Archiv der Kategorie: Regenerative Energie

Klimamarkt Würzburg

Am 28. April 2018 steht der Untere Markt in Würzburg stellvertretend für die ganze Region im Zeichen von Klimaschutz, Energiezukunft und Nachhaltigkeit.

Stadt und Landkreis Würzburg veranstalten an diesem Tag den Klimamarkt, bei dem zahlreiche Vereine, Verbände, Unternehmen und Behörden ein interessantes und abwechslungsreiches Aktions- und Informationsprogramm anbieten – rund um

  • klimaschonende und flexible Mobilität,
  • urbanes Grün und „Urban Gardening“, „Green-City Plan“
  • nachhaltige und zukunftsorientierte Energielösungen
  • Elektro-Kart-Parcour
  • sowie mit Spiel, Spaß, Musik, Gewinnen und Gutscheinen.

Der Klimamarkt findet von 11 bis 17 Uhr auf dem Unteren Markt in Würzburg statt. Während der gesamten Zeit stehen Expertinnen und Experten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Zudem gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

>> Flyer zum Klimamarkt 2018

Zeitlich fast parallel finden das Veitshöchheimer Repair Café in der Eichendorffschule und auch die Landkreis-Fahrrradtour Radler-Frühling statt. Es ist also einiges geboten am Samstag!

 

Kostenlos und unverbindlich: Gemeinde bietet Vor-Ort-Energieberatungen an

2017-01-09_BlättleAntworten auf Fragen rund um energetische Sanierungsmaßnahmen, zu hohen Energieverbrauch oder auch zur regenerativen Energiegewinnung bietet vom 20. bis 23. Februar 2017 die Energieberatungswoche der Gemeinde Veitshöchheim. Das Angebot ist kostenlos, unverbindlich und die Beratungen finden vor Ort im Haus oder der Wohnung statt.

Die Energieberater machen einen Energiecheck zur energetischen Einschätzung des Gebäudes, bieten Informationen zu energetischen Maßnahmen und geben einen Wegweiser für das weitere Vorgehen bzw. zu abrufbaren Fördermitteln. Voraussetzungen für eine Beratung sind 30 Minuten Zeit und die Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre.

Die Energieberatungswoche umfasst am 20. und 22. Februar die Wohngebiete Altort, Lindental, Schenkenfeld, Setz und am 21. und 23. Februar die Wohngebiete Birkental, Gadheim, Gartensiedlung, Sendelbachtal und Speckert.

Anmeldungen nimmt Klimaschutzmanager Jan Speth (Tel.: 0931/9802-731, j.speth@veitshoechheim.de, Rathaus Zimmer 26) entgegen.

Kostenlos und unverbindlich: Gemeinde bietet Vor-Ort-Energieberatungen an

2015-08-12_BlättleAntworten auf Fragen rund um energetische Sanierungsmaßnahmen, zu hohen Energieverbrauch oder auch zur regenerativen Energiegewinnung bietet vom 22. bis 25. Februar 2016 die Energieberatungswoche der Gemeinde Veitshöchheim. Das Angebot ist kostenlos, unverbindlich und die Beratungen finden vor Ort im Haus oder der Wohnung statt.

Die Energieberater machen einen Energiecheck zur energetischen Einschätzung des Gebäudes, bieten Informationen zu energetischen Maßnahmen und geben einen Wegweiser für das weitere Vorgehen bzw. zu abrufbaren Fördermitteln. Voraussetzungen für eine Beratung sind 30 Minuten Zeit und die Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre.

Die Energieberatungswoche umfasst am 22. und 24. Februar die Wohngebiete Altort, Lindental, Schenkenfeld, Setz und am 23. und 25. Februar die Wohngebiete Birkental, Gadheim, Gartensiedlung, Sendelbachtal und Speckert.

Anmeldung nimmt Klimaschutzmanager Jan Speth (Tel.: 0931/9802-731, j.speth@veitshoechheim.de, Rathaus Zimmer 15) entgegen.

Veitshöchheims gemeindliche Photovoltaikanlagen mit guten Erträgen

© Dieter Gürz

PV-Anlage Mainfrankensäle © Dieter Gürz

© Dieter Gürz

PV-Anlage Hochbehälter © Dieter Gürz

© Dieter Gürz

PV-Anlage Geisbergbad © Dieter Gürz

Der Rekordsommer bescherte 2015 nicht nur den Freibädern und Eisdielen starken Zulauf: Überdurchschnittlich fielen auch die Erträge der drei Photovoltaik-Anlagen der Gemeinde Veitshöchheim aus. Profitiert hat die regenerative Energiegewinnung vor allem von vielen Sonnenstunden im Frühjahr.

Sonnenstrahlung in Energie umwandeln – für die Gemeinde Veitshöchheim ist dies fast ein „alter Hut“: Die erste gemeindliche Photovoltaikanlage wurde 2011 auf dem Trinkwasserhochbehälter in Betrieb genommen. Im selben Jahr ging die Bürgersolaranlage auf der Dreifachturnhalle ans Netz, die vom örtlichen Energieversorger „Die Energie“ betrieben wird. Bauherr war in diesem Fall die GenoEnergieKarlstadt eG. 2014 nahm die Gemeinde die PV-Anlage auf den Mainfrankensälen, ein Jahr später die Anlage unterhalb der Liegewiese des Geisbergbads in Betrieb.

„124.427 Kilowattstunden Strom erzeugten die drei gemeindlichen PV-Anlagen insgesamt im zurückliegenden Jahr“, bilanzierte Bürgermeister Jürgen Götz. Rechnerisch hätte damit der jährliche Stromverbrauch von etwa 30 Einfamilienhäusern gedeckt werden können. Während die Anlage auf dem Hochbehälter die Erträge vollständig ins öffentliche Netz einspeist, decken die Solarstromanlagen auf den Mainfrankensälen und am Bad teils auch die Eigenverbräuche der Liegenschaften.

Etwas günstiger als ursprünglich angenommen fiel die im Mai 2015 in Betrieb genommene PV-Anlage am Geisbergbad aus: Mit rund 130.800 Euro inklusive Planung, Zaun und Rodungsarbeiten schlug die Anlage zu Buche, 133.410 Euro wurden ohne Planung ursprünglich veranschlagt.

„Die Zielerfüllung lag bei 106%“ teilte das mit der Überwachung der Photovoltaikanlage Geisbergbad betraute Ingenieurbüro für den Zeitraum von Juni bis Dezember 2015 mit. „Mit 35.548 Kilowattstunden wurden 90,1% des Ertrags wurden im Schwimmbad selbst verbraucht“, berichtete der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth. Ursprünglich sei man von 80% Eigenverbrauch im Bad ausgegangen.

„Das Jahr 2015 ist für eine erste Bilanz schwierig“, so Speth:  Aufgrund der Rekordbesucherzahlen ist der Jahresverbrauch des Freibads trotz PV-Anlage sehr hoch ausgefallen. Die Spitzen lagen im Juli und August, den besucherstärksten Monaten. Die Anlage wiederum speiste erst ein halbes Jahr Strom ein.

Die Stromerträge der gemeindlichen Photovoltaikanlagen können hier stets aktuell abgerufen werden. Im Foyer der Mainfrankensäle erfolgt zukünftig eine Visualisierung auf einem Display.

Zuschüsse vom Staat für Brennstoffzellen

IBZ-Grafik_RGB_16-08-12Satte Zuschüsse gibt es für Hauseigentümer, die eine Brennstoffzelle für die Wärme- und Stromproduktion einbauen lassen. Je nach elektrischer Leistung gibt es für Geräte der Hersteller in der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) zwischen 8.850 und 12.450 Euro vom Staat dazu.

Im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ der KfW (Programmnummer 433) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Markteinführung der innovativen Technologie mit einem Festbetrag von 5.700 Euro, der darüber hinaus mit einem Zusatzbetrag von 450 Euro je angefangener 100 Watt elektrische Leistung aufgestockt wird. Für ein Gerät mit einer Kilowattstunde Stromerzeugung gibt es zum Beispiel 10.200 Euro. Der Zuschuss ist grundsätzlich mit der Stromvergütung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) kombinierbar. Andere KfW-Programme, zum Beispiel „Energieeffizient Sanieren“ oder „Energieeffizient Bauen“, lassen sich außerdem nutzen.

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen und dieses durch einen Sachverständigen zu begleiten. Die Energieexpertenliste des Bundes ist unter www.energie-effizienz-experten.de in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude bzw. Nichtwohngebäude“ abrufbar. Ansprechpartner sind auch im Energieberater e.V. Franken organisiert. Weitere Anforderungen sind beispielsweise ein hydraulischer Abgleich und der Abschluss eines Vollwartungsvertrags mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren. Die Initiative Brennstoffzelle weist darauf hin, dass der Einbau einer Brennstoffzelle durch einen Fachunternehmer erfolgen sollte, der vom jeweiligen Hersteller im Vorfeld geschult wurde. Geräte haben zum Beispiel die Anbieter Buderus, Hexis, Junkers, Senertec, Solidpower, Vaillant und Viessmann im Programm. Auch Energieversorger bieten Brennstoffzellen-Komplettlösungen an, zum Beispiel die Unternehmen EnBW in Baden-Württemberg und EWE in Niedersachsen.

>>> zum KfW-Programm 433

 

Tag der erneuerbaren Energien am 30. April 2016 in Würzburg

Plakat_Der Tag der Erneuerbaren Energien ist ein bundesweiter Aktionstag, der jährlich am letzten Samstag im April an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vom 26. April 1986 erinnert. Initiiert wurde der Tag der Erneuerbaren Energien im Jahr 1996 erstmals in Oederan, Sachsen. Mittlerweile zeigen an diesem Tag bundesweit Anlagenbetreiber, Bürgerinitiativen und Unternehmen auf, wie die Energieversorgung auf der Basis der erneuerbaren Energien funktioniert. Sämtliche Technologien der erneuerbaren Energien – von Windkraft und Solarenergie über Bioenergie bis hin zu Wasserkraft und Geothermie – werden dabei vorgestellt und erlebbar gemacht.

Stadt und Landkreis Würzburg beteiligen sich gemeinsam am bundesweiten Tag der erneuerbaren Energien am 30. April 2016 von 11 bis 17 Uhr. Am Tag der erneuerbaren Energien haben Jung und Alt die Möglichkeit am Unteren Markt in Würzburg das breite Spektrum erneuerbarer Energien kennenzulernen und zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Nutzung von nachhaltig erzeugter Energie für Haushalt und Elektromobilität. Eine Eisblockwette fordert die Bevölkerung heraus, die Wirkung einer guten Wärmedämmung auf die Schmelzgeschwindigkeit eines Eisblocks einzuschätzen. Es gibt die Möglichkeit, Elektroautos Probe zu fahren, Energieberatungen in Anspruch zu nehmen und Pedelecs zu testen.

Flyer_TagderEE2_Seite_1Im Rahmen des Aktionstages gibt es darüber hinaus zahlreiche kostenlose Führungen durch interessante Einrichtungen:

Flyer_TagderEE2_Seite_2Mehr Informationen auf der Seite der Stadt Würzburg und auf der Homepage „Tag der Erneuerbaren Energien“.

 

Förderprogramm für Solarspeicher wird fortgesetzt

Seit Frühjahr 2015 förderte der Bund PV-Batteriespeichersysteme mit zinsgünstigen Krediten über das KfW-Programm 275. Nach dem Auslaufen der akuellen Förderperiode soll das Programm nach einer kurzen Pause nun in modifizierter Form verlängert werden: Die genaue Ausgestaltung des Programms ist derzeit in Vorbereitung.

„Batteriespeicher können ab 2016 in den Programmen „Erneuerbare Energien (270, 274)“ und „Energieeffizient Bauen (153)“ mitfinanziert werden.“ heißt es auf der Seite der KfW-Bank.

Offene Fragen zu Förderprogrammen beantworte ich jederzeit gerne, nutzen Sie auch die Möglichkeit der kostenlosen Vor-Ort-Energieberatung!

Mit dem Fahrrad dem Klimawandel auf der Spur

PressebildOb im Weinberg, im Wald oder daheim im Vorgarten: Der Klimawandel sorgt schon heute in vielen Lebensbereichen für Veränderungen. Am Samstag setzten sich 27 Veitshöchheimer für eine etwas andere Rundfahrt aufs Rad: Experten berichteten an mehreren Stationen von ihrer Arbeit und notwendigen Anpassungen.

„Bleiben Sie ruhig mal direkt in der Sonne stehen, so ein Baumstamm muss an einem warmen Sommertag auch über 40 Grad aushalten“ – Klaus Körber, Sachgebietsleiter Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), war voll in seinem Element, als er den Radlern die Forschungsprojekte der LWG zum Klimawandel vorstellte. „Als wir 1996 das erste Klimaschutz-Projekt gestartet hatten, haben uns viele müde belächelt. Heute ist es das Thema überhaupt“ berichtete der Experte.

Baum an Baum reiht sich auf etwa zwei Hektar Fläche im LWG-Versuchsbetrieb am Stutel. Welche Sorten verkraften die Klimafolgen am besten? Wie kann man diese effektiv wässern? Was bewirkt ein weißer Anstrich des Stamms? „Das Forschungsprojekt ist in dieser Dimension einmalig“, so Körber. Einen wichtigen Einfluss hat auch die Globalisierung, ist sich der Experte sicher: „Die Drosophila suzukii (Kirschessigfliege) auf den heimischen Himbeeren ist beispielsweise ein Schädling aus China“.

Während die Kastanie zunehmend durch die Klimaerwärmung bedroht ist, geht die Maulbeere als Gewinner des Temperaturanstiegs hervor. Für den Biergarten oder für Verkehrsflächen sind diese Bäume jedoch nur bedingt geeignet: Je nach Sorte hinterlassen die Früchte dunkle Flecken. „Die schmecken aber super“, bilanzierte eine Teilnehmerin der Rundfahrt beim Probieren.

Anpassungen sind auch im Veitshöchheimer Wald erforderlich: Revierförsterin Annette Fricker veranschaulichte zunächst mit Diagrammen die Veränderungen der Temperatur und des Niederschlags über einen längeren Zeitraum und führte die Radfahrer dann durch den Wald. „Wichtig ist eine standortangepasste Durchmischung und Verjüngung“ beschrieb Fricker eine nachhaltige Forstwirtschaft.

Laubbäume machen etwa 90% des Veitshöchheimer Walds aus, darunter viele Buchen und Eichen. In der Summe ist das Laubholz für die Klimaerwärmung weniger anfällig als reine Nadelwald-Monokulturen. „Vom Klimawandel profitieren vor allem auch Schädlinge“, berichtete die Revierförsterin. Eichenprozessionsspinner oder Borkenkäfer sind oft nur schwer einzudämmen.

„Veitshöchheim ist zwar keine klassische Weinbaugemeinde, aber viele hier haben noch eigene, in der Regel verpachtete Weinberge“ berichtete die gemeindliche Kulturreferentin Martina Edelmann an einer Station. Anschaulich schilderte die Veitshöchheimerin Veränderungen in der Weinlage „Sonnenschein“ und verdeutlichte, wie hart die Arbeit früher im Wengert war. Flurbereinigung und Technisierung haben vieles erleichtert.

Technik stand bei der Station „Staustufe Erlabrunn“ im Fokus: Der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth beschrieb die Funktionsweise von Schleuse, Wehren und Kraftwerk und zeigte historische Abbildungen. Der Organisator der Fahrradrundfahrt ging ferner auf die Erwärmung des Mains und deren Auswirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen ein. Ihren Abschluss fand die Radtour „Veitshöchheim erfahren“ unter den Kastanien des Biergartens „Meegärtle“.

Förderprogramm für Solarspeicher: Konditionen stehen fest

sun-47083_960_720Wie bereits angekündigt hat die KfW-Bank ihr Programm „Erneuerbare Energien – Speicher“ zu Beginn des Jahres überarbeitet. Unter der Programmnummer 275 fördert die KfW die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen. Auch eine Speichernachrüstung von Photovoltaik-Anlagen, die nach 31.12.2012 in Betrieb gingen, ist möglich. Die Förderung besteht aus zwei Teilen:

  • einem zinsgünstigen Kredit der KfW, der bis zu 100% der Investitionskosten abdeckt
  • einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Höhe richtet sich nach Antragszeiträumen.

Alle wichtigen Informationen und die Konditionen zum KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Speicher“ (275) finden Sie hier, offene Fragen beantworte ich gerne.

Mit dem Programm „Erneuerbare Energien – Standard – Photovoltaik“ (274) fördert die KfW in Form von zinsgünstigen Krediten weiterhin den Kauf von neuen Photovoltaik-Anlagen und die Kosten für Aufbau oder Erweiterung von gebrauchten Anlagen, wenn diese mit der Modernisierung eine deutliche Leistungssteigerung erreichen. Zum Programm.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser bietet der örtliche Energieversorger „Die Energie“ Komplettpakete für eigene PV-Anlage und einer dazugehörigen Speicherkomponente an.

Wer die Sonne dagegen für die Warmwasserbereitung bzw. Heizungsunterstützung (Solarthermie) nutzen möchte, kann auf Zuschüsse des BAFA zurückgreifen.