Carsharing in Unterfranken: Bericht in der Main-Post

Einen kritischen Blick hat unsere lokale Tageszeitung auf das Thema Carsharing in Unterfranken geworfen. Das Ergebnis überrascht nicht: In den Städten wird das Angebot ein Auto mit anderen zu teilen bis auf Ausnahmen wesentlich stärker angenommen als im ländlichen Raum. Eine Beobachtung, die man gewissermaßen auch auf Veitshöchheim übertragen kann: Bisher wird der silberne Flitzer am Bahnhofsparkplatz – leider – etwas zögerlich angenommen.

Zu teuer? Viele Kritiker des Carsharings machen es sich sehr einfach und rechnen bei der Fahrstrecke gegen, was sie für die gleiche Distanz mit ihrem eigenen PKW an Kraftstoffkosten haben. Viel zu teuer! Das ist jedoch eine Milchmädchenrechnung: Hinzurechnen muss man beim eigenen PKW die laufenden Unterhaltskosten, wie Steuern, Versicherung, TÜV, ggf. Stellplatzmiete und natürlich die Werkstattkosten, die bei manchen Reparaturen schnell mal mehrere hundert Euro auffressen. Irgendwann braucht man dann neue Reifen, ältere Autos wiederum mehr Öl, ein dreckiges Auto mal eine Reinigung. Vom Wertverlust ganz zu schweigen.

Wenn man diese Kosten sachlich-nüchtern gegenrechnet, ist das Carsharing dann plötzlich nicht mehr so teuer. Im Gegenteil: Man spart Geld und möglicherweise auch CO2, weil man häufiger aufs Auto verzichtet. Carsharing ist also eine gute Alternative – und wenn es „nur“ für den Zweitwagen ist. Das Carsharing-Auto darf übrigens auch von Fahranfängern ab 18 Jahren genutzt werden!

Informationen zum Veitshöchheimer APG-Carsharing finden Sie hier . Einfach unverbindlich ausprobieren und auf Alltagstauglichkeit testen!

© Dieter Gürz

© Dieter Gürz

Für Fragen, Kritik oder Anregungen zum örtlichen Carsharing stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung!

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