Archiv der Kategorie: Über den Tellerrand

„Cargobike-Race“ – erstes Würzburger Lastenradrennen

Lastenräder sind die Packesel unter den Fahrrädern: Im Gegensatz zum normalen Fahrrad ermöglichen diese auch den Transport größerer, sperriger und schwererer Gegenstände. In Würzburg gibt es seit einiger Zeit einen kostenlosen Lastenradverleih: Lastenrad Würzburg.

Die Initiatoren des Projekts veranstalten am Samstag, den 22. September 2018 von 13 bis 18 Uhr im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein Lastenradrennen auf dem Marktplatz. Teilnehmen darf jeder, der über 18 Jahre alt ist. Natürlich freuen sich die Veranstalter auch über viele Zuschauer! Mehr Informationen und Anmeldeformular zum Lastenradrennen gibt es hier.

Ein Rad-Gesetz für Franken/Bayern

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bayern möchte für eine Stärkung des Radverkehrs in Franken/Bayern ein Fahrrad-Gesetz auf den Weg bringen. Vom ADFC heißt es dazu:

„Wir vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) möchten ein faires und sicheres Miteinander auf Straßen, Plätzen, Geh- und Radwegen. Wir wollen gute Luft und weniger Lärm in den Städten genauso wie auf dem Land. Weil dies schwer möglich ist, wenn alle mit dem Auto unterwegs sind, fordern wir die Verkehrswende, also den Ausbau des umweltfreundlichen Verkehrs. Wir sind überzeugt, dass das Fahrrad ein sehr wichtiger Baustein für diese Verkehrswende ist, denn der Blick in unsere Nachbarländer Dänemark und die Niederlande zeigt: Wo sicheres und entspanntes Radfahren möglich ist, da steigen die Menschen auf kurzen und mittleren Strecken gerne aufs Rad um. Wer dagegen heute in Bayern mit dem Rad unterwegs ist, fühlt sich selten gut geschützt und findet keine besonders guten Alltags-Radwege vor.

Nicht zuletzt auf unsere Anregungen hin, hat die bayerische Staatsregierung Anfang 2017 das “Radverkehrsprogramm Bayern 2025” vorgestellt: Ziel ist, den Radverkehrsanteil in Bayern bis 2025 auf 20% zu verdoppeln, um das „Radlland Bayern“ zu werden. Ein ambitioniertes Ziel, das wir selbstverständlich begrüßen. Ohne enorme Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur ist dies aber utopisch. Dafür ist deutlich mehr Geld und Personal nötig. Und weil ohne rechtliche Vorgaben jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen bleibt, ob und wie sie den Radverkehr stärkt, fordern wir ein Rad-Gesetz für Bayern! Andernfalls bleibt das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 ein leeres Versprechen!“

Der ADFC stellt in Franken/Bayern neben dem VCD die größte Interessensvertretung der Fahrradfahrer dar. Der Veitshöchheim nächstgelegene Ortsverband befindet sich in Würzburg.

Zur Unterstützerseite des Rad-Gesetzes geht es hier.

Klimamarkt Würzburg

Am 28. April 2018 steht der Untere Markt in Würzburg stellvertretend für die ganze Region im Zeichen von Klimaschutz, Energiezukunft und Nachhaltigkeit.

Stadt und Landkreis Würzburg veranstalten an diesem Tag den Klimamarkt, bei dem zahlreiche Vereine, Verbände, Unternehmen und Behörden ein interessantes und abwechslungsreiches Aktions- und Informationsprogramm anbieten – rund um

  • klimaschonende und flexible Mobilität,
  • urbanes Grün und „Urban Gardening“, „Green-City Plan“
  • nachhaltige und zukunftsorientierte Energielösungen
  • Elektro-Kart-Parcour
  • sowie mit Spiel, Spaß, Musik, Gewinnen und Gutscheinen.

Der Klimamarkt findet von 11 bis 17 Uhr auf dem Unteren Markt in Würzburg statt. Während der gesamten Zeit stehen Expertinnen und Experten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Zudem gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

>> Flyer zum Klimamarkt 2018

Zeitlich fast parallel finden das Veitshöchheimer Repair Café in der Eichendorffschule und auch die Landkreis-Fahrrradtour Radler-Frühling statt. Es ist also einiges geboten am Samstag!

 

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte

Geringere Fuhrparkkosten, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und eine bessere Erreichbarkeit: Für Unternehmen lohnt es sich, die Mobilität am eigenen Standort genau unter die Lupe zu nehmen. Lohnenswerte Veränderungen können beispielsweise die Einführung von Elektrofahrzeugen, neue Angebote wie Carsharing oder die dienstliche Nutzung von Pedelecs und Lastenrädern sein.

Auch Beschäftigte stehen bei der Gestaltung des täglichen Arbeitsweges vor der Wahl: Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto? Zwei Drittel entscheiden sich für letzteres. Das bedeutet häufig Stress, wenig Bewegung sowie viel Lärm und klimaschädliche Emissionen in der Region. Vor diesem Hintergrund suchen auch Betriebe aus Unterfranken zunehmend nach Lösungen, um ihre betriebliche Mobilität zu verbessern.

Was Unternehmen ganz konkret tun können, um ihre Dienstreisen, ihren Fuhrpark und die Wege zur Arbeit effizient und klimafreundlich zu gestalten, zeigt die Konferenz

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte in Unterfranken

Datum: 7. November 2017, 10.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Siebold-Museum Würzburg, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

Experten/-innen und Unternehmensvertreter/-innen informieren, was es beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beachten gilt, warum und wie Betriebe die Mobilität ihrer Beschäftigten gesundheits– und damit ressourcenorientiert gestalten können und wie sich Mobilitätskosten verringern lassen.

Die Konferenz ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Projektes „Gute Wege zur guten Arbeit“ des ACE Auto Club Europa e.V. in Kooperation mit Stadt und Landkreis Würzburg und dem Förderkreis Umweltschutz Unterfranken (FUU) e.V. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

Programm/Anmeldung: http://ace.de/gutewege-unterfranken

Text: ACE; Copyright Foto: ACE/Strehlau

Blick über den Tellerrand: Europäische Mobilitätswoche in Würzburg

An der europaweiten Kampagne Europäische Mobilitätswoche beteiligen sich jährlich über 2.000 Kommunen. Auch in unserer Nachbarstadt Würzburg ist im Rahmen dieser Woche vom 15. September bis 22. September einiges geboten. Agenda 21, zahlreiche Initiativen und Einrichtungen sowie die Stadt Würzburg haben ein breitgefächertes Programm (u.a. Parking-Day, autofreie Theaterstraße, Fahrrad-Yoga, Führung durch den Hauptbahnhof, Cargobike-Infoveranstaltung…) aufgestellt, das eine nachhaltige Mobilität in den Vordergrund rückt.

Bitte beachten Sie, dass für einige Programmpunkte eine Anmeldung erforderlich ist! Informationen:

Feuchttücher sorgen in Kanalisation und Kläranlage für Störungen

Voll im Trend – aber voll daneben: Feuchttücher bzw. Babyfeuchtetücher erfreuen sich wachsender Beliebtheit, bringen aber massive Probleme für die Pumpen und Schneckenhebewerke der Veitshöchheimer Abwasserentsorgung mit sich:

Viele nutzen sie zur Hygiene, weil sie klein, praktisch und parfümiert sind. Um sie reißfest zu machen, bestehen sie aus einem Polyester-Viskose-Gemisch oder Fasern, die mit Kunstharzen gefestigt sind. Doch genau da liegt auch das Problem: Schnell mal in der Toilette entsorgt, lösen sich diese Tücher nicht etwa wie vom Hersteller angegeben auf, sondern „verzopfen“ miteinander, bilden lange Stränge und legen dann die Maschinen der Kläranlage lahm. Mit hohem Aufwand müssen die Stränge dann aus dem Abwassersystem entfernt und entsorgt werden.

Helfen Sie dieses Problem zu lösen und werfen Sie Feuchtetücher nicht in die Toilette, sondern in die Restmülltonne. Dies gilt auch, wenn es der Hersteller auf der Verpackung vermeintlich besser weiß! Alternativ bieten sich übrigens befeuchtete Papiertücher oder ein Waschlappen an.

Aus dem Auge aus dem Sinn? Auch diese Dinge haben im Abfluss nichts zu suchen und gehören in den Müll: Speisereste, Speisefette, Speiseöle, Hygieneartikel wie Damenbinden und Tampons, Medikamente (die Kläranlage kann diese nicht rückstandslos beseitigen!), Altöl, Chemikalien, Lacke und Farben, Zigarettenstummel. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Abwasserzweckverband Maintal Würzburg

Mit Bus und Fahrrad: MaintalSprinter ermöglicht Entdeckungsreisen durch Mainfranken

„Mit Bike & Bus zu Stadt, Land, Fluss“ lautet das Motto, unter dem die APG die neue Buslinie 400 eingeführt hat. Es handelt sich dabei um ein ganz besonderes und bisher einmaliges ÖPNV-Angebot im Landkreis Würzburg: Der APG-FreizeitBus mit dem Name MaintalSprinter ist nämlich mit einem großen Fahrradanhänger ausgestattet, auf dem bis zu 16 Fahrräder transportiert werden können. An zehn Haltestellen zwischen Erlabrunn und Bieberehren können samstags, sonntags und an Feiertagen vom 30. April bis zum 8. Oktober 2017, Fahrradfahrer, Wanderer und Ausflügler ein- und aussteigen und sich so mit Bus und Fahrrad auf Entdeckungstour durch Mainfranken begeben. Auf der Strecke liegen idylische fränkische Orte, malerische Landschaften und bekannte wie kuriose Sehenswürdigkeiten.

Die Veitshöchheim nächstgelegenen Haltestellen befinden sich in Erlabrunn (Haltestelle Badesee Nord) und Zell am Main (Haltestelle Wasserwerk). Der MaintalSprinter kann mit normalen VVM-Fahrkarten (z.B. Familientageskarte PLUS) bzw. VVM-Zeitkarten (auch APG-Firmenabo) in Anspruch genommen werden. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos.

 

Bundesumweltministerium lobt Veitshöchheimer Klimaschutzaktivitäten

2017-03-03 08_05_51-Projekt des Monats März 2017_ Veitshöchheim _ BMUB _ Nationale KlimaschutzinitiaDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Veitshöchheim zum „Projekt des Monats März“ auserkoren. Veitshöchheim nimmt eine Vorreiterrolle in Unterfranken ein und zeigt, dass Klimaschutz auch in kleineren Kommunen möglich ist, so die Kernaussage.

Zum Bericht auf www.klimaschutz.de geht es hier.

Lastenräder im Test

„Wer in einer Innenstadt wohnt, wandelt sich zum Besitzstandswahrer. Ist es gelungen, irgendwie einen Parkplatz zu ergattern, wird dieser eifersüchtig verteidigt und nicht mehr hergegeben. Wie entspannt ist es da, auf einem Lastenrad durch den Alltag zu rollen und Parkplatzrevierkämpfe zu ignorieren. So ein Rad ersetzt ein Auto: Kinder in die Krippe zu bringen, Einkäufe zu erledigen oder Picknickausflüge in den Park zu unternehmen, das macht mit den Packeselrädern mehr Spaß.“

Zitat aus der Süddeutschen Zeitung. Die SZ hat einige Lastenräder unter die Lupe genommen und ausgiebig getestet. Das Ergebnis finden Sie hier.

Auch der ADFC hat sich bereits mit der Thematik Lastenrad auseinandergesetzt. Zu den Ergebnissen des ADFC.

El clima cambia – Klima verändert

Die Mitmach-Ausstellung „El clima cambia – Klima verändert“ kann vom 19. Januar bis 23. April 2017 im Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald während der Öffnungszeiten besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung zeigt heute schon sichtbare Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur. Mehr als bei uns spüren ärmere Bevölkerungsteile in vielen Teilen der Welt schon heute die Auswirkungen wie Missernten, Überflutungen, Dürre- und Hitzeperioden.

Am Beispiel Lateinamerika beschäftigt sich die Ausstellung in vier Modulen interaktiv mit den Schwerpunktthemen: Folgen des Klimawandels, Bedeutung von Sortenvielfalt und Ernährungssicherheit, Weltweite CO2-Emissionen sowie Klimaflüchtlinge.

Das Besondere dieses Ausstellungsprojekts ist die Einbindung von weltwärts-Freiwilligen, jungen Menschen, die nach der Schule ein Jahr im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst tätig waren: Sie recherchierten vor Ort in Peru, Mexiko, Nicaragua und El Salvador zum Klimawandel und seinen Auswirkungen.

Informationen:

Quelle: AELF Würzburg