E-Ladestation am St. Markushof in Gadheim

Die Zukunft gehört der E-Mobilität. Das sieht man auch beim Bildungszentrum der gemeinnützigen Caritas-Don Bosco GmbH so. Entsprechend gibt es auf dem Parkplatz des Ausbildungshotels St. Markushof in Gadheim ab sofort die erste E-Tankstelle im Veitshöchheimer Ortsteil und die zweite Tankstelle im Gemeindegebiet.

„Unser Bildungszentrum hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und setzt verstärkt auf E-Mobilität“, erklärt geschäftsführender Direktor Andreas Halbig von der Caritas-Don Bosco. „Da liegt es auf der Hand, auch unseren Hotelgästen und E-Fahrzeughaltern aus der Region die Möglichkeit zu geben, ihre Fahrzeuge mit Strom zu betanken.“

Qualitätsmanagement-Beauftragter Frank Matzer betonte beim Übergabetermin mit der Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung, dass das komplette Aufladen des strombetriebenen Betriebsfahrzeugs der Caritas-Don Bosco nur rund eine Stunde in Anspruch nimmt.

Neben den E-Mobilen von Hotelgästen können an der neuen E-Ladestation auch alle Elektrofahrzeuge der Region mit umweltfreundlichem Strom aufgeladen werden. Alles, was man dazu braucht, ist ein Smartphone mit Guthaben oder eine Anmeldung beim Ladeverbund Plus.

Bild und Text: Marcus Meier, Markushof

Veitshöchheim setzt wieder ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft

Voll etabliert hat sich in Veitshöchheim die Selbsthilfewerkstatt Repair Café: Bereits zum neunten Mal laden die Initiatoren Daniel Schiel (dando-art Lichttechnik) und Jan Speth (Gemeinde Veitshöchheim) am 20. Oktober zwischen 13 und 18 Uhr dazu ein, defekte Gegenstände vor der Mülltonne zu bewahren.

Getreu dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ werden im Werkraum der Eichendorffschule (Günterslebener Straße 41) Kleidung, Möbel, Elektrogeräte, Spielzeuge und weitere kaputte Dinge repariert. Etwa ein Dutzend ehrenamtliche Helfer unterstützt die Besucher der Veranstaltung bei den Reparaturen. „In vielen Fällen schaffen wir es, den Sachen ein neues Leben zu geben“, berichtet Daniel Schiel.

„Reparatur lohnt sich nicht“ lautet ein Satz, der zum Standardrepertoire großer Elektronikfachmärkte gehört und gegen den die Bastler in Veitshöchheim bereits seit 2014 ein mit einer guten Reparaturquote ein Zeichen setzen. Es wird geschraubt, gelötet und gehämmert – Wartezeiten kann man mit Kaffee und Kuchen überbrücken. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alles läuft auf Spendenbasis.

„Wir würden uns freuen, wenn auch jüngere Leute das Repair Café noch stärker annehmen“ sagt der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth im Hinblick auf die Tatsache, dass die Selbsthilfewerkstatt zuletzt tendenziell ehr von älteren Bürgern aufgesucht wurde.

„Cargobike-Race“ – erstes Würzburger Lastenradrennen

Lastenräder sind die Packesel unter den Fahrrädern: Im Gegensatz zum normalen Fahrrad ermöglichen diese auch den Transport größerer, sperriger und schwererer Gegenstände. In Würzburg gibt es seit einiger Zeit einen kostenlosen Lastenradverleih: Lastenrad Würzburg.

Die Initiatoren des Projekts veranstalten am Samstag, den 22. September 2018 von 13 bis 18 Uhr im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein Lastenradrennen auf dem Marktplatz. Teilnehmen darf jeder, der über 18 Jahre alt ist. Natürlich freuen sich die Veranstalter auch über viele Zuschauer! Mehr Informationen und Anmeldeformular zum Lastenradrennen gibt es hier.

Note 6 für Elterntaxis – zu Fuß, per Roller/Rad oder mit dem Bus in die Schule

Autos, die über Gehwege fahren, „mal kurz“ in Kurvenbereichen, auf dem Fahrradschutzstreifen oder in Feuerwehranfahrten halten, Schülerlotsen ignorieren oder zügig um die Schulbusse herumkurven: Vor den Schulen spielen sich morgens teilweise recht chaotische Szenen ab, die in vielen Fällen durch „Elterntaxis“ verursacht werden. Besorgte Mütter und Väter, die ihr Kind bzw. ihre Kinder mit dem Auto direkt vor die Schule fahren und dabei die Gefährdung anderer bewusst in Kauf nehmen.

„So kommt mein Kind sicher an der Schule an“, „Die Schule liegt doch eh auf meinem Weg zur Arbeit“, „Das ist stressfreier für mein Kind“ – was oftmals gut gemeint ist, bringt überwiegend negative Auswirkungen auf die Sicherheit, Selbstständigkeit und Gesundheit aller Schülerinnen und Schüler mit sich. Und vermittelt diesen leider auch schon früh den Eindruck, dass es völlig normal ist, sich für kurze Strecken in das Auto zu setzen, was letztlich unserer Umwelt massiv schadet.

Dabei geht es häufig anders: Zu Fuß, mit dem Cityroller, nach bestandener Fahrradprüfung mit dem Rad oder per Bus! So bietet der Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) auf seiner Internetseite beispielsweise einen extra „Schulbus-Guide“, der über Abfahrtszeiten und Direktverbindungen informiert.

Ein Verzicht auf das Elterntaxi bringt viele Vorteile mit sich:

  • Die regelmäßige Bewegung beugt Haltungsschäden vor, stärkt die Abwehrkräfte und verhindert Übergewicht.
  • Der Schulweg wird bewusster wahrgenommen. Schülerinnen und Schüler lernen, sich selbstständig im Verkehr zu bewegen.
  • Die frische Luft fördert die Konzentration und Motivation.
  • Die Kommunikation und das Miteinander werden gefördert.
  • Die stärkere Umweltbelastung durch Kurzstreckenfahrten wird reduziert und ein Beitrag für den Klimaschutz geleistet.
  • Die Schulwegsicherheit nimmt zu.

Deshalb der Appell: Machen Sie sich Gedanken, ob der Hol- und Bringdienst wirklich notwendig ist und helfen Sie, die Verkehrsbelastung an den Schulen zu reduzieren. Denken Sie möglicherweise auch mal an Ihre Kindheit und an Ihren eigenen Schulweg zurück – früher ging es auch anders!

Ein Rad-Gesetz für Franken/Bayern

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bayern möchte für eine Stärkung des Radverkehrs in Franken/Bayern ein Fahrrad-Gesetz auf den Weg bringen. Vom ADFC heißt es dazu:

„Wir vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) möchten ein faires und sicheres Miteinander auf Straßen, Plätzen, Geh- und Radwegen. Wir wollen gute Luft und weniger Lärm in den Städten genauso wie auf dem Land. Weil dies schwer möglich ist, wenn alle mit dem Auto unterwegs sind, fordern wir die Verkehrswende, also den Ausbau des umweltfreundlichen Verkehrs. Wir sind überzeugt, dass das Fahrrad ein sehr wichtiger Baustein für diese Verkehrswende ist, denn der Blick in unsere Nachbarländer Dänemark und die Niederlande zeigt: Wo sicheres und entspanntes Radfahren möglich ist, da steigen die Menschen auf kurzen und mittleren Strecken gerne aufs Rad um. Wer dagegen heute in Bayern mit dem Rad unterwegs ist, fühlt sich selten gut geschützt und findet keine besonders guten Alltags-Radwege vor.

Nicht zuletzt auf unsere Anregungen hin, hat die bayerische Staatsregierung Anfang 2017 das “Radverkehrsprogramm Bayern 2025” vorgestellt: Ziel ist, den Radverkehrsanteil in Bayern bis 2025 auf 20% zu verdoppeln, um das „Radlland Bayern“ zu werden. Ein ambitioniertes Ziel, das wir selbstverständlich begrüßen. Ohne enorme Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur ist dies aber utopisch. Dafür ist deutlich mehr Geld und Personal nötig. Und weil ohne rechtliche Vorgaben jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen bleibt, ob und wie sie den Radverkehr stärkt, fordern wir ein Rad-Gesetz für Bayern! Andernfalls bleibt das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 ein leeres Versprechen!“

Der ADFC stellt in Franken/Bayern neben dem VCD die größte Interessensvertretung der Fahrradfahrer dar. Der Veitshöchheim nächstgelegene Ortsverband befindet sich in Würzburg.

Zur Unterstützerseite des Rad-Gesetzes geht es hier.

Umleitung des Radwegs Geithainer Allee

Aufgrund der Baumaßnahmen für das zukünftige Wohngebiet Sandäcker ist der Fuß- und Radweg parallel zur Geithainer Allee (Querspange) gesperrt. Die Umleitung zum Geisbergbad und den Einkaufsmärkten erfolgt über den parallel verlaufenden Fuß- und Radweg. Ebenso in Gegenrichtung. Die Umleitung ist vor Ort für Radfahrer ausgeschildert.

Natürlich darf auch die Geithainer Allee genutzt werden – für die Umleitung besteht keine Benutzungspflicht.

Lecker, gesund und nützlich: Infoabend über Unkräuter als Heil-, Würz- und Speisepflanzen am 26. Juli im Sitzungssaal

Löwenzahn, Ackerwinde, Giersch & Co: Bei Gärtnern hält sich die Begeisterung für Unkräuter oftmals in Grenzen. Oft wird dann zu Roundup und anderen Mitteln gegriffen. Die staatlich examinierte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Andrea Eichhorn referiert am 26. Juli um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses im Auftrag der Gemeinde Veitshöchheim über Verwendungsmöglichkeiten von Unkräutern.

Vielen sind die Vorzüge von Unkräutern nicht bewusst: Andrea Eichhorn wird deshalb Vitamin-, Mineralstoff- und Inhaltsangaben zum Vergleich aufzeigen und erklären, wie man sich bekannte heimische Unkräuter in der Küche zu Nutze machen kann. „Giersch eignet sich beispielsweise für Heilanwendungen, Goldrute kann man zu Tee verarbeiten, Brennnesseln in Dünger umwandeln und aus Wildkräutern eine Krönung für den Salat machen“ nennt Eichhorn einige Beispiele.

Für Skeptiker wird es eine kleine Kostprobe geben: Interessierte können Wildkräutersalz aus eigener Herstellung ausprobieren. Gezeigt werden von der Expertin außerdem Lösungsansätze, wie man sich neuzeitliche Medien – beispielsweise Internet oder Facebook – zu Nutze machen kann. Längst gibt es Plattformen wie „Mundraub.org“ oder „Foodsharing“, die ein gemeinschaftliches Teilen von Lebensmitteln möglich machen.

Der Eintritt ist für den gemeindlichen Infoabend frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Über eine Rampe kann der Sitzungssaal auch von Rolli-Fahrern bzw. mit Rollator angesteuert werden.

© Text/Flyer: Jan Speth (CC: BY-SA)

Abschlussveranstaltung Stadtradeln: Für Veitshöchheim gibt’s das Gelbe Trikot! | Mit Gewinnspiel!

So viele Kilometer und Teilnehmer wie noch nie: Veitshöchheims Radfahrer setzten bei der sechsten Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln ein deutliches Zeichen für ein gutes Klima und mehr Radverkehrsförderung. Am 27. Juli werden ab 17.30 Uhr am Veitshöchheimer dm-Markt die radelaktivsten Teams und Teilnehmer durch Bürgermeister Jürgen Götz gewürdigt.

„36.025 Kilometer haben die 155 aktiven Fahrradfahrer im Aktionszeitraum zurückgelegt, das ist ein Veitshöchheimer Rekord“ freut sich der gemeindliche Stadtradeln-Koordinator Jan Speth über die starke Akzeptanz der Fahrrad-Veranstaltung. „Sehr engagiert gingen vor allem die Schüler, Lehrer und Schulleiter des Gymnasiums ans Werk“ bilanziert Speth im Hinblick auf die überarbeitete Schülerwertung.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung sollen die besten Teams und Teilnehmer entsprechend gewürdigt werden. „Im Grunde genommen müsste man allen Teilnehmern das gelbe Trikot verpassen“ findet Bürgermeister Jürgen Götz. 2018 haben sich wieder Vereine, Gruppen, Gymnasium, Unternehmen und die Rathausverwaltung mit Außenstellen am Wettbewerb beteiligt.

Fördern möchte die Gemeinde im Vorfeld der Veranstaltung die Kreativität der Veitshöchheimer: Für die Teilnahme am Gewinnspiel müssen die Radler in einigen Sätzen formulieren, wie sie sich ein noch fahrradfreundlicheres Veitshöchheim vorstellen. Vorgegeben sind hierfür drei Kategorien (siehe Gewinnspiel-Info unten) – belohnt wird innovatives Gedankengut. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2018.

„Bring your bike“ lautet außerdem das Motto der Abschlussveranstaltung: Auf dem Abschlussbild und auch in der Fotosession „Dein Fahrrad, deine Geschichte“ sollen möglichst viele Drahtesel abgelichtet sein. „Für die Kinder gibt’s auch einen Fahrradparcours“ berichtet dm-Filialleiter Erik Albrecht, der bereits zum sechsten Mal in Folge Gastgeber der Stadtradeln-Würdigung ist.

Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich bei den örtlichen Stadtradeln-Unterstützern: Allianz Dirk Herbert Generalvertretung Veitshöchheim, dando-art Lichttechnik Veitshöchheim, DB Mainfrankenbahn | Main-Spessart-Express, dm-Markt Veitshöchheim, Meegärtle Biergarten Veitshöchheim und S&S Bikes Veitshöchheim.

Alle Informationen zum Gewinnspiel finden Sie hier: Gewinnspiel-Info Abschlussveranstaltung. Bitte beachten Sie den Einsendeschluss – später zugesandte Texte können wir leider nicht mehr berücksichtigen!

Förderprogramme Heizungsaustausch/Heizungsoptimierung

Nach 30 Jahren besteht für viele Heizkessel (Ausnahmen) nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine gesetzliche Austauschpflicht. Dies unabhängig davon, ob die Heizung noch in einem guten Zustand ist oder laut Kaminkehrer „gute Werte“ erzielt. Der Heizungsaustausch ist nicht ganz billig, deshalb ist es sinnvoll, sich über Förderprogramme zu informieren. Ganz wichtig: Bei fast allen Förderungen darf für den Antrag noch kein Maßnahmenbeginn vorliegen. In Frage kommen derzeit (Stand: Juni 2018) folgende Förderprogramme:

KfW-Bank:

  • 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“:
    • Heizungspaket: Austausch ineffizienter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen in Verbindung mit einer optimierten Einstellung.
    • Einzelmaßnahmen: Optimierung der bestehenden Heizungsanlage z.B. durch hydraulischen Abgleich oder Pumpentausch.
    • Für nahezu alle Heizungstypen (Brennwerttechnik, Biomasse, …)
    • Förderquote Heizungspaket: 15,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 7.500 Euro für jede Wohneinheit.
    • Förderquote Einzelmaßnahme: 10,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit.
    • Für den Austausch besonders ineffizienter Heizungen und den Einbau neuer Lüftungs­anlagen stellt das Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie aus dem Anreiz­programm Energie­effizienz (APEE) Gelder für erhöhte Zuschüsse zur Verfügung.
    • Kann mit Energiespar-Einzelmaßnahmen (z.B. Geschossdeckendämmung, Kellerdeckendämmung, Austausch Haustüre/Kellertüre etc.) kombiniert werden. Vorteil: Auch diese Maßnahmen werden dann mit 15% gefördert.
    • Antragstellung über Energieberater („KfW-Effizienzexperte“) – deren Planung und Begleitung wird wiederum über das Programm 431 („Zuschuss Baubegleitung“) gefördert.
  • 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“:
    • bis zu 28.200 Euro Zuschuss je Brennstoffzelle
    • Förderfähig sind Kosten für das Brennstoffzellensystem und dessen Einbau, Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren, Kosten für die Leistungen des „Experten für Energieeffizienz“
    • Der Zuschuss für die Leistungskasse der Brennstoffzelle setzt sich zusammen aus einem Festbetrag von 5.700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangene 100 W elektrische Leistung.
  • Mit den Programmen 151 und 167 bietet die KfW darüber hinaus zinsgünstige Kredite. Das Programm 167 „Ergänzungskredit“ greift nur bei der Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien.

BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle):

  • „Heizen mit Erneuerbaren Energien“: Biomasse, Solarthermie auf dem Dach, Wärmepumpen (Achtung: Nicht alle!)
    • Mögliche Anlagen und Förderquoten siehe bafa.de.
    • Innovationsförderung und Kombinationsbonus beachten!
    • Antragstellung ist mit Installateur möglich.
  • BHKW/Mini-BHKW mit einem Wärme- oder Kältespeicher
  • Das BAFA fördert außerdem Maßnahmen der Heizungsoptimierung (z.B. hydraulischer Abgleich, Pumpentausch).

Freistaat Bayern: 10.000-Häuser-Programm (TechnikBonus):

  • Gefördert werden: Wärmepumpensysteme (bis zu 2.500 Euro), Holzheizungen (bis 1.500 Euro), KWK-Anlagen/BHKW (bis zu 4.500 Euro) und Wärmespeicher/Heizwasser-Saisonspeicher (bis zu 9.000 Euro).

Stadtradeln-Auftaktradtour verlegt auf 30. Juni 2018

Nachdem wir die Auftaktradtour kurzfristig absagen mussten, gab es einen neuen Termin: Samstag, 30.06.2018 ab 10:30 Uhr. Die aufgeführte Tour bildete somit den Abschluss des Stadtradelns.


Am 10. Juni beginnt in Veitshöchheim zum sechsten Mal der Fahrradwettbewerb Stadtradeln. Die Gemeinde lädt dazu ein, die ersten Kilometer gemeinsam zurückzulegen: Am Aalbach entlang geht es zur Holzmühle zwischen Uettingen und Holzkirchen. Die Radtour ist einfach etwa 24 Kilometer lang, wobei es die Option gibt, den Rückweg abzukürzen. Bei Regen entfällt die Veranstaltung.

Die Teilnehmer bekommen eine sehr abwechslungsreiche Landschaft geboten: Während die ersten Kilometer bis Zell noch am Main entlang verlaufen, führt die Strecke im weiteren Verlauf durch Felder, Wiesen und Wald. Abseits vielbefahrener Straßen geht es entlang des Aalbachs zur Holzmühle. Dort erwarten die Radler ein schöner Biergarten und eine historische, wieder in Betrieb befindliche Mühle aus dem Jahr 1854 mit drei großen Wasserrädern. Diese dienen heute der Stromerzeugung. Wer noch etwas mehr Kilometer zurücklegen möchte, kann einen Abstecher an das ehemalige Kloster Holzkirchen mit Klosterkirche und sehenswertem Zengarten (japanischer Steingarten) machen.

„Wir werden die Tour in einem gemütlichen Tempo fahren, damit niemand auf der Strecke bleibt“, informiert Klimaschutzmanager Jan Speth, der das Stadtradeln in Veitshöchheim koordiniert. „Die schwierigste Passage erwartet die Teilnehmer in Margetshöchheim, wenn wir über die Bachwiese das Maintal verlassen“, so Speth. Es wird deshalb unmittelbar nach diesem knackigen Anstieg eine Pause eingelegt. Die Strecke ist überwiegend gut ausgebaut, es gibt jedoch auch Abschnitte mit Schotterweg.

Gemeinsam losgeradelt wird um 10:30 Uhr im Rathausinnenhof (Erwin-Vornberger-Platz). Eine Teilnahme ist auch mit E-Bike möglich. Eine Wetterampel auf https://klima.veitshoechheim.de informiert, ob die Tour stattfindet. Der Streckenverlauf ist im Online-Portal des Landkreises Würzburg unter folgendem Link einsehbar: https://www.vianovis.net/tinyurl/1i7 .

Eine Anmeldung fürs Stadtradeln ist unter www.stadtradeln.de/veitshoechheim möglich. Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich bei folgenden Stadtradeln-Unterstützern: Allianz Dirk Herbert Generalvertretung Veitshöchheim, dando-art Lichttechnik Veitshöchheim, DB Mainfrankenbahn | Main-Spessart-Express, dm-Markt Veitshöchheim, Meegärtle Biergarten Veitshöchheim und S&S Bikes Veitshöchheim.