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Veitshöchheimer Unterführungen erstrahlen im LED-Licht

Heller, ausdauernder, kostengünstiger: Die Vorteile der LED-Technik bringen jedem der diese einsetzt viel Freude. Im Bereich Straßenbeleuchtung wurden in diesem Jahr die beiden beleuchteten Unterführungen „Tunnel Schönstraße“ und „Unterführung Würzburger Straße“ (bei der Feuerwehr) auf LED-Technik umgestellt. Dies geschah in enger Zusammenarbeit von „Die Energie“, Tiefbauabteilung und Klimaschutzmanager.

In den Unterführungen spielt vor allem der Sicherheitsaspekt für Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge eine wichtige Rolle. Nicht zu unterschätzen ist auch das subjektive Sicherheitsempfinden – „dunkle Löcher“ lösen Unbehagen aus. Zu letzterem konnte man vor allem die Unterführung Würzburger Straße zählen, die bis dato nur von zwei Leuchten illuminiert wurde.


Unterführung „Tunnel Schönstraße“

In der Unterführung zwischen Lindental und Altort wurden Leuchtstoffröhren durch LED-Tubes mit UltraOutput ersetzt. Geringer Aufwand und große Wirkung: Leuchtstoffröhre und Starter rausschrauben, LED-Tube und dazugehörigen Starter-Dummy einschrauben – fertig! Die Energieeinsparung liegt bei 57% (vorher 58 Watt, nachher 25 Watt). Ohne „Ultra Output“ – sprich bei normalen LED-Röhren mit 20 Watt Leistung – läge die Einsparung sogar bei über 65%. Die Lebensdauer der neuen Leuchtmittel beträgt 50.000 Stunden (Leuchtstoffröhre ca. 5.000 bis 10.000 Stunden).


Unterführung Würzburger Straße

In der Unterführung Würzburger Straße spielte der Faktor Energieeinsparung eine untergeordnete Rolle: Die lediglich mit zwei Leuchten (drei Leuchtstoffröhren) ausgestattete Unterführung war viel zu dunkel. In Kombination mit den schmalen Fußwegen (bedingt durch den gewölbten östlichen Teilbereich der Unterführung) eine Gefahrenstelle in Veitshöchheim. Kritik gab es im Rahmen der Bürgerversammlung Ende 2016.

Acht leistungsstarke LED-Langfeldleuchten wurden jetzt in der Unterführung angebracht und erhöhen für alle Verkehrsteilnehmer die Sicherheit in und unmittelbar vor der Unterführung.

Ergänzend wurden im Vorfeld die Bordsteinkanten weiß angestrichen (Bauverwaltung & Bauhof).

Intelligente Lichttechnik in gemeindlicher Tiefgarage

imag4890Nagelneu, energieeffizient und deutlich heller als zuvor ist die Beleuchtung der Tiefgarage in der Bilhildisstraße nach der Sanierung: Die bisher betriebenen Leuchtstoffröhren hatten ihre technische Lebensdauer erreicht und wurden nun durch eine intelligente LED-Lichttechnik ersetzt.

Was änderte sich für Tiefgaragennutzer? Nicht viel: Wie bisher schaltet die Beleuchtung bei Dämmerung automatisch ein. Im Gegensatz zum früheren Zustand brennt die Beleuchtung jedoch nicht die komplette Nacht taghell, sondern wird automatisch auf 10% Helligkeit heruntergedimmt, solange sich niemand in der Tiefgarage aufhält. Erfasst die Lichtsteuerung eine Person, fährt die Helligkeit der Leuchten in diesem Bereich sofort auf 100% hoch. Die einzelnen Leuchten werden dabei individuell via Bewegungssensor gesteuert. Erfasst die Beleuchtung für ca. drei Minuten keinerlei Bewegung mehr, dimmen die Leuchten wieder auf 10% Helligkeit. Die Erfassung ist sehr sensibel und schnell, so die erste Feststellung der Rathausverwaltung.

Die Anzahl der Lichtpunkte konnte durch eine geschicktere Anordnung der Leuchten und einer deutlich hellere Ausleuchtung von über 50 (zuletzt waren davon nur etwa 32 Leuchten in Betrieb) auf 30 reduziert werden. Die optimierte Ausleuchtung wirkt sich nicht zuletzt auch auf das subjektive Sicherheitsempfinden positiv aus. Die CREE-LED einer deutsch-niederländischen Firma hat Industriequalität, die Lebensdauer wird mit 100.000 Stunden angegeben. Die Einsparung liegt bei etwa 3.500-3.700 kWh jährlich.

Natürlich kann eine derartige Beleuchtung auch im privaten Bereich (z.B. Tiefgarage Mehrfamilienhaus, Unternehmen etc.) eingesetzt werden. Fragen beantwortet Klimaschutzmanager Jan Speth gerne!

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Beleuchtungszustand vor der Sanierung. Links im Bild war bereits testweise eine LED-Leuchte installiert.

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Beleuchtungszustand nach der Sanierung: Weniger Lichtpunkte mit weniger Leistung sorgen nun für eine deutlich bessere Ausleuchtung. Ist niemand in der Garage, dimmen die Leuchten auf 10% der Leistung herunter.

Halten LED-Leuchtmittel was sie versprechen? Wir können berichten!

imag4890Ab 2011 wurde das gemeindliche Parkdeck in der Bilhildisstraße in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energieversorger Zug um Zug auf LED-Leuchtmittel umgestellt. 25.000 Stunden Lebensdauer gab der niedersächsische Hersteller zu diesem Zeitpunkt für sein Produkt an. Stimmt das? Kann man sich auf solche Angaben überhaupt verlassen? Wir waren gespannt.

Nach gut fünf Jahren können wir eine positive Bilanz ziehen: Noch kein einziges LED-Leuchtmittel ist kaputt. Bei einer jährlichen Brenndauer von 5.500 Stunden haben die ersten LED nun schon 27.500 Stunden auf dem Buckel. In den „Bullaugenleuchten“ sind die Leuchtmittel noch dazu nicht den einfachsten Bedingungen ausgesetzt: Frost im Winter, direkte Sonneneinstrahlung im Sommer. Ein Rückgang der Leuchtleistung können wir bisher nicht ausmachen.

Im Oktober 2016 hat die Gemeinde das Parkdeck nun vollständig auf LED-Leuchtmittel umgestellt. Noch bis Ende des Jahres soll die Tiefgarage darunter (bisher Leuchtstoffröhren) auf effiziente LED-Technik mit intelligenter Präsenzsteuerung umgerüstet werden. Die jährliche Einsparung in der Tiefgarage liegt bei etwa 700 Euro. Lebensdauer 100.000 Stunden gibt der Hersteller an. Wir sind gespannt! 🙂

Straßen- und Wegebeleuchtung: Veitshöchheim geht weiter ein (LED-) Licht auf

Einen weiteren großen Schritt hat unsere Tiefbau-Abteilung bei der Umstellung der Straßen- und Wegebeleuchtung auf LED-Technik gemacht: Etwa 150 Straßenlampen wurden im Bereich der Gartensiedlung von der „Energie“ auf LED-Technologie umgestellt. Ohne Reduzierung der Einschaltdauer wird eine Einsparung um etwa 80% erreicht – davon profitieren Klima und Gemeindekasse. Ausgewechselt werden zunächst hauptsächlich Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL bzw. HME), weitere Umrüstungen folgen.

Nicht nur auf den Straßen geht Veitshöchheim ein LED-Licht auf: So wurden im Bereich des Treppenaufgangs Christuskirche in einem Zug als Ersatz für wartungsanfällige Quecksilber-Energiesparlampen nun 14 energiesparende LED-Leuchtmittel (jeweils sieben Watt) eingebaut. Die Einsparung liegt hier bei über 60%, die CO2-Einsparung bei etwa einer halben Tonne jährlich. Die Ausleuchtung der Treppe ist nun deutlich optimiert.

 

Veitshöchheim optimiert seine Straßenbeleuchtung: LED statt HQL

Der erste Schritt für eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung ist getan. Im Altort und in der Gartensiedlung wurden alte HQL-Lampen (Quecksilberdampflampen) durch hocheffiziente LED-Leuchtmittel ersetzt.

Im Altort wurden bei 91 vorhandenen nostalgischen Leuchten das technisch veraltete Innenleben entfernt und diese mit LED-Umbausätzen wieder auf den Stand der Technik gebracht. Bei den Lampen „Kleine Glocke“ die sich überwiegend in der Gartensiedlung befinden, wurden 141 alte Leuchtenkopf entfernt und durch einen neuen Leuchtenkopf mit LED-Technik ersetzt.

Bei allen Umbauten wurde auch eine Steuertechnik zur Leistungsreduzierung integriert. Durch diese Maßnahme lässt sich der Stromverbrauch weiter absenken. Im Mittel konnte so eine Stromeinsparung von ca. 80% erzielt werden. Die Kosten für die Umbaumaßnahme belaufen sich auf rund 100.000 €. Durch die beträchtliche Stromeinsparung amortisieren sich diese Kosten aber bereits in ca. 7 bis 8 Jahren wieder. Zusätzlich wird diese Maßnahme mit einem Fördersatz von 20% durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und  Reaktorsicherheit bezuschusst.

Die CO2-Einsparung von ca. 80% kommt der Umwelt und die entsprechende Energieeinsparung der Gemeindekasse zugute.

Der Austausch wurde durch die Klimaschutzinitiative des BMU bezuschusst, so dass die Kosten für die Gemeinde überschaubar blieben.

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