Archiv der Kategorie: Über den Tellerrand

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte

Geringere Fuhrparkkosten, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und eine bessere Erreichbarkeit: Für Unternehmen lohnt es sich, die Mobilität am eigenen Standort genau unter die Lupe zu nehmen. Lohnenswerte Veränderungen können beispielsweise die Einführung von Elektrofahrzeugen, neue Angebote wie Carsharing oder die dienstliche Nutzung von Pedelecs und Lastenrädern sein.

Auch Beschäftigte stehen bei der Gestaltung des täglichen Arbeitsweges vor der Wahl: Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto? Zwei Drittel entscheiden sich für letzteres. Das bedeutet häufig Stress, wenig Bewegung sowie viel Lärm und klimaschädliche Emissionen in der Region. Vor diesem Hintergrund suchen auch Betriebe aus Unterfranken zunehmend nach Lösungen, um ihre betriebliche Mobilität zu verbessern.

Was Unternehmen ganz konkret tun können, um ihre Dienstreisen, ihren Fuhrpark und die Wege zur Arbeit effizient und klimafreundlich zu gestalten, zeigt die Konferenz

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte in Unterfranken

Datum: 7. November 2017, 10.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Siebold-Museum Würzburg, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

Experten/-innen und Unternehmensvertreter/-innen informieren, was es beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beachten gilt, warum und wie Betriebe die Mobilität ihrer Beschäftigten gesundheits– und damit ressourcenorientiert gestalten können und wie sich Mobilitätskosten verringern lassen.

Die Konferenz ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Projektes „Gute Wege zur guten Arbeit“ des ACE Auto Club Europa e.V. in Kooperation mit Stadt und Landkreis Würzburg und dem Förderkreis Umweltschutz Unterfranken (FUU) e.V. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

Programm/Anmeldung: http://ace.de/gutewege-unterfranken

Text: ACE; Copyright Foto: ACE/Strehlau

Blick über den Tellerrand: Europäische Mobilitätswoche in Würzburg

An der europaweiten Kampagne Europäische Mobilitätswoche beteiligen sich jährlich über 2.000 Kommunen. Auch in unserer Nachbarstadt Würzburg ist im Rahmen dieser Woche vom 15. September bis 22. September einiges geboten. Agenda 21, zahlreiche Initiativen und Einrichtungen sowie die Stadt Würzburg haben ein breitgefächertes Programm (u.a. Parking-Day, autofreie Theaterstraße, Fahrrad-Yoga, Führung durch den Hauptbahnhof, Cargobike-Infoveranstaltung…) aufgestellt, das eine nachhaltige Mobilität in den Vordergrund rückt.

Bitte beachten Sie, dass für einige Programmpunkte eine Anmeldung erforderlich ist! Informationen:

Feuchttücher sorgen in Kanalisation und Kläranlage für Störungen

Voll im Trend – aber voll daneben: Feuchttücher bzw. Babyfeuchtetücher erfreuen sich wachsender Beliebtheit, bringen aber massive Probleme für die Pumpen und Schneckenhebewerke der Veitshöchheimer Abwasserentsorgung mit sich:

Viele nutzen sie zur Hygiene, weil sie klein, praktisch und parfümiert sind. Um sie reißfest zu machen, bestehen sie aus einem Polyester-Viskose-Gemisch oder Fasern, die mit Kunstharzen gefestigt sind. Doch genau da liegt auch das Problem: Schnell mal in der Toilette entsorgt, lösen sich diese Tücher nicht etwa wie vom Hersteller angegeben auf, sondern „verzopfen“ miteinander, bilden lange Stränge und legen dann die Maschinen der Kläranlage lahm. Mit hohem Aufwand müssen die Stränge dann aus dem Abwassersystem entfernt und entsorgt werden.

Helfen Sie dieses Problem zu lösen und werfen Sie Feuchtetücher nicht in die Toilette, sondern in die Restmülltonne. Dies gilt auch, wenn es der Hersteller auf der Verpackung vermeintlich besser weiß! Alternativ bieten sich übrigens befeuchtete Papiertücher oder ein Waschlappen an.

Aus dem Auge aus dem Sinn? Auch diese Dinge haben im Abfluss nichts zu suchen und gehören in den Müll: Speisereste, Speisefette, Speiseöle, Hygieneartikel wie Damenbinden und Tampons, Medikamente (die Kläranlage kann diese nicht rückstandslos beseitigen!), Altöl, Chemikalien, Lacke und Farben, Zigarettenstummel. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Abwasserzweckverband Maintal Würzburg

Mit Bus und Fahrrad: MaintalSprinter ermöglicht Entdeckungsreisen durch Mainfranken

„Mit Bike & Bus zu Stadt, Land, Fluss“ lautet das Motto, unter dem die APG die neue Buslinie 400 eingeführt hat. Es handelt sich dabei um ein ganz besonderes und bisher einmaliges ÖPNV-Angebot im Landkreis Würzburg: Der APG-FreizeitBus mit dem Name MaintalSprinter ist nämlich mit einem großen Fahrradanhänger ausgestattet, auf dem bis zu 16 Fahrräder transportiert werden können. An zehn Haltestellen zwischen Erlabrunn und Bieberehren können samstags, sonntags und an Feiertagen vom 30. April bis zum 8. Oktober 2017, Fahrradfahrer, Wanderer und Ausflügler ein- und aussteigen und sich so mit Bus und Fahrrad auf Entdeckungstour durch Mainfranken begeben. Auf der Strecke liegen idylische fränkische Orte, malerische Landschaften und bekannte wie kuriose Sehenswürdigkeiten.

Die Veitshöchheim nächstgelegenen Haltestellen befinden sich in Erlabrunn (Haltestelle Badesee Nord) und Zell am Main (Haltestelle Wasserwerk). Der MaintalSprinter kann mit normalen VVM-Fahrkarten (z.B. Familientageskarte PLUS) bzw. VVM-Zeitkarten (auch APG-Firmenabo) in Anspruch genommen werden. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos.

 

Bundesumweltministerium lobt Veitshöchheimer Klimaschutzaktivitäten

2017-03-03 08_05_51-Projekt des Monats März 2017_ Veitshöchheim _ BMUB _ Nationale KlimaschutzinitiaDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Veitshöchheim zum „Projekt des Monats März“ auserkoren. Veitshöchheim nimmt eine Vorreiterrolle in Unterfranken ein und zeigt, dass Klimaschutz auch in kleineren Kommunen möglich ist, so die Kernaussage.

Zum Bericht auf www.klimaschutz.de geht es hier.

Lastenräder im Test

„Wer in einer Innenstadt wohnt, wandelt sich zum Besitzstandswahrer. Ist es gelungen, irgendwie einen Parkplatz zu ergattern, wird dieser eifersüchtig verteidigt und nicht mehr hergegeben. Wie entspannt ist es da, auf einem Lastenrad durch den Alltag zu rollen und Parkplatzrevierkämpfe zu ignorieren. So ein Rad ersetzt ein Auto: Kinder in die Krippe zu bringen, Einkäufe zu erledigen oder Picknickausflüge in den Park zu unternehmen, das macht mit den Packeselrädern mehr Spaß.“

Zitat aus der Süddeutschen Zeitung. Die SZ hat einige Lastenräder unter die Lupe genommen und ausgiebig getestet. Das Ergebnis finden Sie hier.

Auch der ADFC hat sich bereits mit der Thematik Lastenrad auseinandergesetzt. Zu den Ergebnissen des ADFC.

El clima cambia – Klima verändert

Die Mitmach-Ausstellung „El clima cambia – Klima verändert“ kann vom 19. Januar bis 23. April 2017 im Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald während der Öffnungszeiten besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung zeigt heute schon sichtbare Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur. Mehr als bei uns spüren ärmere Bevölkerungsteile in vielen Teilen der Welt schon heute die Auswirkungen wie Missernten, Überflutungen, Dürre- und Hitzeperioden.

Am Beispiel Lateinamerika beschäftigt sich die Ausstellung in vier Modulen interaktiv mit den Schwerpunktthemen: Folgen des Klimawandels, Bedeutung von Sortenvielfalt und Ernährungssicherheit, Weltweite CO2-Emissionen sowie Klimaflüchtlinge.

Das Besondere dieses Ausstellungsprojekts ist die Einbindung von weltwärts-Freiwilligen, jungen Menschen, die nach der Schule ein Jahr im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst tätig waren: Sie recherchierten vor Ort in Peru, Mexiko, Nicaragua und El Salvador zum Klimawandel und seinen Auswirkungen.

Informationen:

Quelle: AELF Würzburg

Wanderausstellung „Elektromobilität Bayern“ kommt nach Würzburg

ladesauele-schildDie Wanderausstellung Elektromobilität Bayern macht vom 4. April bis 5. Mai 2017 im Energie- und Klimazentrum Würzburg (Haugerring 5) Station und bietet aktuelle Informationen rund um die Elektromobilität in Bayern. Sieben Module präsentieren die wichtigsten Themenbereiche der Elektromobilität. Exponate laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Damit bietet die Ausstellung der breiten Öffentlichkeit – insbesondere Jugendlichen – einen technologieorientierten Zugang zur Mobilität von morgen. Die Wanderausstellung ist ein Angebot der Bayern Innovativ GmbH an bayerische Kommunen und öffentliche Einrichtungen, die Mobilität von morgen vor Ort greifbar und spielerisch verständlich zu machen.

Ergebnisse des ersten Würzburger KlimaSchutzKongresses

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Als ein voller Erfolg kann der erste KlimaSchutzKongress am 11. Februar 2017 in Würzburg bezeichnet werden. Im ZAE am Hubland trafen sich verschiedenste lokale Akteure des Klimaschutzes und nahmen an sechs verschiedenen Workshops der Klima-Allianz Würzburg teil. Berichte von der Veranstaltung finden Sie

  • auf der Facebook-Seite der Klima-Allianz Würzburg
  • auf dem Blog der Klima-Allianz Würzburg

Mehrwertsteuer auf Reparaturen senken?

Hier funktionierte das Kassettendeck nicht mehr. Gummiringe ausgeleiert...

Bild vom sechsten Veitshöchheimer Repair Café

Ein interessanter Ansatz gegen die Wegwerfmentalität verfolgt derzeit die schwedische Regierung: Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Reparaturen bestimmter Gegenstände soll Einfluss auf das Konsumverhalten nehmen. Wer beispielsweise einen Handwerker ins Haus kommen lässt, um seine Waschmaschine oder den Kühlschrank reparieren zu lassen, zahlt künftig weniger für die Arbeitsstunde.  Im Umkehrschluss können neue Arbeitsplätze entstehen und für ein Plus bei der Umsatzsteuer sorgen. Ziel: Anreiz geben, seine Dinge reparieren zu lassen, anstatt sie wegzuwerfen und neu zu kaufen.

>> zum Bericht von Spiegel Online