Archiv der Kategorie: Verkehr

ÖPNV-Infoveranstaltung für Veitshöchheimer Seniorinnen und Senioren

Mit einem vergünstigten Jahresabo möchten Landkreis und Gemeinde seit Anfang Januar die umweltfreundliche Mobilität für Senioren in Veitshöchheim fördern. Die Gemeinde lädt deshalb am 5. Februar 2018 um 15 Uhr in Zusammenarbeit mit der APG und dem Arbeitskreis Senioren zu einer Informationsveranstaltung ins Feuerwehrhaus ein, die sich rund um das öffentliche Nahverkehrsangebot dreht.

Im Blickpunkt des Seniorennachmittags steht zum einen das neue APG-Seniorenabo, das Menschen ab 65 Jahre um 20 Prozent vergünstigt in Anspruch nehmen können. „Wir werden aber auch weitere interessante Ticketangebote und das Wabentarifsystem des VVM am Beispiel Veitshöchheim vorstellen“, berichtet Klimaschutzmanager Jan Speth, der von Seiten der Gemeinde für die Organisation verantwortlich zeichnet.

Thematisch dreht sich die Infoveranstaltung auch um die Vorteile des ÖPNV und die konkrete Situation vor Ort: Wo gibt es barrierefreie Haltestellen, was hat es mit den neuen Displays auf sich und wie funktioniert das Veitshöchheimer Carsharing-Angebot (Carsharing = ein PKW wird von Personen gemeinschaftlich genutzt). „Wir haben bei unserer Umfrage festgestellt, dass es beim ÖPNV trotz hoher Qualität auch noch Verbesserungspotential gibt“, so Speth.

Aktiv mitgestaltet wird der Nachmittag von Mitarbeiterinnen der Allgemeine Personennahverkehrs GmbH (APG): Die Tochtergesellschaft des Kommunalunternehmens (KU) bildet quasi das Herz des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Würzburg und hat die neuen Ticketangebote auf den Weg gebracht.

Tatkräftig unterstützt wird die Veranstaltung vom Arbeitskreis Senioren. „Es wird Kaffee und Kuchen geben, über den Aufzug kommt man barrierefrei ins Feuerwehrhaus“, sagt Seniorenbeauftragte und Gemeinderätin Ursula Heidinger.

Seit Jahresbeginn profitieren übrigens nicht nur Seniorinnen und Senioren von vergünstigten Tickets: Mit dem neuen Ticket #APGyoung zahlen Schüler und Azubis aus dem Landkreis Würzburg seit 1. Januar nur noch 37,90 Euro für das Monatsticket – egal wie lang die Strecke ist.

APG-Seniorenabo: 20% Rabatt auf das Spar-Abo für alle ab 65

Mit dem APG-Seniorenabo möchten der Landkreis Würzburg und die Gemeinde Veitshöchheim die umweltfreundliche Mobilität von Senioren ab 65 Jahren mit dem öffentlichen Personennahverkehr fördern. Ab dem 1. Januar 2019 können nun auch Veitshöchheimer Seniorinnen und Senioren das rabattierte Jahresabo in Anspruch nehmen und so vergünstigt mit Bus und Bahn fahren.

Zu erwerben gibt es das attraktive Angebot im Kundenzentrum der WVV in der Würzburger Domstraße gegen Vorlage des Personalausweises (= Nachweis für Wohnort und Alter). Ein Kauf dieses Tickets im Veitshöchheimer Bürgerbüro/Rathaus ist dagegen nicht möglich! Die Kosten für den Zuschuss übernehmen der Landkreis und die Gemeinde Veitshöchheim zu je 10%.

Für die Seniorinnen und Senioren ist das APG-Seniorenabo (vergünstigtes „VVM-Spar-Abo persönlich“) mit einer Reihe von Vorteilen verbunden:

  • Zwischen der angegebenen Start- und Zielwabe kann man so oft fahren wie man möchte: Hat man z.B. die Veitshöchheim-Wabe und die Großwabe (Würzburg, Gerbrunn, Höchberg) als Abo, so kann man sein Ticket sowohl für beliebig viele innerörtliche Fahrten in Veitshöchheim heranziehen, aber genauso gut auch von, nach und in Würzburg mit Bussen und Bahnen mobil sein. In diesem Fall können natürlich auch die Züge der DB genutzt werden.
  • Im Gegensatz zum normalen „Spar-Abo persönlich“ verbucht man 20% Ersparnis.
  • Die Mitnahme eines Fahrrads ist kostenlos möglich (sofern Platz vorhanden).
  • Als Abo-Kunde bekommt man die Kundenkarte für das Veitshöchheimer Carsharing-Auto zum reduzierten Preis.
  • Man tut etwas für die Umwelt, kommt unter Leute, erlebt immer etwas und kann auf den eigenen PKW verzichten.

Einziger Wermutstropfen: Montag bis Freitag zwischen 3.00 Uhr und 9.00 Uhr während des Schulbetriebes gilt das Ticket nicht. Auch eine Übertragung auf eine andere Person ist nicht möglich (personengebundenes Abo).

Infomaterial stellt die Gemeinde Veitshöchheim in Form von Handzetteln gerne zur Verfügung. Eine Infoveranstaltung gab es Anfang 2019.

E-Ladestation am St. Markushof in Gadheim

Die Zukunft gehört der E-Mobilität. Das sieht man auch beim Bildungszentrum der gemeinnützigen Caritas-Don Bosco GmbH so. Entsprechend gibt es auf dem Parkplatz des Ausbildungshotels St. Markushof in Gadheim ab sofort die erste E-Tankstelle im Veitshöchheimer Ortsteil und die zweite Tankstelle im Gemeindegebiet.

„Unser Bildungszentrum hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und setzt verstärkt auf E-Mobilität“, erklärt geschäftsführender Direktor Andreas Halbig von der Caritas-Don Bosco. „Da liegt es auf der Hand, auch unseren Hotelgästen und E-Fahrzeughaltern aus der Region die Möglichkeit zu geben, ihre Fahrzeuge mit Strom zu betanken.“

Qualitätsmanagement-Beauftragter Frank Matzer betonte beim Übergabetermin mit der Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung, dass das komplette Aufladen des strombetriebenen Betriebsfahrzeugs der Caritas-Don Bosco nur rund eine Stunde in Anspruch nimmt.

Neben den E-Mobilen von Hotelgästen können an der neuen E-Ladestation auch alle Elektrofahrzeuge der Region mit umweltfreundlichem Strom aufgeladen werden. Alles, was man dazu braucht, ist ein Smartphone mit Guthaben oder eine Anmeldung beim Ladeverbund Plus.

Bild und Text: Marcus Meier, Markushof

Bilder: Jan Speth

„Cargobike-Race“ – erstes Würzburger Lastenradrennen

Lastenräder sind die Packesel unter den Fahrrädern: Im Gegensatz zum normalen Fahrrad ermöglichen diese auch den Transport größerer, sperriger und schwererer Gegenstände. In Würzburg gibt es seit einiger Zeit einen kostenlosen Lastenradverleih: Lastenrad Würzburg.

Die Initiatoren des Projekts veranstalten am Samstag, den 22. September 2018 von 13 bis 18 Uhr im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein Lastenradrennen auf dem Marktplatz. Teilnehmen darf jeder, der über 18 Jahre alt ist. Natürlich freuen sich die Veranstalter auch über viele Zuschauer! Mehr Informationen und Anmeldeformular zum Lastenradrennen gibt es hier.

Ein Rad-Gesetz für Franken/Bayern

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bayern möchte für eine Stärkung des Radverkehrs in Franken/Bayern ein Fahrrad-Gesetz auf den Weg bringen. Vom ADFC heißt es dazu:

„Wir vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) möchten ein faires und sicheres Miteinander auf Straßen, Plätzen, Geh- und Radwegen. Wir wollen gute Luft und weniger Lärm in den Städten genauso wie auf dem Land. Weil dies schwer möglich ist, wenn alle mit dem Auto unterwegs sind, fordern wir die Verkehrswende, also den Ausbau des umweltfreundlichen Verkehrs. Wir sind überzeugt, dass das Fahrrad ein sehr wichtiger Baustein für diese Verkehrswende ist, denn der Blick in unsere Nachbarländer Dänemark und die Niederlande zeigt: Wo sicheres und entspanntes Radfahren möglich ist, da steigen die Menschen auf kurzen und mittleren Strecken gerne aufs Rad um. Wer dagegen heute in Bayern mit dem Rad unterwegs ist, fühlt sich selten gut geschützt und findet keine besonders guten Alltags-Radwege vor.

Nicht zuletzt auf unsere Anregungen hin, hat die bayerische Staatsregierung Anfang 2017 das “Radverkehrsprogramm Bayern 2025” vorgestellt: Ziel ist, den Radverkehrsanteil in Bayern bis 2025 auf 20% zu verdoppeln, um das „Radlland Bayern“ zu werden. Ein ambitioniertes Ziel, das wir selbstverständlich begrüßen. Ohne enorme Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur ist dies aber utopisch. Dafür ist deutlich mehr Geld und Personal nötig. Und weil ohne rechtliche Vorgaben jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen bleibt, ob und wie sie den Radverkehr stärkt, fordern wir ein Rad-Gesetz für Bayern! Andernfalls bleibt das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 ein leeres Versprechen!“

Der ADFC stellt in Franken/Bayern neben dem VCD die größte Interessensvertretung der Fahrradfahrer dar. Der Veitshöchheim nächstgelegene Ortsverband befindet sich in Würzburg.

Zur Unterstützerseite des Rad-Gesetzes geht es hier.

Umleitung des Radwegs Geithainer Allee

Aufgrund der Baumaßnahmen für das zukünftige Wohngebiet Sandäcker ist der Fuß- und Radweg parallel zur Geithainer Allee (Querspange) gesperrt. Die Umleitung zum Geisbergbad und den Einkaufsmärkten erfolgt über den parallel verlaufenden Fuß- und Radweg. Ebenso in Gegenrichtung. Die Umleitung ist vor Ort für Radfahrer ausgeschildert.

Natürlich darf auch die Geithainer Allee genutzt werden – für die Umleitung besteht keine Benutzungspflicht.