenfahrt nach Schweinfurt. Zur Verfügung gestellt von unserem Partner DB Mainfrankenbahn

Für die 7c des Gymnasium Veitshöchheim gab es eine Klassenfahrt nach Schweinfurt. Zur Verfügung gestellt von unserem Partner DB Mainfrankenbahn | © Dieter Gürz

Klimaschutzmanager Jan Speth betonte, dass er eigentlich lediglich mit seinem Rathaus-Team einen Rekord einfahren wollte und zeigte sich deshalb über das Veitshöchheimer Gesamtergebnis besonders erfreut. Dem Filiallleiter Erik Albrecht dankte die Gemeinde erneut für den würdigen Rahmen der Preisverleihung. Albrecht betonte, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie von dm sei.

Umweltreferent Günther Thein | © Dieter Gürz

Umweltreferent Günther Thein | © Dieter Gürz

Umweltreferent Günter Thein bedankte sich bei Bürgermeister Jürgen Götz und Klimaschutzmanager Jan Speth für die Organisation des Stadtradelns. „Zum dritten Mal fand der Wettbewerb statt und zum dritten Mal gewann das grüne Team den Wettbewerb. Dieser Erfolg ist für mich aber nicht so wichtig, entscheidend ist für mich, dass vom Stadtradeln ein Signal ausgeht, ein Signal, dass Fahrradfahren in Veitshöchheim möglich ist, ein Signal, dass es Spaß macht und ein Signal, dass es gesund ist.“ sagte der Referent. Thein lobte insbesondere die Teilnahme von fünf Gemeinderäten, sparte aber auch an Kritik nicht: So kreidete er unter anderem den fehlenden Mut bei der Anschaffung eines Dienstpedelecs für die Gemeindemitarbeiter an – der Hauptausschuss hatte dies abgelehnt.

Bericht vom Stadtradeln 2015 auf dem Veitshöchheim-Blog. Vielen Dank an Dieter Gürz!


 

Daten und Fakten zum Stadtradeln 2015

1. Platz: Grüne | 10 Radler | 4404,6 Kilometer | 634,3 kg CO²

2. Platz: Danziger Straße | 11 Radler | 4301,8 Kilometer | 619,5 kg CO²

3. Platz: TGV | 17 Radler | 5034,0 Kilometer | 725 kg CO²

4. Platz (Trostpreise): Feuerwehr | 9 Radler | 2.652,5 km | 382 kg CO²

Aktivster Radler: Amadeus Braunewell vom Team „Grüne“ mit 1.384 km | 199,30 kg CO²

Erwähnenswert: TGV mit teilnehmerstärkstem Team (17 Radler/innen)

Die Gemeinde Veitshöchheim war als „Radhausdrubbe“ wieder vertreten und beteiligte sich parallel an der AOK/ADFC-Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz und Filialleiter Erik Albrecht zeichnen mit Lukas Baumeister den radelaktivsten Schüler aus | © Dieter Gürz

Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz und Filialleiter Erik Albrecht zeichnen mit Lukas Baumeister den radelaktivsten Schüler aus | © Dieter Gürz

Schülerwertung: An der Schülerwertung beteiligten sich fünf Klassen, darunter erstmals auch eine Grundschulklasse. Die radelaktivste Schulklasse war die 7c des Gymnasium Veitshöchheim. Sie gewann damit eine Klassenfahrt nach Schweinfurt vom Mobilitätspartner DB Main.

Aktivster Schüler-Radler: Lukas Baumeister mit 593,6 km | 85,48 kg CO²

Sponsoren: Dank geht an Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim, Architekten Keß und König, dando-art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn, dm drogerie-markt Veitshöchheim, Hotel am Main, Meegärtle und S&S Bikes.

Unterstützer

 

Veitshöchheim erfahren – Fahrradrundfahrt wird nachgeholt!

Poster nachgeholt

Aufgrund der sommerlichen Rekord-Temperaturen und dem damit verbundenen Risiko für die Gesundheit aller Teilnehmer haben wir uns dazu entschlossen, die Fahrradtour kurzfristig abzusagen. Die Veranstaltung soll voraussichtlich im August nachgeholt werden. Großes „Sorry“ an alle, die trotz Hitze zum Treffpunkt gekommen sind!

Natur, Kultur, Technik und insbesondere der Klimaschutz stehen im Fokus der Fahrradrundfahrt „Veitshöchheim erfahren“. Organisiert vom Klimaschutzmanagement der Gemeinde führt die Tour mit mehreren Stationen durch Weinberge und Wald. Teilnehmen darf man auch mit Pedelec oder E-Bike.

Die Fahrraderlebnistour in Richtung Thüngersheim bietet nicht nur einen schönen Ausblick auf Veitshöchheim, sondern befasst sich an den Stationen mit dem Thema Klimawandel. „Experten schildern dabei anhand ihrer Arbeit, wie der Klimawandel auch Veitshöchheim verändert“, so Klimaschutzmanager Jan Speth.

Die Revierförsterin berichtet beispielsweise über Veränderungen und Anpassungen im Wald und ein Referent der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) über aktuelle Forschungsprojekte wie „Stadtgrün 2021“.

Passend zum Streckenverlauf veranschaulicht das Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim Veränderungen im örtlichen Weinbau.

Auch Technikbegeisterte kommen auf ihre Kosten: So bildet die Staustufe Erlabrunn-Thüngersheim eine weitere Station. Klimaschutzmanager Speth berichtet hier über die Geschichte des Bauwerks, die Energiegewinnung und die Erwärmung des Mains.

Gemeinsam losgeradelt wird um 13.30 Uhr ab der Kreuzung Birkentalstraße/Dürerstraße. Eine Anmeldung ist nicht notwendig! Endstation der rund 10 Kilometer langen Strecke bildet der Biergarten „Meegärtle“. Hier können E-Bikes und Pedelecs angeschaut und getestet werden.

„Die Strecke eignet sich auch für weniger ambitionierte Radfahrer“, teilt die Gemeinde mit. Ein „Wasserauto“ wird aufgrund der angekündigten heißen Temperaturen während der Rundfahrt für ausreichend Getränke und Traubenzucker sorgen.

Route ohne Schleuse