Reparatur Café Herbst 2015

Großer Andrang beim vierten Repair Café

Riesig war der Ansturm auf das vierte Repair Café, dass Daniel Schiel von der Firma dando-art Lichttechnik und der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth im Herbst 2015 in der Veitshöchheimer Eichendorffschule auf die Beine gestellt haben: Über 70 Personen nahmen die Selbsthilfewerkstatt in Anspruch – überwiegend mit Erfolg.

„Ein Großteil der Defekte gab es bei elektrischen und elektronischen Geräten“, bilanzierte Schiel. Deren Anteil lag bei 83%. Repariert wurden darüber hinaus Maschinen, Fahrräder, Kleidungsstücke und Uhren. Auch ausgefallene Objekte wie eine alte Spieluhr oder ein Röhrenradio fanden ihren Weg auf die Werkbänke. Weit über die Hälfte der Mängel und Defekte konnte behoben werden.

Das vierte Repair Café wurde überwiegend von älteren Menschen in Anspruch genommen: 80 Prozent der Teilnehmer waren laut Statistik 60 oder älter. „Die Besucher kamen aus ganz Mainfranken. Es zeigt, dass es auch in anderen Gemeinden Bedarf für Veranstaltung dieser Art gibt“, so Klimaschutzmanager Jan Speth von der Gemeinde Veitshöchheim.

Die Organisatoren sind sich einig: Eine Veranstaltung wie das Repair Café steht und fällt mit den ehrenamtlichen Helfern: Bastler, Kuchenbäcker, Helfer am Empfang, Hausmeister – die Liste der involvierten Personen ist lang, alle opfern ihre Freizeit. Umso mehr freut es Schiel und Speth, dass wieder alles reibungslos geklappt hat.

Leider mussten aber auch einige Besucher aufgrund des Andrangs auf den nächsten Termin im Frühjahr 2016 vertröstet werden. Die Veranstalter wünschen sich deshalb auch Nachahmer in anderen mainfränkischen Gemeinden. Der gemeindliche Klimaschutzmanager beantwortet bei Bedarf unter 0931/9802-731 Fragen rund um Organisation und Ablauf eines Repair Cafés.

Das vierte Veitshöchheimer Repair Café in Zahlen

80% der Besucher waren über 60 Jahre, 15% zwischen 40-60 Jahre und 5% unter 40 Jahre alt. Die Besucher kamen überwiegend aus Stadt und Landkreis Würzburg. Von den ca. 90 reparaturbedürftigen Gegenständen waren 83% elektrische und elektronische Geräte. 7% entfielen jeweils auf Näharbeit und Fahrradreparaturen, der Rest entfiel auf sonstige Reparaturen. Über die Hälfte der Reparaturen war erfolgreich, in elf Fällen konnte eine Fehleranalyse betrieben werden, in 14 Fällen war keine Reparatur mehr möglich.