Bücherei: Neue Beleuchtung schafft Wohlfühlatmosphäre und spart Energie

Zufrieden mit der neuen Beleuchtung (von links): Elektroinstallateur Stefan Kroll, Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz, Lichttechniker Daniel Schiel und Büchereileiter Martin Wehner.

Zufrieden mit der neuen Beleuchtung (von links): Elektroinstallateur Stefan Kroll, Klimaschutzmanager Jan Speth, Bürgermeister Jürgen Götz, Lichttechniker Daniel Schiel und Büchereileiter Martin Wehner.

Ausreichend Licht beim Lesen haben zukünftig die Besucher der Bücherei im Bahnhof: Die in die Jahre gekommene konventionelle Beleuchtung der Bücherei wurde im Sommer 2015 durch eine hocheffiziente LED-Beleuchtung ausgetauscht. „Dunkle Löcher sind verschwunden“, freute sich Büchereileiter Martin Wehner – „rechnerisch etwa 87 Prozent Einsparung“ ist auch Klimaschutzmanager Jan Speth zufrieden, der das Projekt im April vom Vorgänger Jochen Spieß übernommen hatte. Bürgermeister Jürgen Götz freute sich, dass sich die Kosten mit 32.298 Euro trotz Mehraufwand insgesamt im Rahmen gehalten haben und das historische Gebäude durch die Illuminierung eine deutliche Aufwertung erfährt.

Für die Installation der Beleuchtung war die Firma Elektrotechnik Kroll zuständig, die Leuchten lieferte zum Großteil dando-art Lichttechnik. Beide Firmen sind in Veitshöchheim ansässig. Die Leuchten in der Cafeteria lieferte ERCO. Folgende Veränderungen wurden erreicht:

  • In der Cafeteria wurden in das bestehende Schienensystem LED-Strahler der Firma ERCO eingebaut.
  • In den beiden Gängen, dem Bereich der Jugendliteratur und der Sachliteratur im Obergeschoss arbeitete die Firma dando-art Lichttechnik (Daniel Schiel) mit Rechteckprofilen und hocheffizienten LEDs.
  • In der Abteilung Sachliteratur kamen zusätzlich eine „LED-Wall“, ein breiter Deckenfluter und darüber hinaus „Flexleuchten“ als flexible Punktstrahler zum Einsatz.
  • In der Kinderbücherei wurden klassische T8-Leuchtstoffröhren durch eine hocheffiziente LED-Schiene ersetzt, was alleine dort zu einer Einsparung von über 90 Prozent führt.
  • Im rückwärtigen Bereich der Sachliteratur wurden T8-Leuchtstoffröhren durch sparsame LED-Röhren mittels Leuchtmittelaustausch ersetzt.

Die rechnerische Einsparung liegt bei 87%, die CO2-Einsparung jährlich bei etwa 9 Tonnen. Das Projekt soll sich – rechnerisch – in sieben Jahren amortisieren. Das Klimaschutzmanagement wird mit einem fortlaufenden Monitoring überprüfen, inwiefern sich dies auch wirklich einstellt.

Die Beleuchtungssanierung wurde mit einem Fördersatz von 30% durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bezuschusst (Förderkennzeichen 03K00360).

Zum ausführlichen Bericht von Dieter Gürz im Veitshöchheim-Blog mit zahlreichen Bildern

Copyright Bilder: Dieter Gürz