Archiv der Kategorie: LED Beleuchtung

Gemeindliche Ausstellungsbeleuchtung auf energieeffiziente LED umgestellt

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imag5152Ob idyllische Veitshöchheim-Malereien von Willi Kopler, Landschaftsmotive von Peter Würth oder Aquarell-Kunst von Gudrun Röhm: Die Ausstellungen des gemeindlichen Kulturamts erfreuen sich fortlaufender Beliebtheit. Seit Oktober werden die Werke nun von LED-Reflektorstrahlern erleuchtet – die Einsparung ist enorm.

Wo früher 60 Watt- bzw. teilweise sogar 75 Watt-Reflektorstrahler dem ein oder anderen Besucher gelegentlich die Schweißperlen auf die Stirn trieben, sorgen jetzt 7 Watt LED-Retrofits für ein angenehmes, warmweißes Licht. Die Energieeinsparung liegt bei etwa 90 Prozent: Der gesamte Stromverbrauch reduziert sich in der Stunde von ca. 2.000 Watt auf 252 Watt.

Bei der Umstellung wurde auf einen hohen Farbwiedergabeindex (CRI) geachtet: Bei derartigen Ausstellungen ist eine hohe Lichtqualität (CRI größer 80) erforderlich. Die Lebensdauer der neuen Leuchtmittel wird vom Hersteller mit 25.000 Stunden angegeben (Glühbirne: 1.000 Stunden).

Halten LED-Leuchtmittel was sie versprechen? Wir können berichten!

imag4890Ab 2011 wurde das gemeindliche Parkdeck in der Bilhildisstraße in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energieversorger Zug um Zug auf LED-Leuchtmittel umgestellt. 25.000 Stunden Lebensdauer gab der niedersächsische Hersteller zu diesem Zeitpunkt für sein Produkt an. Stimmt das? Kann man sich auf solche Angaben überhaupt verlassen? Wir waren gespannt.

Nach gut fünf Jahren können wir eine positive Bilanz ziehen: Noch kein einziges LED-Leuchtmittel ist kaputt. Bei einer jährlichen Brenndauer von 5.500 Stunden haben die ersten LED nun schon 27.500 Stunden auf dem Buckel. In den „Bullaugenleuchten“ sind die Leuchtmittel noch dazu nicht den einfachsten Bedingungen ausgesetzt: Frost im Winter, direkte Sonneneinstrahlung im Sommer. Ein Rückgang der Leuchtleistung können wir bisher nicht ausmachen.

Im Oktober 2016 hat die Gemeinde das Parkdeck nun vollständig auf LED-Leuchtmittel umgestellt. Noch bis Ende des Jahres soll die Tiefgarage darunter (bisher Leuchtstoffröhren) auf effiziente LED-Technik mit intelligenter Präsenzsteuerung umgerüstet werden. Die jährliche Einsparung in der Tiefgarage liegt bei etwa 700 Euro. Lebensdauer 100.000 Stunden gibt der Hersteller an. Wir sind gespannt! 🙂

Straßen- und Wegebeleuchtung: Veitshöchheim geht weiter ein (LED-) Licht auf

Einen weiteren großen Schritt hat unsere Tiefbau-Abteilung bei der Umstellung der Straßen- und Wegebeleuchtung auf LED-Technik gemacht: Etwa 150 Straßenlampen wurden im Bereich der Gartensiedlung von der „Energie“ auf LED-Technologie umgestellt. Ohne Reduzierung der Einschaltdauer wird eine Einsparung um etwa 80% erreicht – davon profitieren Klima und Gemeindekasse. Ausgewechselt werden zunächst hauptsächlich Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL bzw. HME), weitere Umrüstungen folgen.

Nicht nur auf den Straßen geht Veitshöchheim ein LED-Licht auf: So wurden im Bereich des Treppenaufgangs Christuskirche in einem Zug als Ersatz für wartungsanfällige Quecksilber-Energiesparlampen nun 14 energiesparende LED-Leuchtmittel (jeweils sieben Watt) eingebaut. Die Einsparung liegt hier bei über 60%, die CO2-Einsparung bei etwa einer halben Tonne jährlich. Die Ausleuchtung der Treppe ist nun deutlich optimiert.

 

Bücherei: Neue Beleuchtung schafft Wohlfühlatmosphäre und spart Energie

Zufrieden mit der neuen Beleuchtung (von links): Elektroinstallateur Stefan Kroll, Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz, Lichttechniker Daniel Schiel und Büchereileiter Martin Wehner.

Zufrieden mit der neuen Beleuchtung (von links): Elektroinstallateur Stefan Kroll, Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz, Lichttechniker Daniel Schiel und Büchereileiter Martin Wehner.

Ausreichend Licht beim Lesen haben zukünftig die Besucher der Bücherei im Bahnhof: Die in die Jahre gekommene konventionelle Beleuchtung der Bücherei wurde im Sommer 2015 durch eine hocheffiziente LED-Beleuchtung ausgetauscht. „Dunkle Löcher sind verschwunden“, freute sich Büchereileiter Martin Wehner – „rechnerisch etwa 87 Prozent Einsparung“ ist auch Klimaschutzmanager Jan Speth zufrieden, der das Projekt im April vom Vorgänger Jochen Spieß übernommen hatte. Bürgermeister Jürgen Götz freute sich, dass sich die Kosten mit 32.298 Euro trotz Mehraufwand insgesamt im Rahmen gehalten haben und das historische Gebäude durch die Illuminierung eine deutliche Aufwertung erfährt.

Für die Installation der Beleuchtung war die Firma Elektrotechnik Kroll zuständig, die Leuchten lieferte zum Großteil dando-art Lichttechnik. Beide Firmen sind in Veitshöchheim ansässig. Die Leuchten in der Cafeteria lieferte ERCO. Folgende Veränderungen wurden erreicht:

  • In der Cafeteria wurden in das bestehende Schienensystem LED-Strahler der Firma ERCO eingebaut.
  • In den beiden Gängen, dem Bereich der Jugendliteratur und der Sachliteratur im Obergeschoss arbeitete die Firma dando-art Lichttechnik (Daniel Schiel) mit Rechteckprofilen und hocheffizienten LEDs.
  • In der Abteilung Sachliteratur kamen zusätzlich eine „LED-Wall“, ein breiter Deckenfluter und darüber hinaus „Flexleuchten“ als flexible Punktstrahler zum Einsatz.
  • In der Kinderbücherei wurden klassische T8-Leuchtstoffröhren durch eine hocheffiziente LED-Schiene ersetzt, was alleine dort zu einer Einsparung von über 90 Prozent führt.
  • Im rückwärtigen Bereich der Sachliteratur wurden T8-Leuchtstoffröhren durch sparsame LED-Röhren mittels Leuchtmittelaustausch ersetzt.

Die rechnerische Einsparung liegt bei 87%, die CO2-Einsparung jährlich bei etwa 9 Tonnen. Das Projekt soll sich – rechnerisch – in sieben Jahren amortisieren. Das Klimaschutzmanagement wird mit einem fortlaufenden Monitoring überprüfen, inwiefern sich dies auch wirklich einstellt.

Die Beleuchtungssanierung wurde mit einem Fördersatz von 30% durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bezuschusst (Förderkennzeichen 03K00360).

Zum ausführlichen Bericht von Dieter Gürz im Veitshöchheim-Blog mit zahlreichen Bildern

Copyright Bilder: Dieter Gürz

 

Veitshöchheim optimiert seine Straßenbeleuchtung: LED statt HQL

Der erste Schritt für eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung ist getan. Im Altort und in der Gartensiedlung wurden alte HQL-Lampen (Quecksilberdampflampen) durch hocheffiziente LED-Leuchtmittel ersetzt.

Im Altort wurden bei 91 vorhandenen nostalgischen Leuchten das technisch veraltete Innenleben entfernt und diese mit LED-Umbausätzen wieder auf den Stand der Technik gebracht. Bei den Lampen „Kleine Glocke“ die sich überwiegend in der Gartensiedlung befinden, wurden 141 alte Leuchtenkopf entfernt und durch einen neuen Leuchtenkopf mit LED-Technik ersetzt.

Bei allen Umbauten wurde auch eine Steuertechnik zur Leistungsreduzierung integriert. Durch diese Maßnahme lässt sich der Stromverbrauch weiter absenken. Im Mittel konnte so eine Stromeinsparung von ca. 80% erzielt werden. Die Kosten für die Umbaumaßnahme belaufen sich auf rund 100.000 €. Durch die beträchtliche Stromeinsparung amortisieren sich diese Kosten aber bereits in ca. 7 bis 8 Jahren wieder. Zusätzlich wird diese Maßnahme mit einem Fördersatz von 20% durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und  Reaktorsicherheit bezuschusst.

Die CO2-Einsparung von ca. 80% kommt der Umwelt und die entsprechende Energieeinsparung der Gemeindekasse zugute.

Der Austausch wurde durch die Klimaschutzinitiative des BMU bezuschusst, so dass die Kosten für die Gemeinde überschaubar blieben.

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