Projekttage am Gymnasium

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Zahlreiche Fragebögen, Ortsbegehungen mit Digitalkameras und interaktive Karten: Keine Mühen scheuten ein Dutzend Schüler des Veitshöchheimer Gymnasiums im Rahmen ihrer Projekttage. Die Aufgabe: Eine Analyse des Schulweges aus Sicht des Radfahrers. Die Ergebnisse fließen in das Radroutenkonzept der Gemeinde ein.

Eine „ausgezeichnete Arbeit“ bescheinigte Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz den Schülern der 7. und 8. Jahrgangsstufe, die am Donnerstagvormittag ihre Ergebnisse in einer Präsentation vorstellten. Unter der Anleitung der Lehrkräfte Jochen Schmitt und Markus Gläßel, sowie Eva Liebich vom beauftragten Planungsbüro und dem gemeindlichen Klimaschutzmanager Jan Speth hatten die Schüler zuvor die Radrouten zum Gymnasium untersucht.

Zunächst begannen die Projekttage mit reichlich Tipparbeit am PC: Fast 400 Fragebögen wurden in eine Datenbank eingegeben. Auch kuriose Vorschläge wie „Schule ins Tal verlegen“ wurden dabei ausgewertet. Mit „Google Maps“ erfassten die Gymnasiasten außerdem Gefahrenstellen und hielten die Radrouten der Umfrageteilnehmer in einer digitalen Karte fest.

Schlaglöcher, Engstellen, unübersichtliche Kreuzungen und fehlende Ampeln – nichts blieb bei der Ortsbegehung am darauffolgenden Tag dank Digitalkameras unkommentiert. Die Schüler erfassten jedoch nicht nur die Problemstellen, sondern erarbeiten konstruktiv Lösungsansätze.

„Ihr habt uns einiges an Arbeit erspart“ schlussfolgerte Eva Liebich vom mit der Erstellung des Radroutenkonzeptes betrauten Planungsbüro. Die Ergebnisse verwendet das Büro für die Erstellung des Radroutenkonzepts. Bürgermeister Götz berichtete den Schülern von Straßenbaumaßnahmen, die „Verbesserungen für Radfahrer mit sich bringen“. Lob gab es auch für Klaus Koch vom ADFC Würzburg, der einen Einführungsvortrag hielt.

Die Ergebnisse der Projekttage „Radroutenkonzept“ am Gymnasium Veitshöchheim:

Präsentation Radroutenkonzept Gymnasium Veitshöchheim (mit Link zur Karte)