Archiv der Kategorie: LED Beleuchtung

Energiesparende LED-Röhren leuchten im Feuerwehrhaus

Das Veitshöchheimer Feuerwehrhaus wird von unterschiedlichsten Vereinen, Institutionen und Privatpersonen genutzt. Um die Wartungskosten und den Energieverbrauch zu senken wurden im großen Mehrzweckraum und im Übungsraum der Feuerwehr LED-Röhren eingebaut. Der Austausch der alten T8-Leuchtstoffröhren (KVG-Vorschaltgeräte) war denkbar einfach: Altes Leuchtmittel raus, Starter durch mitgelieferten Dummy ersetzen, neues LED-Leuchtmittel rein – fertig! Zum Einsatz kamen dabei LED-Leuchtmittel von Philips.

  • Bei den 1,50 m langen 58 Watt Leuchtstoffröhren wurden 20 Watt LED-Tubes eingesetzt. Energieeinsparung: 65,5%
  • Bei den 1,20 m langen 36 Watt Leuchtstoffröhren wurden 14,5 Watt LED-Tubes eingesetzt. Energieeinsparung: 59,7%

Eine Investition, die sich übrigens auch in vielen Betrieben und Unternehmen rechnet: Gerade bei längeren Lichtbändern kann so ein erheblicher Anteil an Energie bei der Beleuchtung eingespart werden. Bei den steigenden Energiepreisen amortisiert sich der höhere Einkaufspreis für die LED-Röhren schon nach kurzer Zeit.

LED-Licht in der Aussegnungshalle des Alten Friedhofs

Warmweißes Licht mit 2.700 Kelvin erstrahlt seit Dienstag in der Aussegnungshalle des Alten Friedhofs. Gegenüber den zuvor eingeschraubten Energiesparlampen überzeugen die neuen LED-Leuchtmittel in Kugelform mit einer deutlich angenehmeren Lichtfarbe, längeren Lebensdauer und helleren Ausleuchtung. Die Energieeinsparung gegenüber den zuvor verwendeten Energiesparlampen liegt bei 65%. Durch den Einsatz haushaltsüblicher Leuchtmittel mit (hoffentlich!) langer Lebensdauer sinkt der Wartungsaufwand bei einer Amortisationszeit von etwa 1,5 Jahren.

Klimamarkt Würzburg

Am 28. April 2018 steht der Untere Markt in Würzburg stellvertretend für die ganze Region im Zeichen von Klimaschutz, Energiezukunft und Nachhaltigkeit.

Stadt und Landkreis Würzburg veranstalten an diesem Tag den Klimamarkt, bei dem zahlreiche Vereine, Verbände, Unternehmen und Behörden ein interessantes und abwechslungsreiches Aktions- und Informationsprogramm anbieten – rund um

  • klimaschonende und flexible Mobilität,
  • urbanes Grün und „Urban Gardening“, „Green-City Plan“
  • nachhaltige und zukunftsorientierte Energielösungen
  • Elektro-Kart-Parcour
  • sowie mit Spiel, Spaß, Musik, Gewinnen und Gutscheinen.

Der Klimamarkt findet von 11 bis 17 Uhr auf dem Unteren Markt in Würzburg statt. Während der gesamten Zeit stehen Expertinnen und Experten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Zudem gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

>> Flyer zum Klimamarkt 2018

Zeitlich fast parallel finden das Veitshöchheimer Repair Café in der Eichendorffschule und auch die Landkreis-Fahrrradtour Radler-Frühling statt. Es ist also einiges geboten am Samstag!

 

Veitshöchheimer Unterführungen erstrahlen im LED-Licht

Heller, ausdauernder, kostengünstiger: Die Vorteile der LED-Technik bringen jedem der diese einsetzt viel Freude. Im Bereich Straßenbeleuchtung wurden in diesem Jahr die beiden beleuchteten Unterführungen „Tunnel Schönstraße“ und „Unterführung Würzburger Straße“ (bei der Feuerwehr) auf LED-Technik umgestellt. Dies geschah in enger Zusammenarbeit von „Die Energie“, Tiefbauabteilung und Klimaschutzmanager.

In den Unterführungen spielt vor allem der Sicherheitsaspekt für Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge eine wichtige Rolle. Nicht zu unterschätzen ist auch das subjektive Sicherheitsempfinden – „dunkle Löcher“ lösen Unbehagen aus. Zu letzterem konnte man vor allem die Unterführung Würzburger Straße zählen, die bis dato nur von zwei Leuchten illuminiert wurde.


Unterführung „Tunnel Schönstraße“

In der Unterführung zwischen Lindental und Altort wurden Leuchtstoffröhren durch LED-Tubes mit UltraOutput ersetzt. Geringer Aufwand und große Wirkung: Leuchtstoffröhre und Starter rausschrauben, LED-Tube und dazugehörigen Starter-Dummy einschrauben – fertig! Die Energieeinsparung liegt bei 57% (vorher 58 Watt, nachher 25 Watt). Ohne „Ultra Output“ – sprich bei normalen LED-Röhren mit 20 Watt Leistung – läge die Einsparung sogar bei über 65%. Die Lebensdauer der neuen Leuchtmittel beträgt 50.000 Stunden (Leuchtstoffröhre ca. 5.000 bis 10.000 Stunden).


Unterführung Würzburger Straße

In der Unterführung Würzburger Straße spielte der Faktor Energieeinsparung eine untergeordnete Rolle: Die lediglich mit zwei Leuchten (drei Leuchtstoffröhren) ausgestattete Unterführung war viel zu dunkel. In Kombination mit den schmalen Fußwegen (bedingt durch den gewölbten östlichen Teilbereich der Unterführung) eine Gefahrenstelle in Veitshöchheim. Kritik gab es im Rahmen der Bürgerversammlung Ende 2016.

Acht leistungsstarke LED-Langfeldleuchten wurden jetzt in der Unterführung angebracht und erhöhen für alle Verkehrsteilnehmer die Sicherheit in und unmittelbar vor der Unterführung.

Ergänzend wurden im Vorfeld die Bordsteinkanten weiß angestrichen (Bauverwaltung & Bauhof).

Alte Synagoge in neuem Licht – über 87% Energieeinsparung dank LED-Technik

Bild 2 Es war ein lästiges Unterfangen: Immer wieder mussten einzelne defekte Glühbirnen an den Kronleuchtern und Wandleuchten der Veitshöchheimer Synagoge ausgewechselt werden. Doch damit ist nun Schluss: Energieeffiziente LED-Leuchtmittel senken nicht nur den Wartungsaufwand erheblich, sondern auch die Stromkosten. 888 Watt sind es in einer Stunde, bei behaglichem warmweißen Licht. Veitshöchheim ist mit der Umstellung Vorreiter unter den unterfränkischen Synagogen.

„In der Synagoge kann man jetzt gut sehen, wie positiv sich die LED-Beleuchtung die letzten Jahre weiterentwickelt hat“, findet der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth, der für die Umstellung verantwortlich war: Statt 30 klassischen Glühbirnen mit Leistungen von 25, 40 und 60 Watt zieren nun 30 warmweiße und klare LED-Leuchtmittel mit 4 bzw. 6 Watt die Kronleuchter und Wandleuchten. „Sogar die Glühfäden sind in den neuen Birnen angedeutet“ so Speth, „alles war mit geringem Aufwand verbunden“.

Bild 3Für die Gemeinde lohnt sich die Umstellung: 87,06% Energieersparnis und eine Lebensdauer von 25.000 Stunden bringen die neuen Leuchtmittel. Der Stromverbrauch sinkt in der Stunde von 1,02 kWh auf 0,13 kWh, etwa 40 Euro werden im Jahr eingespart. Die Berechnung geht von einer Brenndauer von drei Stunden in einer Woche aus. Ein vorsichtiger Schätzwert, nachdem die Synagoge im Winter geschlossen ist. Ohne Berücksichtigung der eingesparten Wartungskosten liegt die Amortisationszeit in der Synagoge bei drei Jahren.

„In privaten Haushalten sind die Lampen oft deutlich länger an, die Einsparung ist da natürlich größer“, betont Speth. Ersetzt man etwa eine 60 Watt-Glühbirne (50 Cent Anschaffungskosten, Lebensdauer 1.000 Stunden) durch eine 9,2-Watt-LED-Lampe (8 Euro, 25.000 Stunden) und geht davon aus, dass diese drei Stunden am Tag brennt, so spart man bei 26 Cent Stromkosten mit nur einer Birne jährlich 14,48 Euro. Auf die Lebensdauer der LED gerechnet sind es sogar 335,13 Euro – Stromkostensteigerung unberücksichtigt.

Um die Umstellung zu erleichtern hat die Gemeinde Veitshöchheim für Haushalte, Büros, Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe ein Faltblatt „LED-Beleuchtung“ mit Umrechnungstabelle herausgebracht, das beim Klimaschutzmanager bzw. als PDF unter www.klima.veitshoechheim.de kostenfrei erhältlich ist. Wer Fragen hat, kann sich darüber hinaus an Jan Speth wenden (j.speth@veitshoechheim.de, Tel.: 9802-731, Rathaus Z. 26).

Im Umfeld der Synagoge steht unterdessen noch reichlich Arbeit an: Im Zuge einer Neukonzeption des Jüdischen Kulturmuseums soll auch die über 20 Jahre alte Beleuchtung in allen weiteren Gebäudeteilen modernisiert werden.

Synagoge (Gebetsraum) Umstellung LED

Energie sparen an Weihnachten – Tipps der Gemeinde Veitshöchheim

24551_0Beleuchtung, Heizung, Essen, Reisen… es gibt viele Bereiche, in denen man an Weihnachten mit minimalem Aufwand viel Energie und CO2 einsparen kann.

Auch bei der Wahl der Geschenke hat man dank Energieeffizienzklassen die Möglichkeit, positiv Einfluss zu nehmen.

Wir haben einige Tipps zusammengefasst.

Veitshöchheimer Vituskirche erstrahlt in neuem Licht – Energieeinsparung 88,06%

Copyright: Dieter Gürz

Copyright: Dieter Gürz

Besuchern der Weihnachtsmesse wird es aufgefallen sein – oder auch nicht: Die Beleuchtung der Vituskirche wurde in Kooperation von Pfarrer Robert Borawski, Kirchenpfleger Oswald Bamberger und Klimaschutzmanager Jan Speth auf warmweiße, dimmbare LED-Leuchtmittel umgestellt. Ergebnis: Eine erhebliche Energieeinsparung, eine angenehmere Lichtfarbe und eine bessere Ausleuchtung. Zum tollen Bericht von Dieter Gürz (Veitshöchheim Blog).

Anmerkung: Die Kosten von 460 Euro bezogen sich auf die Bestellung von 75 Leuchtmitteln.

LED-Beleuchtung im Haushalt oder Betrieb? Wir haben den passenden Ratgeber!

IMAG4949Viele sind mit der LED-Technik noch wenig vertraut. Es ist auf den ersten Blick nicht ganz leicht, schnell den passenden Ersatz für die Glühbirne zu finden. Wie viel Watt bzw. Lumen muss eine LED haben, die ich als Ersatz für meine 60-Watt-Birne einschrauben muss? Was hat es mit den unterschiedlichen Lichtfarben auf sich? Ich habe viele Leuchtstoffröhren – gibt es auch dafür Ersatz? Kann ich einfach meine dimmbaren Halogen-Strahler durch Leuchtmittel ersetzen? Wir haben einen Ratgeber herausgebracht, der die wichtigsten Informationen auf einen Blick zusammenfasst. Auch eine Umrechnungstabelle für den nächsten Einkauf ist dabei!

Denn: Egal ob im Haushalt, Büro, Hotel-/Gastronomie-/Einzelhandelsbetrieb oder Unternehmen: Umstellen auf effektive Beleuchtung lohnt sich schon ab der ersten Sekunde. Wer beispielsweise eine 60 Watt Glühbirne (Lebensdauer: 1.000 Stunden, Preis 50 Cent) durch eine 9,2 Watt LED (Lebensdauer: 25.000 Stunden, Preis 7,95 Euro) ersetzt, spart über die Lebensdauer der LED bei einer angenommenen täglichen Brenndauer von drei Stunden und einem Strompreis von 26 Cent insgesamt 335,13 Euro ein. Mit einer Glühbirne!

Oft gibt es bedenken: „Brennt eine LED durch, wenn ich diese in meine 100 Watt-Fassung schraube?“ Kurz und bündig: Nein! Sie können das Leuchtmittel bedenkenlos einschrauben. Jedoch sind nicht alle Fassungen für LED-Ersatz geeignet: Gerade im Niedervolt-Bereich (z.B. kleine Halogen-Strahler mit G4/GU4-Sockel) ist eine ausreichende Kühlung oft kaum möglich. Gerade bei dimmbaren Halogenstrahlern („Spots“) muss man im Vorfeld prüfen, ob ein Leuchtmittelaustausch möglich ist. Sonst gibt es unschöne Überraschungen.

Natürlich kann ein Faltblatt nicht alle Fragen beantworten. Ich beantworte Fragen, die darüber hinaus gehen gerne. Auch ein Vor-Ort-Termin mit Beratung ist jederzeit möglich!

Der Ratgeber ist im Klimaschutz-Prospekthalter bzw. im Zimmer 26 in gedruckter Form erhältlich.

>>> Faltblatt „LED-Beleuchtung“

Intelligente Lichttechnik in gemeindlicher Tiefgarage

imag4890Nagelneu, energieeffizient und deutlich heller als zuvor ist die Beleuchtung der Tiefgarage in der Bilhildisstraße nach der Sanierung: Die bisher betriebenen Leuchtstoffröhren hatten ihre technische Lebensdauer erreicht und wurden nun durch eine intelligente LED-Lichttechnik ersetzt.

Was änderte sich für Tiefgaragennutzer? Nicht viel: Wie bisher schaltet die Beleuchtung bei Dämmerung automatisch ein. Im Gegensatz zum früheren Zustand brennt die Beleuchtung jedoch nicht die komplette Nacht taghell, sondern wird automatisch auf 10% Helligkeit heruntergedimmt, solange sich niemand in der Tiefgarage aufhält. Erfasst die Lichtsteuerung eine Person, fährt die Helligkeit der Leuchten in diesem Bereich sofort auf 100% hoch. Die einzelnen Leuchten werden dabei individuell via Bewegungssensor gesteuert. Erfasst die Beleuchtung für ca. drei Minuten keinerlei Bewegung mehr, dimmen die Leuchten wieder auf 10% Helligkeit. Die Erfassung ist sehr sensibel und schnell, so die erste Feststellung der Rathausverwaltung.

Die Anzahl der Lichtpunkte konnte durch eine geschicktere Anordnung der Leuchten und einer deutlich hellere Ausleuchtung von über 50 (zuletzt waren davon nur etwa 32 Leuchten in Betrieb) auf 30 reduziert werden. Die optimierte Ausleuchtung wirkt sich nicht zuletzt auch auf das subjektive Sicherheitsempfinden positiv aus. Die CREE-LED einer deutsch-niederländischen Firma hat Industriequalität, die Lebensdauer wird mit 100.000 Stunden angegeben. Die Einsparung liegt bei etwa 3.500-3.700 kWh jährlich.

Natürlich kann eine derartige Beleuchtung auch im privaten Bereich (z.B. Tiefgarage Mehrfamilienhaus, Unternehmen etc.) eingesetzt werden. Fragen beantwortet Klimaschutzmanager Jan Speth gerne!

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Beleuchtungszustand vor der Sanierung. Links im Bild war bereits testweise eine LED-Leuchte installiert.

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Beleuchtungszustand nach der Sanierung: Weniger Lichtpunkte mit weniger Leistung sorgen nun für eine deutlich bessere Ausleuchtung. Ist niemand in der Garage, dimmen die Leuchten auf 10% der Leistung herunter.

Kostensparende LED-Beleuchtung steht bei Vortragsabend im Mittelpunkt

vortragsreihe-klimaschutz-led-2016-modifEgal ob im Haushalt, Büro, Gastronomie-/Einzelhandelsbetrieb oder Unternehmen: Häufig werden noch ineffiziente Leuchtmittel wie Glühbirnen und Leuchtstoffröhren mit geringer Lebensdauer eingesetzt. Die Gemeinde Veitshöchheim möchte Privathaushalte und Betriebe dazu anregen, auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umzustellen und lädt deshalb am Mittwoch 19. Oktober 2016 um 19 Uhr zu einem Vortrag in den Sitzungssaal des Rathauses ein.

Der Veitshöchheimer Daniel Schiel von der Firma dando-art Lichttechnik sowie der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth werden an diesem Abend die Qualitätsmerkmale und Vorteile der LED-Beleuchtung vorstellen. Welche LED ersetzt welche Glühbirne? Was für Farbtemperaturen gibt es? Sind LED dimmbar? Dies sind nur einige der Fragen, die im Rahmen des Vortrags geklärt werden sollen.

„Hinsichtlich der Lebensdauer von LED-Leuchtmitteln können wir schon erste Erfahrungen vorweisen“ berichtet Klimaschutzmanager Jan Speth. Auf dem gemeindlichen Parkdeck in der Bilhildisstraße setzt die Gemeinde seit 2011 auf LED-Technik und fuhr damit bisher sehr gut: Rund 27.500 Betriebsstunden haben die LED mit klassischer E27-Fassung unter widrigen Bedingungen auf dem Buckel – die Lebensdauer gab der Hersteller damals mit 25.000 Stunden an.

Eine Beleuchtungsausstellung mit handelsüblichen LED-Leuchtmitteln und Produkten von „dando-art Lichttechnik“ sollen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. „Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt“ weiß Daniel Schiel aus eigener Erfahrung. Schiels Leuchten wurden unter anderem in der Bücherei im Bahnhof installiert.

Eine Anmeldung für den Vortragsabend ist nicht notwendig – der Eintritt ist frei.