Laptop statt Desktop-PC

© Wilson Afonso (CC: BY-SA)

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In etwa 87% aller Haushalte in Deutschland zählt ein Computer zur Grundausstattung (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand 2014). Während stationäre PC zunehmend an Bedeutung verlieren, gehen mobile PC als Gewinner hervor. Mit letzteren lässt sich auch merklich Energie sparen: 50 Euro und mehr sind im Jahr möglich. So verbraucht ein Desktop-PC im Extremfall bis zu 200 Watt, ein Laptop dagegen etwa 30 Watt. Wer auf seinen stationären PC nicht verzichten möchte, sollte beim Kauf auf ein energieeffizientes Gerät setzen. Es lohnt sich dabei auch ein Blick auf die einzelnen Komponenten wie z.B. die Grafikkarte – diese sollten entsprechend der Nutzung angepasst sein.

Röhrenmonitore ausrangieren und Energieeffizienzklasse beachten

Aus alt mach neu: Der Verzicht auf Röhrenmonitore macht sich am Ende eines Jahres bemerkbar: Flachbildschirme halbieren den Stromverbrauch und sparen noch dazu Platz: Ein Röhrenmonitor verbraucht je nach Model etwa 80-100 Watt, ein Flachbildschirm etwa 30-60 Watt. Bei der Energieeffizienzklasse sollte man A+ oder besser bevorzugen, da es nach wie vor ineffiziente Flachbildschirme mit beispielsweise 90 Watt (Energieeffizienzklasse C) noch ganz regulär im Handel zu kaufen gibt.

Standby-Betrieb vermeiden

Gerade bei Desktop-PC mit Zubehör wie z.B. Drucker, Lautsprecher etc. sollten alle Geräte an eine abschaltbare Steckdosenleiste angeschlossen sein. Nach Gebrauch vermeidet man dadurch unnötigen Stromverbrauch im Standby-Betrieb. Bei Laptops sollte man darauf achten, dass das Netzteil von der Steckdose getrennt wird.