Umleitung des Radwegs Geithainer Allee

Aufgrund der Baumaßnahmen für das zukünftige Wohngebiet Sandäcker ist der Fuß- und Radweg parallel zur Geithainer Allee (Querspange) gesperrt. Die Umleitung zum Geisbergbad und den Einkaufsmärkten erfolgt über den parallel verlaufenden Fuß- und Radweg. Ebenso in Gegenrichtung. Die Umleitung ist vor Ort für Radfahrer ausgeschildert.

Natürlich darf auch die Geithainer Allee genutzt werden – für die Umleitung besteht keine Benutzungspflicht.

Lecker, gesund und nützlich: Infoabend über Unkräuter als Heil-, Würz- und Speisepflanzen am 26. Juli im Sitzungssaal

Löwenzahn, Ackerwinde, Giersch & Co: Bei Gärtnern hält sich die Begeisterung für Unkräuter oftmals in Grenzen. Oft wird dann zu Roundup und anderen Mitteln gegriffen. Die staatlich examinierte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Andrea Eichhorn referiert am 26. Juli um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses im Auftrag der Gemeinde Veitshöchheim über Verwendungsmöglichkeiten von Unkräutern.

Vielen sind die Vorzüge von Unkräutern nicht bewusst: Andrea Eichhorn wird deshalb Vitamin-, Mineralstoff- und Inhaltsangaben zum Vergleich aufzeigen und erklären, wie man sich bekannte heimische Unkräuter in der Küche zu Nutze machen kann. „Giersch eignet sich beispielsweise für Heilanwendungen, Goldrute kann man zu Tee verarbeiten, Brennnesseln in Dünger umwandeln und aus Wildkräutern eine Krönung für den Salat machen“ nennt Eichhorn einige Beispiele.

Für Skeptiker wird es eine kleine Kostprobe geben: Interessierte können Wildkräutersalz aus eigener Herstellung ausprobieren. Gezeigt werden von der Expertin außerdem Lösungsansätze, wie man sich neuzeitliche Medien – beispielsweise Internet oder Facebook – zu Nutze machen kann. Längst gibt es Plattformen wie „Mundraub.org“ oder „Foodsharing“, die ein gemeinschaftliches Teilen von Lebensmitteln möglich machen.

Der Eintritt ist für den gemeindlichen Infoabend frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Über eine Rampe kann der Sitzungssaal auch von Rolli-Fahrern bzw. mit Rollator angesteuert werden.

© Text/Flyer: Jan Speth (CC: BY-SA)

Abschlussveranstaltung Stadtradeln: Für Veitshöchheim gibt’s das Gelbe Trikot! | Mit Gewinnspiel!

So viele Kilometer und Teilnehmer wie noch nie: Veitshöchheims Radfahrer setzten bei der sechsten Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln ein deutliches Zeichen für ein gutes Klima und mehr Radverkehrsförderung. Am 27. Juli werden ab 17.30 Uhr am Veitshöchheimer dm-Markt die radelaktivsten Teams und Teilnehmer durch Bürgermeister Jürgen Götz gewürdigt.

„36.025 Kilometer haben die 155 aktiven Fahrradfahrer im Aktionszeitraum zurückgelegt, das ist ein Veitshöchheimer Rekord“ freut sich der gemeindliche Stadtradeln-Koordinator Jan Speth über die starke Akzeptanz der Fahrrad-Veranstaltung. „Sehr engagiert gingen vor allem die Schüler, Lehrer und Schulleiter des Gymnasiums ans Werk“ bilanziert Speth im Hinblick auf die überarbeitete Schülerwertung.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung sollen die besten Teams und Teilnehmer entsprechend gewürdigt werden. „Im Grunde genommen müsste man allen Teilnehmern das gelbe Trikot verpassen“ findet Bürgermeister Jürgen Götz. 2018 haben sich wieder Vereine, Gruppen, Gymnasium, Unternehmen und die Rathausverwaltung mit Außenstellen am Wettbewerb beteiligt.

Fördern möchte die Gemeinde im Vorfeld der Veranstaltung die Kreativität der Veitshöchheimer: Für die Teilnahme am Gewinnspiel müssen die Radler in einigen Sätzen formulieren, wie sie sich ein noch fahrradfreundlicheres Veitshöchheim vorstellen. Vorgegeben sind hierfür drei Kategorien (siehe Gewinnspiel-Info unten) – belohnt wird innovatives Gedankengut. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2018.

„Bring your bike“ lautet außerdem das Motto der Abschlussveranstaltung: Auf dem Abschlussbild und auch in der Fotosession „Dein Fahrrad, deine Geschichte“ sollen möglichst viele Drahtesel abgelichtet sein. „Für die Kinder gibt’s auch einen Fahrradparcours“ berichtet dm-Filialleiter Erik Albrecht, der bereits zum sechsten Mal in Folge Gastgeber der Stadtradeln-Würdigung ist.

Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich bei den örtlichen Stadtradeln-Unterstützern: Allianz Dirk Herbert Generalvertretung Veitshöchheim, dando-art Lichttechnik Veitshöchheim, DB Mainfrankenbahn | Main-Spessart-Express, dm-Markt Veitshöchheim, Meegärtle Biergarten Veitshöchheim und S&S Bikes Veitshöchheim.

Alle Informationen zum Gewinnspiel finden Sie hier: Gewinnspiel-Info Abschlussveranstaltung. Bitte beachten Sie den Einsendeschluss – später zugesandte Texte können wir leider nicht mehr berücksichtigen!

Förderprogramme Heizungsaustausch/Heizungsoptimierung

Nach 30 Jahren besteht für viele Heizkessel (Ausnahmen) nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine gesetzliche Austauschpflicht. Dies unabhängig davon, ob die Heizung noch in einem guten Zustand ist oder laut Kaminkehrer „gute Werte“ erzielt. Der Heizungsaustausch ist nicht ganz billig, deshalb ist es sinnvoll, sich über Förderprogramme zu informieren. Ganz wichtig: Bei fast allen Förderungen darf für den Antrag noch kein Maßnahmenbeginn vorliegen. In Frage kommen derzeit (Stand: Juni 2018) folgende Förderprogramme:

KfW-Bank:

  • 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“:
    • Heizungspaket: Austausch ineffizienter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen in Verbindung mit einer optimierten Einstellung.
    • Einzelmaßnahmen: Optimierung der bestehenden Heizungsanlage z.B. durch hydraulischen Abgleich oder Pumpentausch.
    • Für nahezu alle Heizungstypen (Brennwerttechnik, Biomasse, …)
    • Förderquote Heizungspaket: 15,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 7.500 Euro für jede Wohneinheit.
    • Förderquote Einzelmaßnahme: 10,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit.
    • Für den Austausch besonders ineffizienter Heizungen und den Einbau neuer Lüftungs­anlagen stellt das Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie aus dem Anreiz­programm Energie­effizienz (APEE) Gelder für erhöhte Zuschüsse zur Verfügung.
    • Kann mit Energiespar-Einzelmaßnahmen (z.B. Geschossdeckendämmung, Kellerdeckendämmung, Austausch Haustüre/Kellertüre etc.) kombiniert werden. Vorteil: Auch diese Maßnahmen werden dann mit 15% gefördert.
    • Antragstellung über Energieberater („KfW-Effizienzexperte“) – deren Planung und Begleitung wird wiederum über das Programm 431 („Zuschuss Baubegleitung“) gefördert.
  • 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“:
    • bis zu 28.200 Euro Zuschuss je Brennstoffzelle
    • Förderfähig sind Kosten für das Brennstoffzellensystem und dessen Einbau, Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren, Kosten für die Leistungen des „Experten für Energieeffizienz“
    • Der Zuschuss für die Leistungskasse der Brennstoffzelle setzt sich zusammen aus einem Festbetrag von 5.700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangene 100 W elektrische Leistung.
  • Mit den Programmen 151 und 167 bietet die KfW darüber hinaus zinsgünstige Kredite. Das Programm 167 „Ergänzungskredit“ greift nur bei der Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien.

BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle):

  • „Heizen mit Erneuerbaren Energien“: Biomasse, Solarthermie auf dem Dach, Wärmepumpen (Achtung: Nicht alle!)
    • Mögliche Anlagen und Förderquoten siehe bafa.de.
    • Innovationsförderung und Kombinationsbonus beachten!
    • Antragstellung ist mit Installateur möglich.
  • BHKW/Mini-BHKW mit einem Wärme- oder Kältespeicher
  • Das BAFA fördert außerdem Maßnahmen der Heizungsoptimierung (z.B. hydraulischer Abgleich, Pumpentausch).

Freistaat Bayern: 10.000-Häuser-Programm (TechnikBonus):

  • Gefördert werden: Wärmepumpensysteme (bis zu 2.500 Euro), Holzheizungen (bis 1.500 Euro), KWK-Anlagen/BHKW (bis zu 4.500 Euro) und Wärmespeicher/Heizwasser-Saisonspeicher (bis zu 9.000 Euro).

Stadtradeln-Auftaktradtour verlegt auf 30. Juni 2018

Nachdem wir die Auftaktradtour kurzfristig absagen mussten, gab es einen neuen Termin: Samstag, 30.06.2018 ab 10:30 Uhr. Die aufgeführte Tour bildete somit den Abschluss des Stadtradelns.


Am 10. Juni beginnt in Veitshöchheim zum sechsten Mal der Fahrradwettbewerb Stadtradeln. Die Gemeinde lädt dazu ein, die ersten Kilometer gemeinsam zurückzulegen: Am Aalbach entlang geht es zur Holzmühle zwischen Uettingen und Holzkirchen. Die Radtour ist einfach etwa 24 Kilometer lang, wobei es die Option gibt, den Rückweg abzukürzen. Bei Regen entfällt die Veranstaltung.

Die Teilnehmer bekommen eine sehr abwechslungsreiche Landschaft geboten: Während die ersten Kilometer bis Zell noch am Main entlang verlaufen, führt die Strecke im weiteren Verlauf durch Felder, Wiesen und Wald. Abseits vielbefahrener Straßen geht es entlang des Aalbachs zur Holzmühle. Dort erwarten die Radler ein schöner Biergarten und eine historische, wieder in Betrieb befindliche Mühle aus dem Jahr 1854 mit drei großen Wasserrädern. Diese dienen heute der Stromerzeugung. Wer noch etwas mehr Kilometer zurücklegen möchte, kann einen Abstecher an das ehemalige Kloster Holzkirchen mit Klosterkirche und sehenswertem Zengarten (japanischer Steingarten) machen.

„Wir werden die Tour in einem gemütlichen Tempo fahren, damit niemand auf der Strecke bleibt“, informiert Klimaschutzmanager Jan Speth, der das Stadtradeln in Veitshöchheim koordiniert. „Die schwierigste Passage erwartet die Teilnehmer in Margetshöchheim, wenn wir über die Bachwiese das Maintal verlassen“, so Speth. Es wird deshalb unmittelbar nach diesem knackigen Anstieg eine Pause eingelegt. Die Strecke ist überwiegend gut ausgebaut, es gibt jedoch auch Abschnitte mit Schotterweg.

Gemeinsam losgeradelt wird um 10:30 Uhr im Rathausinnenhof (Erwin-Vornberger-Platz). Eine Teilnahme ist auch mit E-Bike möglich. Eine Wetterampel auf https://klima.veitshoechheim.de informiert, ob die Tour stattfindet. Der Streckenverlauf ist im Online-Portal des Landkreises Würzburg unter folgendem Link einsehbar: https://www.vianovis.net/tinyurl/1i7 .

Eine Anmeldung fürs Stadtradeln ist unter www.stadtradeln.de/veitshoechheim möglich. Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich bei folgenden Stadtradeln-Unterstützern: Allianz Dirk Herbert Generalvertretung Veitshöchheim, dando-art Lichttechnik Veitshöchheim, DB Mainfrankenbahn | Main-Spessart-Express, dm-Markt Veitshöchheim, Meegärtle Biergarten Veitshöchheim und S&S Bikes Veitshöchheim.

Neue Ladestation für Elektrofahrräder im Veitshöchheimer Rathausinnenhof – 100% Ökostrom

Fahrräder mit Elektromotoren liegen voll im Trend: 720.000 E-Bikes wurden 2017 allein in Deutschland verkauft – Prognosen gehen davon aus, dass bald jedes dritte Fahrrad einen Elektromotor hat. In Veitshöchheim gibt es für die Radler mit eingebautem Rückenwind seit Ende April eine Ladestation im Rathausinnenhof (Erwin-Vornberger-Platz). Realisiert wurde das kostenfreie Angebot durch die Gemeinde mit Unterstützung des örtlichen Energieversorgers.

Die Nutzung der sechs Ladepunkte funktioniert denkbar einfach: „Man wählt das Schließfach aus, legt sein Ladegerät mit Akku rein und verschließt das Fach diebstahlsicher via selbstdefinierter PIN-Nummer. Dann startet der Ladevorgang“, erklärt der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth. Gegenüber anderen Systemen habe die Veitshöchheimer Ladestation den Vorteil, dass sie unabhängig von Öffnungszeiten und ohne Garantieverlust nutzbar ist. Zwei Ladepunkte können von Nutzern mit festverbautem Akku genutzt werden. Eine Karte wird nicht benötigt.

„Wir haben bereits in Lohr eine Lademöglichkeit für Elektrofahrräder realisiert und wollten das Veitshöchheimer Projekt natürlich auch unterstützen“, sagte Felix Gold, stellvertretender Netzmeister der Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung. Der Energieversorger unterstützte die Anschaffung finanziell und übernahm die Beschaffung und Überprüfung des Ladeschranks. Das Fundament wurde vom Veitshöchheimer Bauhof geschaffen.

„Viele Radtouristen kommen jetzt schon mit dem E-Bike“, berichtet Bürgermeister Jürgen Götz. Für Radler auf den Main-Radweg, Besucher aus der Region oder auch für Veitshöchheimer möchte die Gemeinde deshalb ein flächendeckendes Netz an Lademöglichkeiten anbieten. „Derzeit wird eine Übersicht mit Betrieben und öffentlichen Einrichtungen erstellt, wo das Laden an einer Steckdose ermöglicht wird. Vor Ort sind die Lademöglichkeiten dann mit Aufklebern sichtbar“, so Götz.

Die Kosten für den Ladeschrank beliefen sich mit Installation bei etwa 7.000 Euro. Nachts werden die Fächer innen mit LED beleuchtet. Man kann dort auch seinen Helm einschließen. Ertüchtigt wurde zugleich auch die Fahrradabstellanlage. Die neuen Fahrradständer erfüllen die Anforderungen des ADFC: „Man kann sein Fahrrad jetzt auch sicher am Rahmen abschließen, das ist bei teuren Fahrrädern ganz wichtig“, informiert Klimaschutzmanager Speth.

Die Akkus werden kostenfrei mit 100% zertifizierten Ökostrom geladen.

Veitshöchheimer Stadtradeln startet am 10. Juni mit neuer Schülerwertung

21 Tage in die Pedale treten für Klima, Gesundheit und Radverkehrsförderung: Bereits zum sechsten Mal in Folge beteiligt sich die Gemeinde Veitshöchheim vom 10. Juni bis 30. Juni 2018 am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln und ruft dazu auf, in diesem Zeitraum möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad oder E-Bike zurückzulegen. Neu ist in diesem Jahr die Sonderwertung für Schüler.

„Wir sind dem Wunsch vieler Schüler nachgekommen und haben diese Wertung neu ausgerichtet“, berichtet Klimaschutzmanager Jan Speth, der die Veranstaltung von Seiten der Gemeinde koordiniert. Zukünftig können Schülerteams auch jahrgangsübergreifend gebildet werden. Ein Bonus: Auch Lehrer und Eltern dürfen mitfahren, sofern das Team aus mindestens 50% Schülern besteht.

Den Startschuss bildet 2018 eine Auftaktradtour am 10. Juni an die Holzmühle bei Uettingen. „Die einfach 23 Kilometer lange Strecke bietet eine abwechslungsreiche Landschaft und eignet sich auch für ungeübte Fahrer“, so Speth. Neben einer rekonstruierten Mühle, die heute unter anderem zur Stromerzeugung genutzt wird, erwartet die Teilnehmer ein Biergarten mit Blick aufs Aalbachtal. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr im Rathausinnenhof Erwin-Vornberger-Platz.

Beim Veitshöchheimer Stadtradeln kann jeder Teilnehmer gewinnen: Am 27. Juli findet ab 17.30 Uhr eine Würdigung der aktivsten Radler und Teams am dm-Markt statt. Neben einem Rahmenprogramm erwartet die Besucher eine Verlosung.

Teilnehmen darf am Stadtradeln jeder, der in Veitshöchheim lebt, arbeitet, zur Schule geht oder einem Verein angehört. Die Kilometer können entweder via Online-Kalender unter www.stadtradeln.de/veitshoechheim oder neuerdings auch via App eingetragen werden. „Wer es mit dem Computer nicht so hat, darf die Kilometer handschriftlich bei mir vorbeibringen“ verspricht Jan Speth.

Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich bei den Sponsoren für die Unterstützung:

  • Allianz Dirk Herbert Generalvertretung Veitshöchheim
  • dando-art Lichttechnik Veitshöchheim
  • DB Mainfrankenbahn | Main-Spessart-Express
  • dm-Markt Veitshöchheim
  • Meegärtle Biergarten Veitshöchheim
  • S&S Bikes Veitshöchheim

 

Klimamarkt Würzburg

Am 28. April 2018 steht der Untere Markt in Würzburg stellvertretend für die ganze Region im Zeichen von Klimaschutz, Energiezukunft und Nachhaltigkeit.

Stadt und Landkreis Würzburg veranstalten an diesem Tag den Klimamarkt, bei dem zahlreiche Vereine, Verbände, Unternehmen und Behörden ein interessantes und abwechslungsreiches Aktions- und Informationsprogramm anbieten – rund um

  • klimaschonende und flexible Mobilität,
  • urbanes Grün und „Urban Gardening“, „Green-City Plan“
  • nachhaltige und zukunftsorientierte Energielösungen
  • Elektro-Kart-Parcour
  • sowie mit Spiel, Spaß, Musik, Gewinnen und Gutscheinen.

Der Klimamarkt findet von 11 bis 17 Uhr auf dem Unteren Markt in Würzburg statt. Während der gesamten Zeit stehen Expertinnen und Experten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Zudem gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

>> Flyer zum Klimamarkt 2018

Zeitlich fast parallel finden das Veitshöchheimer Repair Café in der Eichendorffschule und auch die Landkreis-Fahrrradtour Radler-Frühling statt. Es ist also einiges geboten am Samstag!

 

Schrauben, löten, kleben: Veitshöchheimer Repair Café geht in die achte Runde

„Reparieren statt wegwerfen“ lautet am Samstag, den 28. April 2018 von 13 bis 18 Uhr in der Eichendorffschule wieder das Motto des Veitshöchheimer Repair Cafés. Ziel der von Daniel Schiel (dando-art Lichttechnik) und Jan Speth (Klimaschutzmanager der Gemeinde Veitshöchheim) organisierten Veranstaltung ist es, ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen.

Es wird geschraubt, gelötet und gehämmert, wenn die rund 15 Helfer des Veitshöchheimer Repair Cafés im Werkraum der örtlichen Grundschule zusammenkommen und defekten Gegenständen wieder ein neues Leben einhauchen. „Das klappt natürlich nicht immer, aber in vielen Fällen bringen wir die Dinge wieder zum Laufen“ berichtet Daniel Schiel.

In Unterfranken waren die Veitshöchheimer Pioniere im Hinblick auf Reparatur-Selbsthilfewerkstätten: 2014 fand dort das erste Repair Café statt. „Es ist schön, dass sich die Veranstaltung fest etabliert hat“, freut sich Klimaschutzmanager Jan Speth. Mittlerweile sind auch in anderen Gemeinden im Landkreis Repair Cafés entstanden.

Ein Ziel der halbjährlich durchgeführten Veranstaltung ist es, die Besucher wieder mehr dafür zu sensibilisieren, kaputte Gegenstände zu reparieren bzw. zumindest den Versuch zu starten. Ob Bohrer, Küchenmaschine, CD-Player oder Staubsauger: Viele Gegenstände landen nämlich tagtäglich im Müll, obwohl Defekte oft schon mit geringem Aufwand behoben werden könnten. Elektronikfachmärkte raten schnell zum Neukauf – „Reparatur lohnt sich nicht“ lautet dort meist die Auskunft.

Die Reparaturen finden im Werkraum der Grundschule in der Günterslebener Straße 42 statt und erfolgen auf Spendenbasis. Die Besucher sollen sich nach Möglichkeit in die Reparatur einbringen und können Wartezeiten bei Kaffee und Kuchen überbrücken. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht notwendig – man sollte jedoch etwas Zeit mitbringen. Auch über Helfer freuen sich die Veranstalter jederzeit.