APG-Seniorenabo: 20% Rabatt auf das Spar-Abo für alle ab 65

Mit dem APG-Seniorenabo möchten der Landkreis Würzburg und die Gemeinde Veitshöchheim die umweltfreundliche Mobilität von Senioren ab 65 Jahren mit dem öffentlichen Personennahverkehr fördern. Ab dem 1. Januar 2019 können nun auch Veitshöchheimer Seniorinnen und Senioren das rabattierte Jahresabo in Anspruch nehmen und so vergünstigt mit Bus und Bahn fahren.

Zu erwerben gibt es das attraktive Angebot im Kundenzentrum der WVV in der Würzburger Domstraße gegen Vorlage des Personalausweises (= Nachweis für Wohnort und Alter). Ein Kauf dieses Tickets im Veitshöchheimer Bürgerbüro/Rathaus ist dagegen nicht möglich! Die Kosten für den Zuschuss übernehmen der Landkreis und die Gemeinde Veitshöchheim zu je 10%.

Für die Seniorinnen und Senioren ist das APG-Seniorenabo (vergünstigtes „VVM-Spar-Abo persönlich“) mit einer Reihe von Vorteilen verbunden:

  • Zwischen der angegebenen Start- und Zielwabe kann man so oft fahren wie man möchte: Hat man z.B. die Veitshöchheim-Wabe und die Großwabe (Würzburg, Gerbrunn, Höchberg) als Abo, so kann man sein Ticket sowohl für beliebig viele innerörtliche Fahrten in Veitshöchheim heranziehen, aber genauso gut auch von, nach und in Würzburg mit Bussen und Bahnen mobil sein. In diesem Fall können natürlich auch die Züge der DB genutzt werden.
  • Im Gegensatz zum normalen „Spar-Abo persönlich“ verbucht man 20% Ersparnis.
  • Die Mitnahme eines Fahrrads ist kostenlos möglich (sofern Platz vorhanden).
  • Als Abo-Kunde bekommt man die Kundenkarte für das Veitshöchheimer Carsharing-Auto zum reduzierten Preis.
  • Man tut etwas für die Umwelt, kommt unter Leute, erlebt immer etwas und kann auf den eigenen PKW verzichten.

Einziger Wermutstropfen: Montag bis Freitag zwischen 3.00 Uhr und 9.00 Uhr während des Schulbetriebes gilt das Ticket nicht. Auch eine Übertragung auf eine andere Person ist nicht möglich (personengebundenes Abo).

Infomaterial wird die Gemeinde Veitshöchheim mit der Einführung des Tickets im neuen Jahr zur Verfügung stellen. Angedacht ist außerdem eine Infoveranstaltung.

Energiesparende LED-Röhren leuchten im Feuerwehrhaus

Das Veitshöchheimer Feuerwehrhaus wird von unterschiedlichsten Vereinen, Institutionen und Privatpersonen genutzt. Um die Wartungskosten und den Energieverbrauch zu senken wurden im großen Mehrzweckraum und im Übungsraum der Feuerwehr LED-Röhren eingebaut. Der Austausch der alten T8-Leuchtstoffröhren (KVG-Vorschaltgeräte) war denkbar einfach: Altes Leuchtmittel raus, Starter durch mitgelieferten Dummy ersetzen, neues LED-Leuchtmittel rein – fertig! Zum Einsatz kamen dabei LED-Leuchtmittel von Philips.

  • Bei den 1,50 m langen 58 Watt Leuchtstoffröhren wurden 20 Watt LED-Tubes eingesetzt. Energieeinsparung: 65,5%
  • Bei den 1,20 m langen 36 Watt Leuchtstoffröhren wurden 14,5 Watt LED-Tubes eingesetzt. Energieeinsparung: 59,7%

Eine Investition, die sich übrigens auch in vielen Betrieben und Unternehmen rechnet: Gerade bei längeren Lichtbändern kann so ein erheblicher Anteil an Energie bei der Beleuchtung eingespart werden. Bei den steigenden Energiepreisen amortisiert sich der höhere Einkaufspreis für die LED-Röhren schon nach kurzer Zeit.

LED-Licht in der Aussegnungshalle des Alten Friedhofs

Warmweißes Licht mit 2.700 Kelvin erstrahlt seit Dienstag in der Aussegnungshalle des Alten Friedhofs. Gegenüber den zuvor eingeschraubten Energiesparlampen überzeugen die neuen LED-Leuchtmittel in Kugelform mit einer deutlich angenehmeren Lichtfarbe, längeren Lebensdauer und helleren Ausleuchtung. Die Energieeinsparung gegenüber den zuvor verwendeten Energiesparlampen liegt bei 65%. Durch den Einsatz haushaltsüblicher Leuchtmittel mit (hoffentlich!) langer Lebensdauer sinkt der Wartungsaufwand bei einer Amortisationszeit von etwa 1,5 Jahren.

E-Ladestation am St. Markushof in Gadheim

Die Zukunft gehört der E-Mobilität. Das sieht man auch beim Bildungszentrum der gemeinnützigen Caritas-Don Bosco GmbH so. Entsprechend gibt es auf dem Parkplatz des Ausbildungshotels St. Markushof in Gadheim ab sofort die erste E-Tankstelle im Veitshöchheimer Ortsteil und die zweite Tankstelle im Gemeindegebiet.

„Unser Bildungszentrum hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und setzt verstärkt auf E-Mobilität“, erklärt geschäftsführender Direktor Andreas Halbig von der Caritas-Don Bosco. „Da liegt es auf der Hand, auch unseren Hotelgästen und E-Fahrzeughaltern aus der Region die Möglichkeit zu geben, ihre Fahrzeuge mit Strom zu betanken.“

Qualitätsmanagement-Beauftragter Frank Matzer betonte beim Übergabetermin mit der Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung, dass das komplette Aufladen des strombetriebenen Betriebsfahrzeugs der Caritas-Don Bosco nur rund eine Stunde in Anspruch nimmt.

Neben den E-Mobilen von Hotelgästen können an der neuen E-Ladestation auch alle Elektrofahrzeuge der Region mit umweltfreundlichem Strom aufgeladen werden. Alles, was man dazu braucht, ist ein Smartphone mit Guthaben oder eine Anmeldung beim Ladeverbund Plus.

Bild und Text: Marcus Meier, Markushof

Bilder: Jan Speth

Veitshöchheim setzt wieder ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft

Voll etabliert hat sich in Veitshöchheim die Selbsthilfewerkstatt Repair Café: Bereits zum neunten Mal laden die Initiatoren Daniel Schiel (dando-art Lichttechnik) und Jan Speth (Gemeinde Veitshöchheim) am 20. Oktober zwischen 13 und 18 Uhr dazu ein, defekte Gegenstände vor der Mülltonne zu bewahren.

Getreu dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ werden im Werkraum der Eichendorffschule (Günterslebener Straße 41) Kleidung, Möbel, Elektrogeräte, Spielzeuge und weitere kaputte Dinge repariert. Etwa ein Dutzend ehrenamtliche Helfer unterstützt die Besucher der Veranstaltung bei den Reparaturen. „In vielen Fällen schaffen wir es, den Sachen ein neues Leben zu geben“, berichtet Daniel Schiel.

„Reparatur lohnt sich nicht“ lautet ein Satz, der zum Standardrepertoire großer Elektronikfachmärkte gehört und gegen den die Bastler in Veitshöchheim bereits seit 2014 ein mit einer guten Reparaturquote ein Zeichen setzen. Es wird geschraubt, gelötet und gehämmert – Wartezeiten kann man mit Kaffee und Kuchen überbrücken. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alles läuft auf Spendenbasis.

„Wir würden uns freuen, wenn auch jüngere Leute das Repair Café noch stärker annehmen“ sagt der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth im Hinblick auf die Tatsache, dass die Selbsthilfewerkstatt zuletzt tendenziell ehr von älteren Bürgern aufgesucht wurde.

„Cargobike-Race“ – erstes Würzburger Lastenradrennen

Lastenräder sind die Packesel unter den Fahrrädern: Im Gegensatz zum normalen Fahrrad ermöglichen diese auch den Transport größerer, sperriger und schwererer Gegenstände. In Würzburg gibt es seit einiger Zeit einen kostenlosen Lastenradverleih: Lastenrad Würzburg.

Die Initiatoren des Projekts veranstalten am Samstag, den 22. September 2018 von 13 bis 18 Uhr im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein Lastenradrennen auf dem Marktplatz. Teilnehmen darf jeder, der über 18 Jahre alt ist. Natürlich freuen sich die Veranstalter auch über viele Zuschauer! Mehr Informationen und Anmeldeformular zum Lastenradrennen gibt es hier.