Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Faire Produkte auf dem Veitshöchheimer Weihnachtsmarkt

Copyright: Dieter Gürz

Firmlinge der beiden katholischen Pfarrgemeinden St. Vitus/Kuratie und Schüler des Gymnasium Veitshöchheim rund um Lehrerin Margret Simmelbauer sorgten dieses Jahr für ein besonders nachhaltiges Angebot auf dem Weihnachtsmarkt: Mit Unterstützung des Günterslebener Weltladens verkauften sie eine große Auswahl an fairgehandelten Produkten. Das Angebot reichte von kleinen Geschenken über nützliche Alltagsgegenstände bis hin zum Klassiker Fairtrade-Kaffee.

Das Thema Fairtrade soll zukünftig häufiger in das Bewusstsein der örtlichen Konsumenten gerückt werden: Im November wurde Veitshöchheim als Fairtrade-Gemeinde ausgezeichnet, eine Steuerungsgruppe plant und koordiniert zukünftig verschiedene Aktionen. Bericht von der Auszeichnungsfeier.

Veitshöchheim ist jetzt offiziell Fairtrade-Gemeinde!

Jetzt auch ganz offiziell und mit Urkunde besiegelt: Am Freitag wurde Veitshöchheim von Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz zur Fairtrade-Gemeinde ernannt. Den Titel darf die Gemeinde Veitshöchheim zwei Jahre verwenden – danach muss eine Folgebewerbung eingereicht werden.

Einen ausführlichen Bericht hat wie gewohnt Herr Gürz im Veitshöchheim-Blog veröffentlicht – darüber hinaus wird ein Artikel in der Main-Post abgedruckt.

Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich herzlich bei allen Helfern und Unterstützern, die zum erfolgreichen Bewerbungsprozess beigetragen haben. Ein großes Danke geht auch an die Musiker/innen und Schüler/innen, sowie Moderatorin Karen Heußner, die die Auszeichnungsfeier so vortrefflich mitgestaltet haben.

Copyright Bilder: D. Gürz

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte

Geringere Fuhrparkkosten, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und eine bessere Erreichbarkeit: Für Unternehmen lohnt es sich, die Mobilität am eigenen Standort genau unter die Lupe zu nehmen. Lohnenswerte Veränderungen können beispielsweise die Einführung von Elektrofahrzeugen, neue Angebote wie Carsharing oder die dienstliche Nutzung von Pedelecs und Lastenrädern sein.

Auch Beschäftigte stehen bei der Gestaltung des täglichen Arbeitsweges vor der Wahl: Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto? Zwei Drittel entscheiden sich für letzteres. Das bedeutet häufig Stress, wenig Bewegung sowie viel Lärm und klimaschädliche Emissionen in der Region. Vor diesem Hintergrund suchen auch Betriebe aus Unterfranken zunehmend nach Lösungen, um ihre betriebliche Mobilität zu verbessern.

Was Unternehmen ganz konkret tun können, um ihre Dienstreisen, ihren Fuhrpark und die Wege zur Arbeit effizient und klimafreundlich zu gestalten, zeigt die Konferenz

Mobilitätsmanagement und Elektromobilität – Neue Lösungen für Betriebe und Beschäftigte in Unterfranken

Datum: 7. November 2017, 10.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Siebold-Museum Würzburg, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

Experten/-innen und Unternehmensvertreter/-innen informieren, was es beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beachten gilt, warum und wie Betriebe die Mobilität ihrer Beschäftigten gesundheits– und damit ressourcenorientiert gestalten können und wie sich Mobilitätskosten verringern lassen.

Die Konferenz ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Projektes „Gute Wege zur guten Arbeit“ des ACE Auto Club Europa e.V. in Kooperation mit Stadt und Landkreis Würzburg und dem Förderkreis Umweltschutz Unterfranken (FUU) e.V. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

Programm/Anmeldung: http://ace.de/gutewege-unterfranken

Text: ACE; Copyright Foto: ACE/Strehlau

Repair-Café am 21. Oktober 2017

„Reparieren statt wegwerfen“ lautet am Samstag, den 21. Oktober 2017 von 13 bis 18 Uhr in der Eichendorffschule wieder das Motto des Veitshöchheimer Repair Cafés. Ziel der Veranstaltung ist es, ein deutliches Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen.

Ob Bohrer, Küchenmaschine, CD-Player, Uhr oder Staubsauger: Viele Gegenstände landen täglich im Müll, obwohl Defekte oft schon mit geringem Aufwand behoben werden könnten. Elektronikfachmärkte raten schnell zum Neukauf. In Veitshöchheim gibt es seit 2014 im halbjährlichen Rhythmus die Möglichkeit, kaputte Dinge gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern und reichlich Werkzeug wieder in Schuss zu bringen.

Organisiert wird das mittlerweile achte Repair Café federführend von Daniel Schiel von der Veitshöchheimer Firma dando-art Lichttechnik und Klimaschutzmanager Jan Speth von der Gemeinde Veitshöchheim. Der offene Helferkreis umfasst etwa ein Dutzend Ehrenamtliche mit unterschiedlichen Interessensgebieten. Zuletzt konnten im Frühjahr 2017 über 75% der Defekte behoben werden, in 14% der Fälle fehlten lediglich die nötigen Ersatzteile.

Die Reparaturen finden im Werkraum der Grundschule in der Günterslebener Straße 42 statt und erfolgen auf Spendenbasis. Die Besucher werden nach Möglichkeit in die Reparatur einbezogen und können Wartezeiten bei Kaffee und Kuchen überbrücken. Eine Anmeldung ist im Voraus nicht notwendig. Neue Helfer werden immer gerne gesehen, teilen die Veranstalter mit.

Blick über den Tellerrand: Europäische Mobilitätswoche in Würzburg

An der europaweiten Kampagne Europäische Mobilitätswoche beteiligen sich jährlich über 2.000 Kommunen. Auch in unserer Nachbarstadt Würzburg ist im Rahmen dieser Woche vom 15. September bis 22. September einiges geboten. Agenda 21, zahlreiche Initiativen und Einrichtungen sowie die Stadt Würzburg haben ein breitgefächertes Programm (u.a. Parking-Day, autofreie Theaterstraße, Fahrrad-Yoga, Führung durch den Hauptbahnhof, Cargobike-Infoveranstaltung…) aufgestellt, das eine nachhaltige Mobilität in den Vordergrund rückt.

Bitte beachten Sie, dass für einige Programmpunkte eine Anmeldung erforderlich ist! Informationen:

Über 30.000 Fahrrad-Kilometer: Veitshöchheimer Stadtradeln-Teilnehmer werden gewürdigt

Die radelaktivsten Teams und Teilnehmer stehen am 27. Juli ab 17 Uhr am dm-Markt (Am Geisberg 23) im Fokus der Veitshöchheimer Stadtradeln-Abschlussveranstaltung. „200 Jahre Fahrrad“ lautet 2017 passenderweise das Thema des Rahmenprogramms. Gesucht wird das älteste noch verkehrssichere Fahrrad Veitshöchheims.

Den Radverkehrsanteil zu erhöhen und CO2 einzusparen – das sind die zentralen Ziele des bundesweiten Stadtradeln-Wettbewerbs, an dem Veitshöchheim bereits zum fünften Mal in Folge teilgenommen hat. Besonders gewürdigt werden deshalb bei der Abschlussveranstaltung die radelaktivsten Teams auf den Plätzen 1 bis 3, die/der radelaktivste Teilnehmer/in, die radelaktivste Schulklasse und die/der radelaktivste Schüler/in.

Unter dem Motto „Dein Fahrrad – deine Geschichte“ ruft die Gemeinde dazu auf, mit dem eigenen Fahrrad zu kommen und an einer Fotosession teilzunehmen: Von jedem Radler wird ein Foto gemacht, das mit in Textform festgehaltenen Erlebnissen, Erfahrungen, Radtouren etc. in Zusammenhang gestellt wird. Viele Radler haben vor allem eine ideelle bzw. emotionale Bindung zu ihrem Drahtesel.

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Stadtradeln-Teilnehmer darüber hinaus: An Stellwänden kann man die 200-jährige Entwicklung des Fahrrads von der Draisine bis zum E-Bike anhand eines Zeitstrahls nachverfolgen. Auch wer es nicht aufs Treppchen geschafft hat, kann an einer Verlosung toller Preise teilnehmen. Für Kinder ist ein kleiner Fahrrad-Parcours aufgebaut.

Prämiert wird an diesem Abend außerdem Veitshöchheims ältestes noch verkehrssicheres Fahrrad. „Das ist mal ein etwas anderes Oldtimer-Treffen“ findet Klimaschutzmanager Jan Speth, der sich für die Organisation des Veitshöchheimer Stadtradelns verantwortlich zeichnet.

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr, die eigentliche Würdigung erfolgt ab 17.30 Uhr.

Feuerwehr und Gemeinde Veitshöchheim haben eingeladen ein, gemeinsam in die Pedale zu treten

„Veitshöchheim fährt Fahrrad“ lautete das Motto, unter dem die Freiwillige Feuerwehr und die Gemeinde Veitshöchheim am 27. Mai 2017 zum gemeinsamen Radeln aufriefen: Die drei Touren am Main entlang boten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und starteten zu unterschiedlichen Zeiten alle im Rathausinnenhof. Ein gemeinsamer Schlusshock warim Biergarten „Meegärtle“.

„Die kleine Runde sollte vor allem Familien mit Kindern ansprechen“, so der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth. In gemütlichem Tempo ging es nach Himmelstadt und nach kurzer Pause wieder zurück. Die mittlere Fahrradtour führte nach Karlstadt. „Natürlich haben wir auch an die ambitionierten Fahrer gedacht“ berichtet Kommandant Robert Röhm: Die 60-Kilometer-Tour führte nach Wernfeld.

Mit den Touren wollten die Organisatoren einen Anreiz schaffen, im Alltag häufiger auf das Fahrrad zurückzugreifen und Strecken CO2-frei zurückzulegen. Die Hälfte aller Autofahrten in Deutschland ist nämlich kürzer als fünf Kilometer – dabei ist gerade bei diesen kurzen Strecken der Kraftstoffverbrauch enorm hoch. Das im März 2017 verabschiedete Veitshöchheimer Radroutenkonzept soll mit verschiedenen Maßnahmen die Rahmenbedingungen im Ort nachhaltig verbessern.

 

Ergänzende Informationen zum Vortrag „Achtung Biene!“

2017-04-11_Vortrag Bienen BlättleDas Fachzentrum Bienen der bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim ist Forschungseinrichtung und Kompetenzzentrum für den Bereich Bienen und Imkerei. Das Fachzentrum Bienen versteht sich in erster Linie als kompetenter Partner und Dienstleistungseinrichtung der bayerischen Imker, ihrer Verbände und aller mit der Bienenhaltung befassten Institutionen. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Bienen für die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen ist das Fachzentrum auch Ansprechpartner, wenn es um die gesellschaftlichen Leistungen der Bienenhaltung geht. Zum Internetauftritt des Fachzentrums Bienen.

Bienen stehen in unmittelbarem Austausch mit Ihrer Umwelt. Im Gegensatz zu anderen Haustieren müssen sie ihre Nahrung im Freien selbst suchen und sind daher auf ein reichhaltiges Angebot in Ihrem Umfeld angewiesen. Unter Bienenweide versteht man die Summe aller Nahrungsquellen, welche die Honigbienen bei ihren Sammelflügen nutzen. Hier informiert die LWG über die Bienenweide und deren Bedeutung.

Die „Veitshöchheimer Bienenweide“ ist eine Saatgutmischung zur Förderung von Insekten und Wildtieren. Mit dieser Saatmischung kann man der Biene im eigenen Garten, Vorgarten oder auf dem Balkon mit über 40 Wild- und Kulturarten Lebensraum schaffen. Die Bienenweide gibt es unter anderem hier zu kaufen:

Wer keine großen Mengen benötigt, kann mit seinen Nachbarn teilen. Natürlich bieten sämtliche Baumärkte auch Kleinmengen. Wichtig: Es handelt sich um mehrjährige Mischungen, d.h. man kann sich häufiger an der Blütenpracht erfreuen. Bitte beachten: Das Saatgut nicht zu stark mit Erde bedecken!

Wer aktiv in die Imkerei einsteigen will, kann sich hier Einsteigerinformationen holen.

 

„Veitshöchheim erfahren“: Mit dem Fahrrad dem Trinkwasser auf der Spur

Unter dem Motto „Trinkwasser – ein kostbares Gut“ ruft die Gemeinde Veitshöchheim am 8. Juli ab 13:15 Uhr dazu auf, sich auf das Fahrrad zu schwingen und gemeinsam vom Brunnen bis zur Kläranlage verschiedene Stationen im Ort anzufahren. Das Ziel der Veranstaltung: Für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Trinkwasser sensibilisieren.

Erste Station und zugleich Startpunkt der Fahrradrundfahrt „Veitshöchheim erfahren“ bildet der Martinsbrunnen im Altort: Kulturreferentin Martina Edelmann berichtet, wie sich die Veitshöchheimer Bürger früher mit Wasser versorgt haben, beispielsweise über Haus- und Hofbrunnen. Oftmals war das eine sehr mühsame Angelegenheit. Einige der alten Brunnen sind bereits versiegt.

„Wir wollen auch den Aufwand sichtbar machen, der betrieben wird, bis das Wasser aus dem Hahn oder Duschkopf kommt“, sagt der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth, der sich für die Organisation verantwortlich zeichnet. Die zweite Station bilden deshalb die gemeindeeigenen Brunnen „Sendelbachbrunnen“ (stillgelegt) und „Kalter Berg“ (in Betrieb). Zwar ist es aufgrund von Auflagen nicht möglich, einen Blick in den Brunnen zu werfen, dennoch wird die Tiefbauabteilung den Radlern interessante Einblicke geben.

„Eine noch größere Bedeutung wird zukünftig im Hinblick auf den Klimawandel auch der überregionalen Verteilung von Trinkwasser zukommen“, ist sich Speth sicher. Schon jetzt wird Wasser mit entsprechendem Aufwand aus dem Alpenvorland in trockenere Regionen wie Mainfranken gepumpt. Die dritte Station bildet deshalb der Hochbehälter mit dem Thema Fernwasserversorgung.

Viel Aufwand und Energieeinsatz ist außerdem notwendig, um das Abwasser möglichst effektiv zu reinigen. Der Werksleiter der Kläranlage, Rainer Siebert, wird an der vierten Station die Funktionsweise der Veitshöchheimer Kläranlage aufzeigen. Gezeigt werden auch konkrete Maßnahmen, die zu einer merklichen Energieeinsparung in der Anlage geführt haben.

„Es freut mich, dass wir eine solche ressortübergreifende Veranstaltung auf die Beine stellen können“, findet Bürgermeister Jürgen Götz. „Vielleicht gelingt es uns so, den ein oder anderen doch mal zum Nachdenken anzuregen, wenn er das nächste Mal duscht oder die Toilettenspülung betätigt“, so das Gemeindeoberhaupt.

Die letzte Station der Stadtradeln-Begleitveranstaltung bildet passenderweise ein Infostand zum Thema „Trinkwasser einsparen im Haushalt“. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos und auch mit E-Bike möglich. Bei schlechter Witterung entfällt die Rundfahrt.

Unterstützung erhält die Gemeinde Veitshöchheim von den Sponsoren Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim, Architekten Keß und König, dando-art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn Main-Spessart-Express, dm drogerie-markt Veitshöchheim, Hotel am Main, Meegärtle und S&S Bikes.