Archiv der Kategorie: Wettbewerb

Bayerischer Energiepreis 2018: Insgesamt 31.000 Euro für Energieprojekte der Zukunft

Auch 2018 sollen wieder innovative Energieprojekte und bayerische Spitzentechnologie mit dem Bayerischen Energiepreis prämiert werden. Der renommierte Preis wird für die erfolgreiche Umsetzung neuer kreativer Ideen und den verantwortungsvollen Umgang mit Energie vergeben. Bewerben können sich alle, die ein innovatives Energieprojekt erfolgreich umgesetzt haben, eine zukunftsweisende Technologie anwenden oder ein Spitzenprodukt vorzuweisen haben.
Das Engagement von Unternehmen, Kommunen, Hochschulen, Vereinen, Teams und Privatpersonen rund um das Thema Energie soll mit diesem Preis gewürdigt werden.

Der Bayerische Energiepreis wird seit 1999 alle zwei Jahre vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vergeben. Er besteht aus einem Hauptpreis (kategorieübergreifend) und jeweils einem Preis in den acht Kategorien:

1. Gebäude als Energiesystem / Gebäudekonzept
2. Energieerzeugung – Strom, Wärme
3. Energieverteilung  und Speicherung – Strom, Wärme
4. Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion sowie Energieeffizienznetzwerke
5. Produkte und Anwendungen
6. Kommunale Energiekonzepte
7. Initiativen / Bildungsprojekte
8. Energieforschung – Nachwuchsförderpreis

Insgesamt wird ein Preisgeld in Höhe von 31.000 Euro ausgelobt, davon erhält der Hauptpreisträger 15.000 Euro. 

Bayerischer Verkehrssicherheitspreis widmet sich dem Radverkehr – 5.000 Euro zu gewinnen

Copyright: Bayerischer Verkehrssicherheitspreis

Was macht Fahrradfahren sicherer und unfallfreier? Die Versicherungskammer Bayern und die Landesverkehrswacht Bayern prämieren 2018 Gruppen, Vereine, Schulklassen, Unternehmen, Institutionen, Kommunen oder Einzelpersonen, die sich für mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer und ein respektvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer einsetzen. Gefragt sind kreative Ideen, Gedankenblitze, gute technische Lösungen oder Projekte, die das Gefahrenpotential für Radfahrer verringern. Kurzum: Kreativität und Innovation sind beste Voraussetzungen!

Ein Projekt, das durch eine Kampagne (wie z.B. https://www.respekt-bewegt.de/ in Regensburg), einen Medienbeitrag, ein Bauprojekt oder auch eine Initiative, das Gefahrenpotential für Radfahrer vermindert, wird von der Versicherungskammer Stiftung mit 5.000 Euro prämiert. Ein Projekt, das durch die Entwicklung und Konzeption technischer Lösungen die Sicherheit von Radfahrern fördert, wird von der Bayerischen Sparkassenstiftung mit 5.000 Euro prämiert.

Folgende Kriterien müssen für eine Bewerbung um die Preisgelder erfüllt sein: Wohn- oder Dienstort müssen in Bayern liegen und die Umsetzung des Vorhabens muss in Bayern erfolgen. Einsendeschluss ist der 4. April 2018. Nähere Informationen und das Bewerbungsformular erhalten Sie beim gemeindlichen Klimaschutzmanager Jan Speth (E-Mail: j.speth@veitshoechheim.de, Tel.: 0931/9802-731).

Bürgerenergiepreis Unterfranken 2017: Insgesamt 10.000 Euro für Energieprojekte der Zukunft

Buergerenergiepreis_2Die Bayernwerk AG ruft mit Unterstützung der Regierung von Unterfranken zum dritten Mal zum Bürgerenergiepreis Unterfranken auf. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen, Vereine, Schulen und andere nicht gewerbliche Gruppierungen, die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls für die Energiezukunft setzen.
Gefördert werden pfiffige und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz oder Ökologie befassen.
Eine ausführliche Beschreibung, den Bewerbungsbogen und Videos der Vorjahressieger finden Sie im Internet unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis.
Bewerben Sie sich für diesen Preis und zeigen Sie allen, mit welchen Ideen und Projekten Sie die Energiezukunft vorantreiben. Der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen kann zusammen mit Fotos und ergänzenden Unterlagen (max. 10 DIN A 4-Seiten) bis zum 20. April 2017 bei der Bayernwerk AG, Ursula Schmitt, Unterdürrbacher Straße 14-22, 97080 Würzburg, eingereicht werden. Die Auswahl der finalen Gewinner und die Aufteilung des Preisgeldes erfolgen durch eine Fachjury. Die eingereichten Vorschläge werden danach bewertet, ob es gelingt, einen Impuls für die Energiezukunft zu setzen und eine Vorbildfunktion für andere einzunehmen.
Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren können Sie sich an Annette Seidel, Bayernwerk AG, Telefon 09 21-2 85-20 82, buergerenergiepreis@bayernwerk.de, wenden.

Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2017

53529_logo-nachhaltigkeit_2017-900Betrieblichen Umweltschutz zum Nulltarif gibt es nicht! Er lohnt sich aber trotzdem! So führen Investitionen unterm Strich vielfach zu erheblichen Kosteneinsparungen – etwa durch geringeren Material- und Energieeinsatz oder sinkende Entsorgungskosten. Ganz zu schweigen vom Imagegewinn, nicht nur für Unternehmen, sondern auch für eine gesamte Region, die sich als Standort mit hoher Umweltqualität einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte verschaffen kann.

Dieses Engagement würdigt die Region Mainfranken GmbH mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2017. Richtete sich die letztjährige Wettbewerbsrunde an mainfränkische Schulen, so werden in diesem Jahr mainfränkische Arbeitgeber ausgezeichnet, die in Sachen nachhaltiges Wirtschaften mit gutem Beispiel vorangehen. Ziel ist es, die in der Region bereits vorhandenen betrieblichen Anstrengungen zu würdigen, nach außen sichtbar zu machen und dadurch Motivation zur Nachahmung ökologisch tragfähiger, wirtschaftlich effizienter und sozial gerechter Maßnahmen zu schaffen. Denn nur so können die richtigen Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Mainfranken gestellt werden.

Schwerpunkt des Wettbewerbs bilden die Themen Klima und Energie. Die Implementierung von Energiemanagementsystemen wird ebenso honoriert wie die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen, die Nutzung regenerativer Energien oder der Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Auch die Realisierung eines klimafreundlichen Mobilitätsverhaltens, die Inanspruchnahme einer externen Energieberatung sowie außerbetriebliches Engagement beim Umwelt- und Klimaschutz zählen zum Kriterienkatalog des Wettbewerbs.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Kühl- oder Gefriegerät „sanieren“ und 50 Euro Energiesparprämie kassieren

2015-05-20_Abwrackprämie Kühlschrank Blättle_Speth

Die Privathaushalte haben in Veitshöchheim einen Anteil an den CO2-Emissionen von 45%. Durch Energiesparen kann diese Emission gesenkt werden. Möglich ist das beispielsweise durch den Austausch von alten, ineffizienten Haushaltsgeräten. Die Gemeinde Veitshöchheim unterstützt Energiesparer mit einer Prämie von 50 Euro.

Alte Kühl- und Gefriergeräte sind im Haushalt wahre Stromfresser. Sie laufen in der Regel 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Hinzu kommt, dass jeder zweite Kühlschrank in Deutschland über zehn Jahre alt ist. Es fällt nicht immer leicht, ein Altgerät zu entsorgen, das schon seit Jahren zuverlässig seinen Dienst verrichtet („Wertarbeit“). Dass es sich dennoch lohnt, zeigt eine Beispielrechnung: Für eine sparsame Kühl-Gefrier-Kombination (hohe Energieeffizienzklasse) fallen heute etwa 48 Euro pro Jahr an Stromkosten an. Über 15 Jahre gerechnet sind das etwa 720 Euro Stromkosten. Ein vergleichbares Gerät aus dem Jahr 1992 verursacht über den gleichen Zeitraum fast 2.000 Euro. Es ist somit eine Ersparnis von etwa 1.300 Euro möglich.

Die Gemeinde Veitshöchheim möchte für Privathaushalte einen Anreiz schaffen, das alte Kühl-/Gefriergerät durch ein effizienteres Neugerät zu ersetzen. Wer seinen Kühl-/Gefriergerät „saniert“ bekommt deshalb eine Energiesparprämie von 50 Euro. Mitmachen ist ganz einfach:

  • Sie haben Ihren Hauptwohnsitz in Veitshöchheim und kaufen Ihr Neugerät bei einem in Stadt- oder Landkreis Würzburg ansässigen Fachbetrieb oder Fachhändler.
  • Ihr neues Kühl- und Gefriergerät ist nachweislich ein Energiesparmodell mit dem Energieeffizienzlabel „A++“ oder besser.
  • Ihr altes Kühl- oder Gefriergerät lassen Sie fachgerecht entsorgen und sich dies vom Fachbetrieb, Fachhändler oder Wertstoffhof quittieren.

Teilnehmen dürfen nur Privathaushalte, es ist maximal eine Auszahlung pro Haushalt möglich. Hier bzw. beim Klimaschutzmanager Jan Speth (Rathaus Zimmer 15, Tel.: 0931/9802-731, j.speth@veitshoechheim.de) gibt es ein Energiesparprämie-Formular für die erforderlichen Nachweise. Dieses ist zusammen mit einer Kopie des Kaufbelegs abzugeben. Die Auszahlung der Energiesparprämie erfolgt vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel. Über den aktuellen Stand informiert eine Ampel bzw. der Klimaschutzmanager. Es können nur Prämien für Kühl- und Gefriergeräte ausgezahlt werden, die nach dem Aktionsstart am 8. Juni 2015 erworben wurden, Gemeindemitarbeiter sind von der Aktion ausgeschlossen.

Durch die Aktion „Kühlschrank sanieren“ können jährlich etwa drei bis fünf Tonnen CO2 eingespart werden. Bei einer angenommenen Lebensdauer von fünf Jahren sind das etwa 15 bis 25 Tonnen.

Rekord beim Stadtradeln: 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück

Rekordergebnis: Die Siegerteams des Stadtradelns 2015 bei der Preisverleihung am dm-Markt. Es gratulierten Bürgermeister Jürgen Götz (links), Filiallleiter Dirk Albrcht (mittig, mit grünem Schal) und der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth (rechts) | © Dieter Gürz

Rekordergebnis: Die Siegerteams des Stadtradelns 2015 bei der Preisverleihung am dm-Markt. Es gratulierten Bürgermeister Jürgen Götz (links), Filiallleiter Erik Albrecht (mittig, mit grünem Schal) und der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth (rechts) | © Dieter Gürz

Ein neues Rekordergebnis konnten die aktiven Fahrradfahrer/innen dieses Jahr für Veitshöchheim beim Stadtradeln einfahren: Mit 34.785 Kilometer wurden die Ergebnisse von 2013 und 2014 deutlich übertroffen. Organisiert waren die 141 Teilnehmer in 21 Teams, darunter auch viele Schulklassen. Bei der Preisverleihung am Freitagabend am Veitshöchheimer dm-Drogeriemarkt zeichneten Bürgermeister Jürgen Götz, dm-Filialleiter Erik Albrecht und Koordinator Jan Speth die Siegerteams aus.

Veitshöchheim belegte dieses Jahr bundesweit bei den Radkilometern pro Einwohner Platz 56 von etwa 330 Teilnehmern, bayernweit Platz 40 von 151 Teilnehmern und unterfrankenweit Platz zwei hinter Höchberg und vor Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg. Der Bürgermeister bedankte sich ganz herzlich bei allen Radlern und kündigte bereits fürs nächste Jahr wieder die Teilnahme an, um dann Höchberg Platz 1 im Bezirk streitig zu machen.

Prämiert wurden am dm-Markt die drei Siegerteams, der kilometerstärkste Radfahrer, die radelaktivste Schulklasse und der motivierteste Stadtradeln-Schüler. Für alle anderen gab es im Rahmen einer Verlosung hochwertiges Fahrradzubehör zu gewinnen. Dank des Mobilitätspartners DB Mainfrankenbahn konnte sich die Schulklasse über eine Klassenfahrt nach Schweinfurt freuen, für die „Goldmedaillen-Träger“ gab es zusätzlich Bayerntickets.

Für die 7c des Gymnasium Veitshöchheim gab es eine Klassenfahrt nach Schweinfurt. Zur Verfügung gestellt von unserem Partner DB Mainfrankenbahn

Für die 7c des Gymnasium Veitshöchheim gab es eine Klassenfahrt nach Schweinfurt. Zur Verfügung gestellt von unserem Partner DB Mainfrankenbahn | © Dieter Gürz

Klimaschutzmanager Jan Speth betonte, dass er eigentlich lediglich mit seinem Rathaus-Team einen Rekord einfahren wollte und zeigte sich deshalb über das Veitshöchheimer Gesamtergebnis besonders erfreut. Dem Filiallleiter Erik Albrecht dankte die Gemeinde erneut für den würdigen Rahmen der Preisverleihung. Albrecht betonte, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie von dm sei.

Umweltreferent Günther Thein | © Dieter Gürz

Umweltreferent Günther Thein | © Dieter Gürz

Umweltreferent Günter Thein bedankte sich bei Bürgermeister Jürgen Götz und Klimaschutzmanager Jan Speth für die Organisation des Stadtradelns. „Zum dritten Mal fand der Wettbewerb statt und zum dritten Mal gewann das grüne Team den Wettbewerb. Dieser Erfolg ist für mich aber nicht so wichtig, entscheidend ist für mich, dass vom Stadtradeln ein Signal ausgeht, ein Signal, dass Fahrradfahren in Veitshöchheim möglich ist, ein Signal, dass es Spaß macht und ein Signal, dass es gesund ist.“ sagte der Referent. Thein lobte insbesondere die Teilnahme von fünf Gemeinderäten, sparte aber auch an Kritik nicht: So kreidete er unter anderem den fehlenden Mut bei der Anschaffung eines Dienstpedelecs für die Gemeindemitarbeiter an – der Hauptausschuss hatte dies abgelehnt.

Bericht vom Stadtradeln 2015 auf dem Veitshöchheim-Blog. Vielen Dank an Dieter Gürz!


 

Daten und Fakten zum Stadtradeln 2015

1. Platz: Grüne | 10 Radler | 4404,6 Kilometer | 634,3 kg CO²

2. Platz: Danziger Straße | 11 Radler | 4301,8 Kilometer | 619,5 kg CO²

3. Platz: TGV | 17 Radler | 5034,0 Kilometer | 725 kg CO²

4. Platz (Trostpreise): Feuerwehr | 9 Radler | 2.652,5 km | 382 kg CO²

Aktivster Radler: Amadeus Braunewell vom Team „Grüne“ mit 1.384 km | 199,30 kg CO²

Erwähnenswert: TGV mit teilnehmerstärkstem Team (17 Radler/innen)

Die Gemeinde Veitshöchheim war als „Radhausdrubbe“ wieder vertreten und beteiligte sich parallel an der AOK/ADFC-Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz und Filialleiter Erik Albrecht zeichnen mit Lukas Baumeister den radelaktivsten Schüler aus | © Dieter Gürz

Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz und Filialleiter Erik Albrecht zeichnen mit Lukas Baumeister den radelaktivsten Schüler aus | © Dieter Gürz

Schülerwertung: An der Schülerwertung beteiligten sich fünf Klassen, darunter erstmals auch eine Grundschulklasse. Die radelaktivste Schulklasse war die 7c des Gymnasium Veitshöchheim. Sie gewann damit eine Klassenfahrt nach Schweinfurt vom Mobilitätspartner DB Main.

Aktivster Schüler-Radler: Lukas Baumeister mit 593,6 km | 85,48 kg CO²

Sponsoren: Dank geht an Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim, Architekten Keß und König, dando-art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn, dm drogerie-markt Veitshöchheim, Hotel am Main, Meegärtle und S&S Bikes.

Unterstützer

 

Bayerischer Energiepreis 2016: Auszeichnung für innovativen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie

Logo_Energiepreis_2016Seit 1999 verleiht das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie alle zwei Jahre den mit aktuell insgesamt 31.000 Euro dotierten Bayerischen Energiepreis. 2016 ist es wieder soweit, gab Bayerns Energieministerin Ilse Aigner bekannt.

Mit dem Preis sollen herausragende Leistungen in Bayern in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und neue Energietechnologien ausgezeichnet werden. In folgenden Kategorien können sich Privatpersonen, Gruppen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Städte und Gemeinden bewerben:

  • Gebäude als Energiesystem/Gebäudekonzept
  • Energieerzeugung – Strom, Wärme
  • Energieverteilung und Speicherung – Strom, Wärme
  • Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion
  • Produkte und Anwendungen
  • kommunale Energiekonzepte
  • Initiativen/Bildungsprojekte
  • Energieforschung

Jeder Bewerber kann sich mit seinem Projekt nur in einer der acht angegebenen Kategorien bewerben. Eine Bewerbung für den Bayerischen Energiepreis kann ausschließlich online erfolgen. Die Teilnahmefrist endet am 8. März 2016.

Zur Internetpräsenz des Bayerischen Energiepreises 2016
Bekanntmachung mit allen wichtigen Informationen

Bürgerenergiepreis Unterfranken 2015: Familie Hirn-Simmelbauer unter den Preisträgern

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© Regierung von Unterfranken, Johannes Hardenacke

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© Regierung von Unterfranken, Johannes Hardenacke

Im Rahmen einer Festveranstaltung hat das Bayernwerk am Dienstag, 14. Juli 2015, den mit Unterstützung der Regierung von Unterfranken ins Leben gerufenen Bürgerenergiepreis Unterfranken vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. „Die Gestaltung der Energiezukunft ist viel mehr als nur ein technologisches Projekt. Innovation und Technologie brauchen die Akzeptanz der Gesellschaft. Deshalb sind Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem Umfeld eigene Impulse für die Energiezukunft setzen, wichtige Wegbereiter der Energiewende“, erklärte Christoph Henzel, Leiter des Geschäftsbereichs Kommunalmanagement des Bayernwerks. „Diese Impulse würdigen wir mit unserem Bürgerenergiepreis“, so Henzel. „Besonders beeindruckend ist die Erfahrung, dass nicht nur Erwachsene, sondern vielfach auch Kinder und Jugendliche engagierte Impulsgeber für unsere Energiezukunft sind“, stellte Henzel fest.

Der unterfränkische Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer begrüßte die Zielrichtung des Bürgerenergiepreises und die Initiative, dass Gestalter der Energiewende vor Ort ausgezeichnet werden. Beinhofer sagte: „Hinter dem Begriff Energiewende steckt deutlich mehr als auf den ersten Blick ersichtlich ist: Energiewende heißt auch Energiesparen und Steigerung der Energieeffizienz.“ Diese Herausforderungen könne man nur als Gemeinschaft meistern. „Damit die Energiewende gelingen kann, müssen sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen, denn für den Erfolg zählt jeder einzelne Beitrag“, so der Regierungspräsident. Die Bewerbungen zum Bürgerenergiepreis Unterfranken hätten verdeutlicht, dass die unterschiedlichen Projekte ein großes Maß der verschiedenen Facetten der Energiewende abdecken.

Mit dem Bürgerenergiepreis können Privatpersonen, Vereine, Schulen und andere nichtgewerbliche Gruppierungen ausgezeichnet werden, die mit ihren Ideen und Projekten in ihrem Umfeld einen Impuls für die Energiezukunft geben.

Jurybegründung:
„Neubauten haben mittlerweile einen erfreulich niedrigen Energieverbrauch erreicht. Bei Bestandsimmobilien sieht es leider noch ganz anders aus. Umso wichtiger ist es, die hier vorhandenen Potenziale durch energetische Sanierungen zu heben und auch Bestandsimmobilien auf den aktuellen energetischen Standard zu bringen.

Mit hohem persönlichem Einsatz und in viel Eigenleistung hat sich Rainer Hirn seines Gebäudes angenommen und das über 30 Jahre alte Einfamilienhaus ganzheitlich saniert. Außenwände und Dach wurden mit modernen Baustoffen gedämmt. Als Heizungssystem wurde eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, eine Fußbodenheizung und eine Wärmepumpe mit Pufferspeicher eingesetzt. Eine Solarthermieanlage reduziert den Stromverbrauch der Wärmepumpe. Die selbst installierte Photovoltaikanlage erzeugt mehr Strom als im Gebäude insgesamt verbraucht wird, obwohl die Ausrichtung des Daches nicht für eine optimale Nutzung spricht.

Insgesamt hat Rainer Hirn ein vorbildliches Sanierungsprojekt durchgeführt, das viele Nachahmer finden sollte.“

 

10.000 Euro für zukunftsweisende Energieideen: Bürgerenergiepreis Unterfranken

Buergerenergiepreis_2Die Bayernwerk AG hat mit Unterstützung der Regierung von Unterfranken ein neues Projekt ins Leben gerufen: Den Bürgerenergiepreis Unterfranken. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen, Vereine oder Schulen, die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls für die Energiezukunft setzen. Gefördert werden pfiffige und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz oder Ökologie befassen.

Mitmachen und gewinnen!

Die Gemeinde Veitshöchheim möchte Sie ermutigen, sich für diesen Preis zu bewerben und Ihre Ideen und Projekte einzureichen. Den vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen können Sie zusammen mit ergänzenden Unterlagen bis Ende April beim Klimaschutzmanager Jan Speth im Rathaus Zimmer 15 bzw. per E-Mail eingereicht werden. Natürlich nehmen wir Ihre Unterlagen auch auf dem Postweg entgegen. Beachten Sie, dass wir die Unterlagen entsprechend prüfen müssen und eine Weiterleitung bis zum 7. Mai erfolgen muss. Senden Sie Ihre Unterlagen deshalb bis zum 27. April 2015 an uns! Die Auswahl der drei Gewinner und die Aufteilung des Preisgeldes erfolgt im Juni durch eine Fachjury der Bayernwerk AG. Die Bewertung der eingereichten Vorschläge richtet sich danach, ob es gelingt einen Impuls für die Energiezukunft zu setzen und eine Vorbildfunktion für andere einzunehmen.

Weitere Informationen

Eine ausführliche Projektbeschreibung und den Bewerbungsbogen finden Sie auf der Homepage der Bayernwerk AG. Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren können Sie sich an die Bayernwerk AG (Annette Seidel, annette.seidel@bayernwerk.de, T 09 21-2 85-2082) wenden.