Sanierung gemeindlicher Wohnhäuser: Bundeswehrwohnanlage ist ab 2018 dran

Der Zahn der Zeit nagt an vielen Wohnhäusern der Gemeinde Veitshöchheim. Defizite gibt es nicht nur rein äußerlich: Auch energetisch sind Maßnahmen dringend notwendig. Ein erstes großes Sanierungsprojekt ist ab 2018 die Bundeswehrwohnanlage in der Gartensiedlung: Die Fassaden und obersten Geschossdecken werden gedämmt, die Dächer ertüchtigt und die bestehenden Balkone ersetzt. Die in die Jahre gekommene zentrale Heizungsanlage wird durch eine moderne Gas-Brennwert-Kaskade ersetzt. In den dazugehörigen Pufferspeicher speist zukünftig auch eine Solarthermie-Anlage ein. Die Sanierung erfolgt etappenweise.

Auszug aus dem gemeindlichen Klimaschutzkonzept (2009):

Der gemeindeeigene Wohnungsbau umfasst 10 Gebäude mit insgesamt über 100 Wohneinheiten. Die CO2-Emission, die bei der Wärmeerzeugung entsteht, liegt bei 300 t pro Jahr. Der energetische Standard ist bei den meisten Gebäuden schlecht. Durch umfangreiche Sanierungen können ca. 60% der CO2-Emission eingespart werden.

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